HBW macht Aufstieg perfekt: Balingen-Weilstetten nutzt den ersten Matchball in Krefeld und steigt in die 1. Bundesliga auf

Mex Raguse (am Ball) war mit seinen zwölf Toren in Krefeld maßgeblich am 42:34-Auswärtssieg beteiligt.
Eibner/Lukas Baldyga- HBW Balingen-Weilstetten siegt in Krefeld 42:34 und steigt in die 1. Bundesliga auf.
- Der Matchball entstand durch die 28:29-Niederlage von HC Elbflorenz in Hüttenberg.
- Mex Raguse traf zwölfmal und führte den Tabellenzweiten, beide Halbzeiten mit Blitzstarts.
- Krefelds Sieben-gegen-Sechs brachte Tore, doch es gab Gegentreffer ins leere Tor.
- Nach der Pause folgen Partien gegen Hagen, in Dessau-Roßlau und daheim gegen Bietigheim.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Durch die 28:29-Auswärtsniederlage des Tabellendritten HC Elbflorenz in Hüttenberg bekamen die Handballer des HBW Balingen-Weilstetten den ersten Aufstiegs-Matchball etwas überraschend.
Starker Beginn der „Gallier“
HBW-Cheftrainer Matthias „Matti“ Flohr und seine Schützlinge zeigten jedoch von Beginn an, dass sie gewillt waren, dieses Geschenk anzunehmen. Mit hohem Tempo und gnadenloser Effektivität starteten die „Gallier“ in die Partie bei der HSG Krefeld. Nach etwas mehr als fünf gespielten Minuten führte der Tabellenzweite mit 5:1. Die Gastgeber bissen sich nicht nur an der aggressiven HBW-Abwehr die Zähne aus, sondern kamen auch selbst in der Defensive oft den berühmten Schritt zu spät.
Krefeld findet ins Spiel zurück
HSG-Cheftrainer Mark Schmetz hatte nach knapp 13 gespielten Minuten genügend gesehen und bat seine Schützlinge zum Rapport. Als erste Änderung stellte er im Angriff auf Sieben-gegen-Sechs um und forderte in der Abwehr mehr Aggressivität. Der Abstiegskandidat drehte nun auf und sorgte mit einem 6:2-Lauf wieder für eine offene Partie. Angeführt von einem ganz starken Mex Raguse konnten die Gäste jedoch wieder auf 19:14 davonziehen, ehe der HSG in der Schlussphase des ersten Durchgangs nochmals ein 4:2-Lauf gelang, sodass bei Spielstand von 18:21 die Seiten gewechselt wurden. Bitter für die „Gallier“, denn zwei verworfene Siebenmeter von Sascha Pfattheicher und zwei Fahrkarten verhinderten eine höhere Pausenführung.
Blitzstart in Durchgang zwei ebnet den Weg zum Sieg
Analog zum ersten Durchgang legte der HBW auch zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder einen Blitzstart hin. Ein schneller 5:1-Lauf des Favoriten ließ die Glockenspitzhalle verstummen. Der Abstiegskandidat aus Krefeld versuchte es im Angriff weiterhin konsequent mit dem Sieben-gegen-Sechs und wurde hier immer wieder mit einfachen Treffern ins verwaiste Tor bestraft.
Raguse überragt – HBW feiert Aufstieg
Überragender Akteur der „Gallier“ war Mex Raguse, der zwölf seiner 15 Würfe im Tor der HSG unterbringen konnte. Die Gastgeber konnten sich indes bei ihrem Schlussmann Finn Rüspeler bedanken, der es auf 33 Prozent an abgewehrten Bällen brachte und so eine noch höhere Niederlage seiner Mannschaft verhinderte. „Wir wussten, dass das hier in Krefeld eine schwierige Kiste wird. Die HSG hat gerade in der Rückrunde gezeigt, wie gut sie Handball spielen kann.
Gerade beim Sieben-gegen-Sechs haben sie immer wieder gute Lösungen gegen unsere Abwehr gefunden, das verdient großen Respekt. Wir haben es dennoch sehr gut gemacht und freuen uns jetzt über die zwei Punkte und den damit verbundenen Aufstieg“, sagte der Toptorschütze der Partie, Mex Raguse, nach der Partie und ergänzte: „Wir werden jetzt spontan noch etwas feiern, bekommen dann von unserem Coach hoffentlich ein paar Tage frei und wollen dann noch Meister der 2. Liga werden.“
Ausblick: Drei Spiele bis zur möglichen Meisterschaft
Nach der zweiwöchigen Länderspielpause stehen für den Erstliga-Aufsteiger aus Balingen dann noch drei Partien auf dem Programm. Erst gibt der VfL Eintracht Hagen am 23. Mai seine Visitenkarte in der Mey Generalbau Arena ab, ehe man noch beim Dessau-Roßlauer HV (29. Mai) und daheim gegen Bietigheim (6. Juni) antreten muss.
Spiel-Statistik
HBW Balingen-Weilstetten: Rebmann (6 Paraden), Nagy (5 Paraden) – Ruggiero-Matthes (2), Raguse (12), Huber (1), Strobel (1), Fuß (4), Grüner (2), Wente (1), Fügel (1/1), Heinzelmann (8), Pfattheicher (6/2), Dayan, Leimeter (1), Pöhle (2), Bauer (1).
Siebenmeter: 5/5 – 3/6.
Zeitstrafen: 6 – 4.
Zuschauer: 1227.
Schiedsrichter: Thomas Hörath/Timo Hofmann.














