Dritter Wettkampftag der Turn-Regionalliga Süd: TSG-Riege startet Aufholjagd am Boden

Die Regionalliga-Turnerinnen der TSG Balingen landeten in Schwäbisch Gmünd auf Platz sechs.
G. Hrivatakis- TSG Balingen wurde in Schwäbisch Gmünd Sechste und bleibt gesamt auf Rang vier.
- Am Stufenbarren misslang der Start, u.a. mit Sturz von Sonja Lubitz – 31,650 Punkte.
- Der Schwebebalken bereitete Probleme, drei Absteigerinnen. Team kam auf 39,35 Punkte.
- Am Boden startete die Aufholjagd: Tortora debütierte, Lork holte teamintern die Topwertung.
- Am Sprung blieb Luft nach oben, doch Tortora erzielte mit 12,05 Punkten die höchste Teamwertung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Stufenbarren erwischte die TSG-Mannschaft keinen optimalen Start. Besonders der Sturz von Sonja Lubitz, die normalerweise eine wichtige Punktelieferantin an diesem Gerät ist, machte sich in der Mannschaftswertung bemerkbar. Luisa Schneider kehrte nach vielen Monaten Pause aufgrund eines Achillessehnenrisses auf die Regionalligabühne zurück und erzielte 7,50 Punkte. Cosima Lork kam auf 7,20 Punkte, Leonie Stemmer auf 8,20 Punkte und Anna-Maria Netzer auf 8,60 Punkte.
Mit insgesamt 31,650 Punkten blieb die TSG an diesem Gerät hinter den anderen Mannschaften zurück. Das Trainerteam mit Bisinger, Bader, Merz und Meboldt ordnete den Fehler realistisch ein: Fehler könnten im Turnen passieren, entscheidend sei jedoch, mit mehreren stabilen Übungen einen Sturz auffangen zu können.
Probleme am Schwebebalken
Auch am Schwebebalken lief es nicht wie erhofft. Gleich drei Turnerinnen mussten das Gerät verlassen. Cosima Lork erzielte 9,80 Punkte, Florine Wörz 9,85 Punkte. Beide kamen ohne größere Fehler durch ihre Übungen, konnten jedoch nicht alle Anforderungen erfüllen und ließen dadurch wertvolle Punkte liegen. Sonja Lubitz erreichte 10,05 Punkte, Anna-Maria Netzer 9,65 Punkte.
Insgesamt kam die Mannschaft am Balken auf 39,35 Punkte. Das Trainerteam zeigte sich mit dem Ergebnis unzufrieden. Der Schwebebalken bleibt das „Zittergerät“ der Balingerinnen: Schon kleine Unsicherheiten können zu Stürzen und deutlichen Abzügen führen. Für den nächsten Wettkampf soll deshalb vor allem mehr Stabilität her.
Tortora gibt ihr Debüt
Am Boden gelang der Balinger Mannschaft anschließend eine Aufholjagd. Kristina Tortora gab ihr Debüt am Boden und erturnte 9,65 Punkte. Bei einer Schraubenverbindung zeigte sie noch eine kleine Unsicherheit. Anna-Maria Netzer präsentierte einen schwierigen Doppelsalto, musste die Landung jedoch mit einem Sturz beenden und erhielt dennoch 10,05 Punkte. Florine Wörz kam auf 10,35 Punkte, Sonja Lubitz zeigte wie gewohnt eine solide Übung. Cosima Lork erzielte mit 10,95 Punkten die höchste Balinger Wertung an diesem Gerät. Damit konnte sich die TSG nach den ersten beiden Geräten wieder nach vorne arbeiten.
Am Sprung, traditionell eine Stärke der Balinger Mannschaft, blieben die Turnerinnen ebenfalls etwas unter ihren gewohnten Möglichkeiten. Florine Wörz erzielte mit ihrem Tsukahara 11,45 Punkte, Sonja Lubitz kam auf 11,65 Punkte. Beide Sprünge wurden mit Abzügen bewertet. Auch Anna-Maria Netzer gelang keine sichere Landung, während Cosima Lork mit einem Sicherheitssprung 11,25 Punkte erreichte. Für einen erfreulichen Abschluss sorgte die jüngste Turnerin der Mannschaft: Die 17-jährige Kristina Tortora erzielte mit 12,05 Punkten die höchste Balinger Wertung am Sprung. Das Trainerteam lobte sie dafür, unter Druck zuverlässig wichtige Punkte für die Mannschaft gesammelt zu haben.
Kleinigkeiten können entscheiden
Am Ende stand für die TSG Balingen der 6. Platz in der Tageswertung. In der Gesamttabelle behauptet die Mannschaft weiterhin Rang vier. Trotz der liegen gelassenen Punkte blickt das Trainerteam nicht nur auf die Fehler zurück. Im Turnen könnten Kleinigkeiten innerhalb weniger Sekunden über eine Übung entscheiden. Nicht immer laufe alles nach Plan, gleichzeitig gebe es viele Leistungen, auf denen sich im Training aufbauen lasse.
Der Klassenerhalt ist aus Sicht des Trainerteams bereits in greifbarer Nähe. Beim letzten Wettkampftag am Sonntag, 15. November, in Esslingen wollen die Balingerinnen die Saison erfolgreich abschließen und den Verbleib in der Regionalliga endgültig sichern. Ziel ist es, die Saison mit einem Platz im soliden Tabellenmittelfeld zu beenden.
