Derby in Handball 3. Liga geht verloren
: HSG Albstadt kassiert zu viele Gegentore gegen HSG Konstanz

Bei den Schwarz-Roten herrscht nach der sechsten Niederlage im sechsten Spiel Ernüchterung. Im Derby gegen die HSG Konstanz war beim 27:39 (13:18) erneut nichts zu holen.
Von
Frank Campos
Albstadt
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Julian Malek HSG Albstadt

Julian Malek ist Teil des dreiköpfigen Torhüterteam der HSG Albstadt

Kara
  • HSG Albstadt verliert Derby gegen HSG Konstanz mit 27:39 und bleibt sieglos im sechsten Spiel.
  • Nach gutem Start lag Albstadt ab Minute 8 zurück, zur Pause stand es 13:18.
  • Konstanz entschied bis Minute 40 beim 25:18 vor, Albstadt patzte im Sieben-gegen-Sechs.
  • Lars Michelberger traf sechs Siebenmeter – Czako, Hlawatsch und Dietrich je fünf Tore.
  • Trainer Wendel lobte Einsatz und betonte: Am Ende sind es zwei Punkte, die fehlen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Insbesondere im Derby gegen die HSG Konstanz im „Wohnzimmer Mazmann“ hatte sich der Aufsteiger wieder viel vorgenommen. Umsetzen konnte die Mannschaft von Trainer Andreas Wendel das Vorhaben nur bedingt.

Nach gutem Start gegen die gelb-blauen Gäste gerieten die Gastgeber in der 8. Minute beim 4:5 erstmals ins Hintertreffen. Nach etwas mehr als zehn Minuten war die Partie für den Konstanzer Maxim Pliuto beendet. Nach einem Foul an Gregor Thomann sah er glatt Rot.

Julian Thomann und Co. kamen bis zur 22. Minute zurück, führten selber mit 10:9, mussten dann aber kurz vor der Halbzeit gegen einen sehr ausgeglichenen Gegner abreißen lassen. Andreas Wendel lobte die Emotionalität seiner Mannschaft. Die Schwarz-Roten brachten ihr System auf die Platte, die Fehlerquote war in dieser Phase gering und die Defensive war griffig. Trotzdem ging es mit 13:18 in die Kabinen.

Konstanz übernimmt die Regie

Dieser Fünf-Tore-Rückstand sollte sich jedoch als zu große Bürde herausstellen. Bis zur 40. Minute sorgten die Gäste vom Bodensee beim 25:18 für eine Vorentscheidung. Lars Michelberger verwandelte alle seiner sechs Siebenmeter. Aron Czako, Philipp Hlawatsch und Lukas Dietrich, die jeweils fünf Tore erzielen sollten, waren nicht zu stoppen. Zudem patzte die HSG Albstadt im Sieben-gegen-Sechs häufiger und machte es dem Favoriten damit zu einfach.

„Am Ende sind es zwei Punkte“

Der beste Gästewerfer Sven Iberl erzielte in der Schlussphase drei seiner sechs Tore, so blieb der HSG Albstadt bis zum Spielende nur die Statistenrolle. Am Ende wurde es beim 27:39 deutlich.

Positive Aspekte gab es jedoch auch. Übungsleiter Andreas Wendel sieht es so: „Ich bin eigentlich stolz darauf, wie lange wir gegen so eine Top-Mannschaft mitgehalten haben. Am Ende sind es zwei Punkte. Da ist es egal, ob du mit zwölf, zehn, acht oder sechs Toren verlierst.“

HSG Albstadt: Malek, Deuringer, J. Mayer;  J. Thomann (5/2), Fuoß, Menzel, F. Mayer (2/2), Fuchs (6), Menzel (5), Alilovic (3), Dupé (3).