Beim Zverev-Finale am Bildschirm: Für historischen Moment bei den US Open die Nacht zum Tag gemacht

Alexander Zverev hat das Finale der US Open 2026 gewonnen. Jetzt ist er drauf und dran auch die Nummer eins im Herrentennis zu werden.
PSNEWZ/SIPA/actionpress- Alexander Zverev gewann die US Open 2026 und holte seinen zweiten Grand Slam.
- Viele Fans in Deutschland schauten nachts live – teils mit spontan gebuchtem Day Pass.
- Stimmen lobten Taktik und mentale Stärke, trotz schwierigem Publikum im Finale.
- Diskussion um Weltrangliste: Zverev ist aktuell Nummer zwei, Sinner führt.
- Experten sehen Chancen auf Nummer eins, verweisen aber auch auf Verletzungspech anderer.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die US Open werden jedes Jahr im USTA Billie Jean King National Tennis Center im Stadtteil Flushing Meadows-Corona Park im New Yorker Bezirk Queens. In Deutschland haben einige Tennisfans die Nacht zum Tage gemacht und den historischen zweiten Grand Slam-Erfolg von Alexander Zverev live mitverfolgt.
Andreas Fechter, Turnier-Direktor der CTS Ladies Open Hechingen, berichtet: „Ich schaue tatsächlich eher selten Tennis im Fernsehen. Aber in der Nacht zum Montag habe ich mir kurzfristig noch einen Day Pass gebucht, um das Finale live verfolgen zu können. Und wenn man als Schwabe schon Geld dafür bezahlt, dann schaut man natürlich auch bis zum Schluss. Es hat sich aber definitiv gelohnt. Besonders beeindruckt haben mich Zverevs taktische Spielweise und seine mentale Stärke. Gerade in einem solchen Finale, vor einem schwierigen und nicht unbedingt wohlwollenden Publikum, so ruhig und fokussiert zu bleiben, ist schon bemerkenswert.“
Ein historischer Moment
Martin Sülzle, 1. Vorsitzender der TG Rosenfeld meinte: „Ja, ich habe von Anfang bis Ende geschaut. Ein historischer Moment für Deutschland, den man sich nicht entgehen lassen darf.“
Auch Hardy Mayer, Tennistrainer in Bitz und Truchtelfingen, ließ sich das Finale nicht entgehen- „Alex Zverev hat im gesamten Turnier eine konstant gute Leistung gebracht. Sein zweites Grand Slam-Finale wollte ich unbedingt sehen.“ Und auch Lisa Bertrand, Jugendwartin beim Tennis Club Bitz war am TV mit dabei, allerdings wie sie betont: „Aber nur, weil ich Urlaub hatte.“
Kann Zverev die Nummer eins werden?
Kristina Bissbort, Funktionärin bei der TG Ebingen, musste leider passen, da das Finale nicht im Free-TV übertragen wurde. Sie traut Alexander Zverev aber zu die Nummer eins im Herrentennis zu werden. „Das kann ich mir durchaus vorstellen, wenn er mental fit bleibt und auch das Quäntchen Glück mit dabei ist.“
Boris Becker war 1991 der einzige deutsche Spieler, der jemals an Nummer eins der ATP-Weltrangliste stand. Aktuell ist der Italiener Jannik Sinner an der Spitze. Auf Platz zwei folgt aktuell Alexander Zverev. Im Finale von Wimbledon standen sich ausgerechnet diese beiden Spieler gegenüber.
Experte auf unterschiedlichen Belägen
Andreas Fechter sagt: „Natürlich hatte Zverev in diesem Jahr durch die Verletzungen einiger seiner direkten Konkurrenten auch ein Stück weit Glück. Aber Glück allein bringt dich nicht in drei Grand-Slam-Finals innerhalb eines Jahres. Wenn man auf sehr unterschiedlichen Belägen drei Finals erreicht und zwei davon gewinnt, zeigt das vor allem eines: enorme Konstanz und die Fähigkeit, sich auf höchstem Niveau immer wieder durchzusetzen. Wer das schafft, hat definitiv auch das Zeug dazu, die Nummer eins im Herrentennis zu werden.“
Das sieht auch Martin Sülze so: „Wenn Sascha so weiterspielt, bin ich mir sicher dass er noch vor Jahresende die Nummer eins der Tenniswelt wird. Das wäre mega cool.“
Und Hardy Mayer schließt ab: „Alexander Zverev hat sich in den vergangenen Jahren koninuierlich gesteigert. Technisch und und kämpferisch ist er ein genialer Spieler. Was auch noch wichtig ist, er muss nicht so viele Punkte in der Weltrangliste verteidigen, wie seine Konkurrenten.“
