Halbfinale in der Champions League: So erleben die Bayern-Fanclubs das 5:4-Spektakel

Bayern-Trainer Vincent Kompany hatte auch einen kuriosen Platz auf der Tribüne.
IMAGO/Matthieu Mirville- Spektakel in Paris: PSG gegen Bayern endete 5:4 und schrieb Champions-League-Geschichte.
- Fans im Zollernalbkreis diskutierten den Handelfmeter und zitterten beim späten 4:5.
- Gerd Krug sah das Hinspiel zuhause, fährt mit rund 50 Mitgliedern zum Rückspiel.
- Krug: Offensivdrang beider Teams ließ das Mittelfeld kaum stattfinden – viele Tore die Folge.
- Stephan Mair blieb selbst beim 2:5 optimistisch und reist erneut ins Stadion für das Rückspiel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Halbfinale zwischen Paris St. Germain und dem FC Bayern München hat sich direkt in die Geschichtsbücher der UEFA Champions League eingetragen. In nur einem anderen Spiel in dieser Saison gab es neun Tore: Beim 7:2-Sieg von Barcelona gegen Newcastle im Achtelfinal-Rückspiel.
Und auch im Zollernalbkreis hat man mitgefiebert, über den Handelfmeter kurz vor der Pause diskutiert, sich nach dem 5:2-Zwischenstand für Paris die Augen gerieben und beim Treffer zum 4:5 durch Luiz Diaz die Daumen gedrückt, dass der Treffer letztlich zählt.
Vorfreude aufs Rückspiel
Gerd Krug, Vorsitzender vom Bayern-Fanclub Albstadt 87 hat die Partie zuhause verfolgt, da keine Karten zu bekommen waren. Das Rückspiel in der Allianz-Arena wird er mit rund 50 Mitgliedern live im Stadion mitverfolgen. „Es war ein Spektakel. Man hat gesehen, dass wenn zwei Mannschaften offensiv so aufs Gas drücken und quasi das Mittelfeld fast gar nicht stattfindet, dann ist es so, dass solche Spiele zustande kommen.“
Und Gerd Krug schaut natürlich auch lieber ein 5:4, als ein 1:0. „Beim 5:2 habe ich gedacht, dass wir das nicht mehr drehen, ich war aber überzeugt, dass wir noch Tore schießen. Die Erfahrung in dieser Saison zeigt, dass umso länger das Spiel geht, umso besser kommt der FC Bayern ins Spiel.“
Das stimmt Gerd Krug auch für das Rückspiel optimistisch. „Wir werden mit einem Bus mit zirka 50 Mann dabei sein.“
Emotionen und Stolz
Stephan Mair, Beisitzer bei den Bayernfreunden Winterlingen und Gründungsmitglied - die es seit 2017 gibt - hat das Hinspiel auch in privatem Rahmen verfolgt. „Die Emotionen waren extrem groß. Selbst beim Halbzeitrückstand wurde ihm nicht bange: „Die Motivation, welche die Mannschaft momentan kämpferisch und spielerisch auf den Platz bekommt, ist einfach ein Traum.“
Das Mannschaftsgefüge passe und so sei die Vorfreude auf die 2. Halbzeit groß gewesen. Und selbst beim 2:5-Zwischenstand kamen keine Zweifel auf: „Ich war in Mainz im Stadion und mit diesem Gefühl im Hinterkopf hatte ich keine Angst.“
Alles drin im Rückspiel
Der FC Bayern ist zuhause eine Macht, das hat man gegen Real Madrid gesehen und Stephan Maier weiß wovon er redet, denn er war gegen die Königlichen im Stadion. „So eine Atmosphäre hat man nur bei diesen speziellen Champions League-Abenden. Das kann man eigentlich in Worten nicht ausdrücken. Das muss man gespürt haben.“
Und auch im Rückspiel gegen Paris wird Stephan Mair wieder im Stadion sein, um Upamecano, Tah, Kimmich, Olise und Diaz zu unterstützen. „Es macht jede Saison Spaß, doch dieses Jahr noch mehr. Die Einzelspieler sind eine Mannschaft geworden.“
