Girls Football Festival 2026: Wenn Fußball verbindet: TSV Frommern erlebt besondere Tage in Kroatien

Emotionen, internationale Begegnungen und Fußball pur: Beim Girls Football Festival 2026 in Pula/Medulin erlebten die B-Juniorinnen des TSV Frommern ein Turnier, das weit über den sportlichen Wettbewerb hinausging. Das Team kehrte nicht nur mit vielen Eindrücken zurück, sondern auch als spürbar eng zusammengeschweißte Einheit.
Verein- B-Juniorinnen des TSV Frommern nahmen am Girls Football Festival 2026 in Pula/Medulin teil.
- Rund 70 Teams mit über 1.000 Spielerinnen aus sieben Nationen waren dabei.
- Teamreise stärkte den Zusammenhalt – vorbildliches Auftreten und positives Trainerfazit.
- Sportlich: Nach Gruppenphase Achtelfinal-Sieg, dann Aus im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen.
- Leverkusen-Duell endete 0:0, knappes 5:6 im Elfmeterschießen – am Ende Platz fünf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Über Ostern wurde die kroatische Küstenregion Pula/Medulin zum Zentrum des europäischen Mädchenfußballs. Beim Girls Football Festival 2026 trafen rund 70 Teams und über 1.000 Spielerinnen aus sieben Nationen aufeinander – darunter Deutschland, Österreich, England, Frankreich, Kroatien, die Slowakei und Luxemburg. Mitten im Teilnehmerfeld: die B-Juniorinnen des TSV Frommern.
Organisation und besondere Rückkehr nach Pula
Für U17-Trainerin Nina Benjak und Co-Trainerin Elena Lukic war die Rückkehr an den Turnierort etwas ganz Besonderes. Bereits 2019 waren sie dort noch als Spielerinnen im Einsatz. „Wir wollten im darauffolgenden Jahr wiederkommen, doch Corona hat uns ausgebremst. Jetzt hat es endlich geklappt – und es war überragend“, berichtet die 24-jährige Benjak.
Auf großen Wunsch der Mannschaft übernahm Betreuerin Giulia Braun die Organisation der Reise und stellte ein starkes Team hinter dem Team auf. Unterstützt wurde sie von den Trainerinnen Nina Benjak, Elena Lukic und Alessia Messina, während Mirella Jancec das Turnier fotografisch begleitete und besondere Momente festhielt.
Teamreise & Teambuilding mit besonderem Effekt
Die Reise nach Kroatien wurde für die U17 des TSV Frommern zu einer besonderen gemeinsamen Erfahrung, bei der das Team noch enger zusammenwuchs. Angefangen mit einer 14-stündigen Busfahrt gemeinsam mit drei weiteren Vereinen, die bereits für viele unterhaltsame Momente sorgte, entwickelte sich der gesamte Aufenthalt zu einer rundum gelungenen Teamerfahrung.
Es kam zu vielen tollen Begegnungen, einem herzlichen Miteinander und einem durchweg respektvollen Umgang unter allen Teilnehmenden. Die Mannschaft nimmt dabei viele wertvolle Erfahrungen mit nach Hause. Besonders hervorzuheben ist das durchweg vorbildliche Auftreten der Mädchen, die sich jederzeit respektvoll, diszipliniert und als geschlossene Einheit präsentierten. Auch die Trainerinnen hatten große Freude an ihren Spielerinnen und deren Engagement, Einsatzbereitschaft und positiver Einstellung während der gesamten Reise. „Wir sind als große Familie aufgetreten“, lautete das gemeinsame Fazit aus dem Trainerteam. „Die Mädchen haben sich fünf Tage lang absolut vorbildlich verhalten. Wir sind als Team noch enger zusammengewachsen“, so Benjak.
Sportlicher Wettbewerb auf internationalem Niveau
Gespielt wurde auf Großfeld unter besten Bedingungen. Frommern startete mit einer knappen 0:1-Niederlage gegen den Oberligisten TSV Münchingen, ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Es folgten ein 3:0 gegen den VfR Warbeyen, ein 0:0 gegen NK Krim aus Slowenien sowie ein weiterer 3:0-Erfolg gegen den SV-DJK Taufkirchen.
Achtelfinale: Mentalitätssieg gegen Oberliga-Gegner
Auch sportlich hatte das Turnier einiges zu bieten. Gespielt wurde auf Großfeld unter besten Bedingungen, bei frühlingshaftem Wetter und auf gepflegten Rasen- und Kunstrasenplätzen. Frommern startete mit einer knappen 0:1-Niederlage gegen den Oberligisten TSV Münchingen, ließ sich davon aber nicht beeindrucken.
Es folgten ein 3:0 gegen den VfR Warbeyen, ein 0:0 gegen NK Krim aus Slowenien sowie ein weiterer 3:0-Erfolg gegen den SV-DJK Taufkirchen. Im Achtelfinale wartete mit dem 1. FC Donzdorf ein weiterer klassenhöherer Gegner aus der Oberliga, doch Frommern behielt mit 1:0 die Oberhand. Und das auf eine Art und Weise, die Co-Trainerin Alessia Messina besonders beeindruckte: „Das war ein echter Mentalitätssieg. Die Mädchen haben über die gesamte Spielzeit hinweg gegen einen starken Gegner leidenschaftlich gekämpft, alles reingehauen und sich den Sieg mit ihrem Engagement absolut verdient.“ Bis dahin hatten für die Schwarz-Gelben Claudia Narr (4 Treffer), Emily Brehm (1) und Ida Sülzle (2) getroffen.
Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen: Kampf auf Augenhöhe
Das sportliche Highlight folgte im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen. „Wir haben nichts zu verlieren, die Mannschaft soll die Partie gegen so einen klangvollen Namen einfach genießen“, so Benjak. Und genau das tat das Team. Gegen den Bundesliga-Nachwuchs und späteren Finalisten hielt Frommern stark dagegen, erkämpfte ein 0:0 nach regulärer Spielzeit und zwang die Partie ins Elfmeterschießen. Dort unterlag der vermeintliche „Underdog“ nur knapp mit 5:6 – ging aber als Gewinner der Herzen vom Platz. „Das ganze Stadion war auf unserer Seite. Das war Gänsehaut pur“, erinnert sich die Trainerin.
Emotionale Siegerehrung
Das Turnier fand seinen krönenden Abschluss mit einer großen Siegerehrung im Stadion von Pula, untermalt von einem eindrucksvollen Feuerwerk, das für einen emotionalen Ausklang sorgte. Am Ende belegte der TSV Frommern einen starken fünften Platz.
Fazit: Teamgeist, Freundschaften und unvergessliche Tage
„Es war einfach alles perfekt organisiert. Wir hatten als Mannschaft unglaublich viel Spaß und sind in diesen Tagen noch enger zusammengewachsen. Es gab keine Grüppchenbildung, wir haben wirklich alles gemeinsam unternommen, auf und neben dem Platz. Es wurden Freundschaften geschlossen, mit Menschen aus vielen verschiedenen Ländern, bei denen der Fußball immer im Mittelpunkt stand. Genau das hat das Ganze so besonders gemacht und uns als Team noch stärker zusammengeschweißt. Eine bessere Teambuilding-Maßnahme kann man sich kaum vorstellen, wir kommen auf jeden Fall wieder“, zieht Nina Benjak ein rundum positives Fazit.












