Fußball-Drama im Bezirkspokal: 119. Minute entscheidet alles: Dotternhausen feiert Pokalsieg gegen Straßberg

Bezirkspokalsieger 2026: Der SV Dotternhausen feiert nach einem dramatischen Finale im Regen von Pfeffingen vor 1.250 Zuschauern gegen den TSV Straßberg den Titelgewinn.
Kara- Dotternhausen gewann den Bezirkspokal in Pfeffingen nach einem 1:0 gegen Straßberg.
- Die Entscheidung fiel in der 119. Minute – Florian Kath traf aus spitzem Winkel.
- Niklas King erhöhte kurz darauf auf 2:0 ins leere Tor, danach war Abpfiff.
- Straßberg dominierte phasenweise und vergab große Chancen in der Verlängerung.
- Beide Trainer lobten ihre Teams; Dotternhausen feierte den Titel im Regen vor 1.250 Fans.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Entscheidung im Bezirkspokal-Finale in Pfeffingen fiel erst in der 119. Minute – und sie war eng mit der individuellen Klasse von Florian Kath verbunden. TSV-Trainer Marc-Philipp Kleiner wollte dem Gegner nach dem 0:1 des SV Dotternhausen nichts vorwerfen. „Das muss man heute leider so sagen“, erklärte er mit Blick auf die spielentscheidende Szene. „Er hatte viele gute Aktionen im Eins-gegen-Eins – dass man dann eine Situation nicht perfekt verteidigt, ist klar. Da kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.“
Der Moment des Ex-Profis
Der entscheidende Moment gehörte dem Ex-Profi, der seit seiner Einwechslung in der 68. Minute immer wieder Akzente setzte und zum ständigen Aktivposten wurde. Auf dem rechten Flügel in Szene gesetzt, nahm Kath Tempo auf, ließ mehrere Straßberger stehen und drang seitlich in den Strafraum ein. Im Fallen spitzelte er den Ball aus spitzem Winkel an TSV-Keeper Christopher Kleiner vorbei in die lange Ecke und entschied damit das Endspiel zugunsten des SV Dotternhausen.
Jubel ohne Grenzen in Grün
Sowohl nach dem Traumtor von Kath als auch nach dem 2:0 durch Niklas King, der aus 40 Metern ins leere Gehäuse traf, und dem anschließenden Abpfiff kannte der Jubel aufseiten der Grünen keine Grenzen. Ein sichtlich emotionaler Spielertrainer Mathias Mauz resümierte kurz nach Spielende: „Es war ein Spiel auf Messers Schneide. Wir haben bis zum Schluss gezittert. Am Ende macht es natürlich die individuelle Klasse von Flo – den kannst du dann einfach nicht aufhalten. Ich bin einfach brutal stolz auf meine Mannschaft und freue mich sehr, dass wir eine für uns sehr schwierige Saison jetzt mit einem Titel krönen konnten.“
Frust auf Straßberger Seite
Auf der anderen Seite gab Marc-Philipp Kleiner Einblick in eine gänzlich andere Gefühlswelt: „Pure Enttäuschung – es schmerzt sehr! Wir waren über 75 Prozent des Spiels die bessere Mannschaft und hatten insgesamt und vor allem in der Verlängerung die klar größeren Torchancen. Es hat dann einfach das notwendige Glück gefehlt.“
Beide Trainer konnten ihren Schützlingen nach 120 umkämpften Minuten im Pfeffinger Regen keinen allzu großen Vorwurf machen. Die Partie war geprägt von vielen Zweikämpfen und einem phasenweise auch etwas raueren Umgangston – wie zum Beispiel Mitte der ersten Halbzeit, als Straßbergs Moritz Binder und Dotternhausens Spielmacher Julian Oberle jeweils nach einem harten Einsteigen die Gelbe Karte sahen.
In der regulären Spielzeit hatte der angehende Vizemeister der Bezirksliga weitestgehend die Oberhand, auch wenn klare Torchancen eher Mangelware blieben. Auf beiden Seiten wurde es vor allem nach Standardsituationen gefährlich. Beide Teams versuchten ihr Glück hin und wieder aus der Distanz. So bot sich über 105 Minuten hinweg ein ähnliches Bild: eine leichte Straßberger Dominanz, die jedoch von stets zumindest im Ansatz gefährlichen Dotternhausenern einigermaßen in Schach gehalten wurde.
Die späte Entscheidung
In der zweiten Hälfte der Verlängerung schien es dann eher der TSV zu sein, der dem Pokal einen Schritt näher war. 30 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte Elias Göz die vielleicht dickste Gelegenheit der Partie, doch sein Abschluss aus 15 Metern wurde noch geblockt. Als dann wenig später nach einer Freistoßflanke von Jonas Jehle gleich drei Straßberger die Kugel nicht im Tor unterbringen konnten, deutete alles auf eine Entscheidung vom Punkt hin. Doch dann kam Kath.
Wie beide Trainer nach dem Spiel anerkennen mussten: Mit seinem Geniestreich in der 119. Minute entschied der Ex-Freiburger, -Magdeburger und -Balinger dieses Endspiel – und krönte den SV Dotternhausen damit zum Bezirkspokalsieger 2026.





