German Masters Finale im Kunstradsport
: Spannung ist beim 2er der Frauen garantiert

Wer holt sich den German-Masters-Sieg im 2er der Frauen? Kann sich schon ein Paar des WM Ticket für Derby (GB) sichern?
Von
red/fc
Albstadt
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Kunstrad 2er Frauen

Lisa und Sara Knobelspies (li.) sind neu im Kampf um die Medaillen. Kim Schlüter und Neele Jodeleit haben in  der Tailfinger Zollernalbhalle die Favoritenrolle inne.

Collage/RSV Tailfingen
  • Finale der German Masters in Albstadt am Samstag, 19. September, in der Zollernalbhalle.
  • Im 2er der Frauen gilt Schlüter/Jodeleit als Favoritinnen – WM-Quali steht auf dem Spiel.
  • Nach Rückzug der Weltmeisterinnen ist die Spitze eng, kleine Fehler entscheiden.
  • EM: Schlüter/Jodeleit siegten mit 125,48 Punkten vor Stäheli/Tanner; Knobelspies/Knobelspies holten Bronze.
  • Mehrere Nationalpaare kämpfen um WM-Tickets – Tickets für das Finale sind online erhältlich.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wenn am Samstag, 19. September, die besten Kunstradsportlerinnen Deutschlands und zahlreiche internationale Spitzenathletin zum Finale der German Masters in der Zollernalbhalle in Albstadt antreten, verspricht auch die Konkurrenz im 2er Kunstradsport der Frauen Hochspannung.

Nach dem Rückzug der Weltmeisterinnen aus dem vergangenen Jahr hat sich die internationale Spitze neu sortiert – und mehrere Paare dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf einen Spitzenplatz machen. Das German Masters Finale bildet den Abschluss der dreiteiligen German-Masters-Serie und zugleich die fünfte und sechste von insgesamt sieben Qualifikationen für die Weltmeisterschaft. Entsprechend hoch ist die Bedeutung jedes einzelnen Fahrfehlers und jeder gelungenen Übung.

Deutsche Favoritinnen

Bei der Weltmeisterschaft 2025 dominierten noch die deutschen Weltmeisterinnen Henny Kirst/Antonia Bärk, die sich souverän den Titel sicherten. Hinter ihnen belegten Kim Schlüter/Neele Jodeleit ebenfalls aus Deutschland den zweiten Platz vor den Schweizerinnen Simona Lucca/Larissa Tanner. Rang vier ging an Julia Stäheli/Tanisha Tanner, ebenfalls aus der Schweiz.

Für die Saison sind nun also Kim Schlüter/Neele Jodeleit in die Favoritenrolle geschlüpft. Die beiden nutzten ihre Chance eindrucksvoll und sicherten sich bei der Europameisterschaft in Amorbach den Titel. Mit einer sauberen Kür und 125,48 Punkten verwiesen sie die Schweizerinnen Julia Stäheli/Tanisha Tanner auf Rang zwei. Neu im Kampf um die Medaillen tauchen Lisa und Sara Knobelspies aus Volkertshausen auf, die sich mit Bronze bei der EM in der europäischen Spitze etablierten. Weitere drei Nationalmannschaftspaare melden aber ebenfalls Ambitionen bezüglich der Qualifikation zur Weltmeisterschaft an.

Große Leistungsdichte an der Spitze

Gerade das Fehlen der Weltmeisterinnen macht den Wettbewerb in Albstadt besonders spannend. Während in den vergangenen Jahren häufig ein klares Favoritenpaar das Geschehen bestimmte, ist die Leistungsdichte an der Spitze nun größer geworden. Nach den Favoritinnen Kim Schlüter/Neele Jodeleit sind zwischen den besten vier bis fünf Paaren nur wenige Punkte, und einzelne Unsicherheiten können über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Für die Zuschauer bedeutet dies Kunstradsport auf höchstem Niveau. Anspruchsvolle Standdrehungen, spektakuläre Hebefiguren, perfekt synchronisierte Übergänge und höchste Präzision. Das German Masters Finale dürfte deshalb zu einem echten Höhepunkt der Saison werden. Mit den amtierenden Vize-Welt- und Europameisterinnen Schlüter/Jodeleit, den Schweizer Vize Europameisterinnen Stäheli/Tanner und den Dritten der Europameisterschaft Knobelspies/Knobelspies, sowie den restlichen Nationalkader-Paaren treffen in Albstadt die Medaillenanwärterinnen der vergangenen internationalen Meisterschaften aufeinander.

Für die Zuschauer verspricht dies einen Wettbewerb, bei dem jede Übung über den weiteren Verlauf der WM-Qualifikation entscheiden kann. Tickets sind hier online erhältlich.