Deutsche Mehrkampfmeisterschaften in Hannover: LGSZ-Leichtathlet David Kleinschrodt holt sich den U20-Titel

David Kleinschrodt sicherte sich mit 7619 Punkten souverän den deutschen U20-Meistertitel
LGSZ- U20: David Kleinschrodt gewinnt den Zehnkampf mit 7619 Punkten in Hannover.
- Er erzielt sechs Bestleistungen, führt nach Tag eins klar und steigert seine PB deutlich.
- Nina Richter wird nach Fersenprellung Zwölfte mit 3638 Punkten und zeigt Stabilität.
- Leonie Schinko verpasst im U23-Siebenkampf Bronze knapp mit 5309 Punkten.
- U16: Leonie Stehle sammelt Erfahrung, glänzt über 800 Meter und wird am Ende 23.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Kleinschrodt steigerte seine Zehnkampf-Bestleistung um starke 270 Punkte. Nach 11,02 Sekunden über 100 Meter übernahm er mit 7,25 Metern im Weitsprung die Führung. Bestleistungen im Kugelstoßen (13,87 Meter) und über 400 Meter (49,57 Sekunden) brachten ihm nach Tag eins bereits 262 Punkte Vorsprung. Auch am zweiten Tag überzeugte der 19-Jährige über 110 Meter Hürden (14,41 Sekunden), im Diskuswurf (43,79 Meter) und Stabhochsprung (4,30 Meter) mit neuen Bestmarken. Sechs Einzelbestleistungen unterstrichen seinen außergewöhnlichen Zehnkampf.
Nina Richter war nach einer Fersenprellung mit eingeschränkter Sprungvorbereitung zur DM gereist. Nach 12,42 Sekunden über 80 Meter Hürden und 1,49 Metern im Hochsprung zeigte sich vor allem, dass die Ferse der Belastung standhielt. Im Weitsprung war ein weiter erster Versuch knapp ungültig, am Ende blieben 4,71 Meter und ein Rückfall auf Rang 15. Richter ließ sich davon nicht entmutigen, arbeitete sich mit 34,38 Metern im Speerwurf wieder nach vorne und beendete den Siebenkampf mit 3638 Punkten auf Rang zwölf. Bemerkenswert war, wie sie Rückschläge immer wieder abhakte und neu angriff.
Schinko knapp am Podest vorbei
Leonie Schinko startete mit starken 13,95 Sekunden über 100 Meter Hürden erstmals unter 14 Sekunden hervorragend in den U23-Siebenkampf. Nach einem schwierigen weiteren Verlauf des ersten Tages lag sie auf Rang sechs. Am Sonntag kämpfte sie sich mit 5,84 Metern im Weitsprung und 35,55 Metern im Speerwurf auf Rang vier vor. Mit 5309 Punkten fehlten ihr am Ende lediglich 23 Punkte zu Bronze und 38 zu Silber. Besonders stark war ihre Reaktion auf den enttäuschenden ersten Tag.
Licht und Schatten brachten die ersten Meisterschaften auf großer Bühne für Leonie Stehle von der TSG Balingen. Gemeinsam mit den Deutschen Topathleten aus Sieben- und Zehnkampf absolvierten auch die Jugendlichen der Altersklasse U16 die Meisterschaften im Siebenkampf in Hannover. Die 14-jährige Athletin hatte sich mit einem 4. Platz bei den Landesmeisterschaften für die DM qualifiziert.
Stehle sammelt Erfahrung
Während Stehle die Sprints über 100 Meter und 80 Meter Hürden mit ordentlichen Zeiten absolvierte, passte beim Hochsprung nicht viel zusammen. 1,37 Meter ergaben einen kleinen Dämpfer in die eigenen Ambitionen. Beim folgenden Kugelstoß wurde der Frust aber mit einer neuen Bestleistung über 9,61 Meter gekontert. Am Folgetag kämpften die Athleten mit böigen Windverhältnissen. 4,78 Meter im Weitsprung und 27,08 Meter im Speerwurf bei nur einem gültigen Versuch waren dann die Ausbeute. Die 800 Meter am Ende sind für viele Mehrkämpfer eine ungeliebte Disziplin. Nicht so bei Leonie Stehle. Sie ging sehr schnell an und wurde mit der sechstbesten Tagesleistung von 2:30 Minuten belohnt. Am Ende stehen neben dem 23. Platz im Siebenkampf der W14 viele neue Erfahrungen und eine große Motivation für die kommenden Trainingsmonate zu Buche.
