Balingens U23 hofft auf die Wende
: „Da, wo es zählt, sind wir einfach nicht gut genug“

Wieder gut gespielt, erneut keine Punkte: Die TSG Balingen II hält gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Berg mit, verliert aber erneut knapp. Trainer Philipp Wolf macht seiner Mannschaft trotz der schwierigen Situation Mut. Beim SKV Rutesheim soll am Freitagabend endlich der Knoten platzen.
Von
Matthias Jedele
Balingen
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GER, 1. Goeppinger SV vs. TSG Balingen Fussball II, Fussball, Verbandsliga - Herren, 8. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 03.10.2026: Nico Kieninger (TSG Balingen Fussball II, #2) am Ball

GER, 1. Goeppinger SV vs. TSG Balingen Fussball II, Fussball, Verbandsliga - Herren, 8. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 03.10.2026

Foto: Eibner-Pressefoto/Soeren Herweg

Nico Kieninger will mit seiner TSG Balingen II am Freitag in Rutesheim unbedingt punkten.

Eibner/Soeren Herweg
  • TSG Balingen II verliert erneut knapp: 0:1 gegen den ungeschlagenen TSV Berg.
  • Trainer Philipp Wolf sieht gute Leistungen, doch Chancenverwertung bleibt das Problem.
  • Hoffnung auf den Befreiungsschlag: Auswärtsspiel beim SKV Rutesheim am Freitagabend.
  • Ausrichtung bleibt mutig, zugleich defensiv wachsam – „Rutesheim muss gewinnen, wir wollen.“
  • Personell fehlen Louis Offori und Paul Geiser, Manuel Dieringer ist im Urlaub.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Leistungen stimmen, die Ergebnisse nicht. Auch gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenführer TSV Berg ging die U23 der TSG Balingen am vergangenen Wochenende leer aus. Mit 0:1 musste sich die Mannschaft von Trainer Philipp Wolf geschlagen geben. Nun steht am Freitagabend das Auswärtsspiel beim SKV Rutesheim an. Dort soll endlich der Knoten platzen.

Das Problem mit der Chancenverwertung

Dabei machte der Auftritt gegen Berg durchaus Mut. Nach einer torlosen ersten Halbzeit hatten die Balinger unmittelbar nach Wiederbeginn die große Chance zur Führung, ließen diese jedoch ungenutzt. Fast im Gegenzug schlug der Spitzenreiter zu. Ein Sonntagsschuss aus rund 30 Metern landete rechts unten im Tor. „Danach war es natürlich nicht einfach, gegen den Tabellenführer noch viele Torchancen herauszuspielen, ohne zu viel Risiko einzugehen“, erklärt Wolf.

Schon im Pokal hatte seine Elf gegen Berg nur knapp mit 1:2 verloren. Nun folgte die nächste enge Begegnung. Dass die Balinger durchaus mithalten können, bestätigte auch der gegnerische Trainer. „Er hat gesagt, dass wir eine der drei besten Mannschaften waren, gegen die sie in den bisherigen elf Spielen angetreten sind“, berichtet Wolf. Kaufen könne sich seine Mannschaft davon allerdings nichts.

Denn das grundlegende Problem bleibt bestehen. „Da, wo es zählt, sind wir einfach nicht gut genug“, räumt der Balinger Coach ein. Zu viele vergebene Torchancen und individuelle Fehler verhindern bislang bessere Ergebnisse. Dabei stimmen aus seiner Sicht die Leistungen. „Vielleicht platzt gegen Rutesheim einfach der Knoten. Wir gehen in Führung, machen vielleicht noch das zweite Tor und gewinnen das Spiel. Dann können wir auch in einen guten Flow kommen“, hofft Wolf.

Die grundsätzliche Ausrichtung bleibt

An der grundsätzlichen Ausrichtung will der Trainer nichts ändern. Auch auf dem Rutesheimer Kunstrasen soll seine Mannschaft mutig auftreten und den eigenen Fußball auf den Platz bringen. Gleichzeitig gilt es, defensiv nicht ins offene Messer zu laufen. „Rutesheim muss das Spiel gewinnen. Und wir wollen es gewinnen“, stellt Wolf klar.

Personell fehlen weiterhin Louis Ofori und Paul Gaiser. Manuel Dieringer befindet sich im Urlaub. Ansonsten stehen dem Trainer 15 bis 16 Feldspieler zur Verfügung. Ob weitere Akteure aus dem Oberliga-Kader hinzukommen, entscheidet sich kurzfristig.