Hallen-Mehrkampf-DM 2026: Leonie Schinko kämpft sich auf Rang acht

Bei den Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften überzeugten Leonie Schinko im Trikot der LG Steinlach-Zollern mit starken Leistungen.
Verein/Hensel- Halle/Saale: Deutsche Hallen-Mehrkampf-DM mit LG Steinlach-Zollern am Start.
- Leonie Schinko debütiert in der Frauenklasse: Rang acht, 3.850 Punkte.
- 60 m Hürden 8,84 s; Hochsprung 1,66 m; Kugel 9,34 m; Weitsprung 5,81 m.
- 800 m in 2:20,09 min – persönliche Bestzeit und starkes Finish.
- David Kleinschrodt verletzt sich nach PB über 60 m (7,09 s) und muss abbrechen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei den Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Halle/Saale zeigten Leonie Schinko und David Kleinschrodt im Trikot der LG Steinlach-Zollern starke Leistungen – auch wenn nicht alles nach Plan lief.
Für Schinko waren es die ersten Deutschen Meisterschaften in der Frauenklasse. Mit Rang acht und 3.850 Punkten gelang der 19-Jährigen ein überzeugendes Debüt auf nationaler Bühne. Ihre persönliche Bestleistung aus dem Jahr 2025 steigerte sie dabei um fast 100 Punkte. David Kleinschrodt verletzte sich nach starkem Wettkampfbeginn, was ihn im weiteren Verlauf zur Aufgabe zwang.
Etwas Wettkampfhärte fehlte
Leonie Schinko lief die 60 Meter Hürden in 8,84 Sekunden. Nach verletzungsbedingten Einschränkungen im Sprint sei das „für die Bedingungen okay“ gewesen, sagte sie. Etwas Wettkampfhärte habe jedoch gefehlt, um ans Limit zu gehen. Im Hochsprung überquerte die 19-Jährige 1,66 Meter, hadert aber noch mit dem Anlauf im Wettkampf, auch wenn sich das Grundgefühl verbessert hat. Im Kugelstoßen blieb sie mit 9,34 Metern rund zwei Meter unter ihrer Bestleistung. „Ohne Verletzung oder erkennbare Ursache sind mir alle drei Stöße irgendwie rausgerutscht“, erklärte sie.
800-Meter-Ausrufezeichen
Im Weitsprung folgten solide 5,81 Meter zum Auftakt, in den weiteren Versuchen fehlte etwas die Lockerheit, vielleicht mit Blick auf die abschließenden 800 Meter. Dort setzte Schinko ein Ausrufezeichen: In starken 2:20,09 Minuten lief sie persönliche Bestzeit. „Hinten raus hatte ich zum ersten Mal noch richtig Kraft – von der Zeit war ich selbst überrascht“, resümierte sie zufrieden.
David Kleinschrodt startete stark in den Wettkampf: Über 60 Meter sprintete er in 7,09 Sekunden persönliche Bestzeit, zugleich die schnellste Zeit aller U20-Teilnehmer. Im Weitsprung landete er bei 6,54 Metern, verletzte sich jedoch beim Absprung durch ein zu starkes Stemmen am Fußgelenk. Trotz der Bänderverletzung stieß er die Kugel noch auf 12,22 Meter, musste danach aber auf den Hochsprung verzichten und den Wettkampf schweren Herzens abbrechen.
Mit von der Partie war auch die 21-jährige Sandrina Sprengel aus Grosselfingen, die mittlerweile für den VfB Stuttgart 1893 startet und zu den besten Mehrkämpferinnen der Welt zählt.
