Finale um den Bezirkspokal: TSV Straßberg gegen SV Dotternhausen - wer schnappt sich den Pokal?

Es ist angerichtet: Im Bezirkspokalfinale treffen am Donnerstag Straßberg und Dotternhausen aufeinander.
Kara- Bezirkspokalfinale in Pfeffingen: TSV Straßberg trifft am Donnerstag auf SV Dotternhausen.
- Straßberg gewann beide Ligaduelle 2:0 und 2:1, doch beide Trainer erwarten ein enges Spiel.
- TSV-Coach Kleiner und SVD-Trainer Mauz sehen ein Duell auf Augenhöhe ohne klaren Favoriten.
- Straßberg wird Vizemeister und spielt Relegation, Dotternhausen kämpft um Platz 4 oder 5.
- Beide Teams komplett, nur Dotternhausen ohne Yannick Capol – Entscheidung notfalls erstmals nach 90 Minuten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
TSV Straßberg – SV Dotternhausen (Donnerstag, 16 Uhr)
2:0 und 2:1 – so gingen die beiden Liga-Duelle mit dem SV Dotternhausen zugunsten des TSV Straßberg aus. Im September vergangenen Jahres setzte man sich durch Treffer Mert Akil und Lennart Kelm in Dotternhausen durch. Vor knapp eineinhalb Monaten, am 14. April, war es erneut Kelm, der den TSV vor heimischer Kulisse in Führung brachte. Marius Plankenhorn legte das zweite Tor nach, der Anschlusstreffer durch Marius Oberle kam zu spät für die Gäste.
Klare Verhältnisse?
Und auch ein allgemeiner Blick auf die Tabelle legt den Schluss nahe, dass die Straßberger als Favorit in dieses Finale gehen. Mit bis dato 81 Punkten aus 33 Spielen wird der TSV die Saison als Vizemeister beenden und in der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga spielen. Dotternhausen wird indes mit 57 Zählern auf dem Konto am letzten Spieltag im Fernduell mit der SGM Gruol/Erlaheim die Ränge 4 und 5 ausspielen. Zwei Siege im direkten Duell, die deutlich bessere Bilanz in der Liga – vieles spricht für den TSV Straßberg. Doch der Pokal schreibt bekanntlich seine eigenen Geschichten.
Das weiß auch TSV-Cheftrainer Marc-Philipp Kleiner: „Die Tabelle hat in einem Pokalfinale wenig auszusagen. Wir erwarten ein ausgeglichenes und spannendes Spiel.“ Sein Gegenüber, Mathias Mauz, unterschreibt diese Erwartungshaltung. „Ich sehe uns nicht als Außenseiter. Klar, wir haben in der Liga zweimal verloren. Aber ich denke, wir haben unsere Lehren daraus gezogen und sind jetzt gut gewappnet“, so der Übungsleiter des SV Dotternhausen.
Sympathien ausblenden
Mauz zollt dem Finalgegner im Vorfeld dieser Partie viel Respekt: „Ich erwarte einen mental sehr starken Gegner. Straßberg ist eine Mannschaft, die sich nach einem Spiel meistens nicht viel vorwerfen kann.“ Außerdem berichtet der Coach von persönlichen Beziehungen nach Straßberg: „Ich kenne einige der Spieler und ich glaube, dass das eine sehr sympathische Truppe ist. Auch Marc kenne und schätze ich schon sehr lange.“ Mauz stellt aber auch klar: „Wenn es dann auf den Rasen geht, dann muss man diese Sympathien natürlich außen vorlassen.“
Mit Blick auf das Personal wird Dotternhausen mit Ausnahme des fehlenden Yannick Capol aus dem Vollen schöpfen können. Gleiches gilt für die Straßberger, bei denen „Jonas Jehle, Chrissi Kleiner und Marius Plankenhorn in die Startelf zurückkehren werden“, wie der TSV-Coach verrät. Für seine Mannschaft gilt es vor allem, den Rückenwind der letzten Wochen in dieses Endspiel mitzunehmen. „Es war wichtig, dass wir gegen Gruol/Erlaheim gewinnen konnten und somit mit einem sehr guten Gefühl nach Pfeffingen fahren“, so Kleiner.
Noch keine Verlängerung
Auf dem Weg ins Finale bewiesen beide Mannschaften immer wieder, dass sie in der Lage sind, knappe Pokalfights für sich zu entscheiden. Der SV Dotternhausen setzte sich zuletzt im Halbfinale mit 3:1 gegen den SV Spaichingen durch und räumte im vorigen Verlauf des Wettbewerbs unter anderem die SGM Gruol/Erlaheim aus dem Weg.
Straßberg gewann sein Halbfinale gegen die SGM Hardt/Lauterbach knapp mit 2:1 und kann unter anderem bereits auf einen Triumph im Achtelfinale gegen den voraussichtlichen Bezirksliga-Meister aus Deißlingen/Lauffen zurückblicken. Kurios: Der TSV Straßberg spielte in der ersten Runde gegen die zweite Mannschaft des SVD. In eine Verlängerung oder ein Elfmeterschießen mussten beide Teams in dieser Saison noch nicht – vielleicht nun am Donnerstag erstmals?
Der Weg ins Finale
TSV Straßberg: SV Dotternhausen II (4:1), SV Spaichingen II (11:1), Spfr Bitz (1:0), SGM Deißlingen/Lauffen (1:0), SV Rangendingen (2:0), SGM Hardt/Lauterbach (2:1).
SV Dotternhausen: SGM Schwenningen/Stetten a.k.M./Frohnstetten (2:0), BSV Schwenningen II (8:1), SGM Gruol/Erlaheim (1:0), TSV Benzingen (3:0), SV Seitingen-Oberflacht (4:2), SV Spaichingen (3:1).
