Abstiegskampf in der Landesliga 3: Harthausens letztes Aufgebot

Harthausens Spielertrainer Stefan Bach weiß, was die Stunde geschlagen hat.
Kara- Landesliga Staffel 3: Harthausen/Scher tritt am Samstag (14.30 Uhr) beim VfL Pfullingen an.
- Harthausen mit Personalsorgen, doch Rückrunde stark: 16 Punkte aus zwölf Spielen.
- Bach fordert kompakte Defensive und effiziente Chancenverwertung – Hinspiel endete 2:1 für den VfL.
- FC 07 Albstadt spielt am Samstag (15.30 Uhr) beim SV Zimmern, das als Favorit gilt.
- Albstadt seit sieben Spielen ohne Sieg, Kader angespannt und Abstieg wohl kaum aufzuholen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es wird wieder ein spannendes Wochenende in der Landesliga Staffel 3. Der TSV Harthausen/Scher muss am Samstag (14.30 Uhr) beim VfL Pfullingen antreten.
Personell sieht es dabei bei den Scher-Kickern nicht allzu gut aus. „Matthias Endriß fällt definitiv verletzt aus, Finn Locher ist privat verhindert. Angeschlagen sind Sebastian Dahlke, Kapitän Fabian Maier und Leonard Gauggel“, informiert Spielertrainer Stefan Bach.
Phönix aus der Asche
Viele hatten zur Winterpause den TSV Harthausen schon als sicheren Absteiger abgeschrieben. In der Hinrunde holten die Scher-Kicker nur elf Punkte. In der Rückrunde hat der TSV noch einmal Lunte gerochen und den Abstand zur Relegation beziehungsweise den Nicht-Abstiegsplätzen noch einmal deutlich verkürzt. 16 Punkte, vier Siege, vier Remis und vier Niederlagen stehen zu Buche.
Zweiter der Rückrundentabelle
In Pfullingen - das in der Rückrundentabelle auf Platz zwei rangiert - steht dem TSV der nächste heiße Tanz ins Haus. „Der VfL hat sich nach anfänglichen Problemen super gefangen. Sie spielen eine tolle Runde mit einer jungen Mannschaft und auch erfahrenen Spielern wie Sven Packert, der jahrelang in der Verbandsliga gespielt hat“, weiß Bach.
„Wir müssen unsere Tugenden auf den Platz bekommen und müssen von Minute eins wieder mit der Einstellung reingehen, dass es unser Endspiel ist. Wir müssen versuchen gut und kompakt zu verteidigen und dann offensiv wieder Lösungen suchen. Die ein oder andere Chance werden wir bekommen, da bin ich mir sicher. Es wird jetzt nicht die Anzahl von Chancen sein, die wir in den Heimspielen uns erarbeiten, doch die wenigen Gelegenheiten müssen wir konsequent nutzen. Mit dem Ziel fahren wir auch hin, da etwas mitzunehmen“, gibt sich Bach kämpferisch.
Das Hinspiel ging mit 2:1 an den VfL Pfullingen. Trotz dünner Personaldecke machen drei Siege und ein Unentschieden aus den jüngsten Partien Hoffnung. Das ist übrigens die identische Bilanz der Gastgeber, die in der Tabelle auf Platz sieben stehen.
Blau-Weiße planen schon für die Bezirksliga
Der FC 07 Albstadt gastiert am Samstag (15.30 Uhr) beim Tabellendritten SV Zimmern. Beim Rückblick auf die Vorrunden-Paarung zwischen dem FC 07 und dem SVZ passen die in Fußballkreisen bekannten Worte von Ex-Mittelstürmer Jürgen „Kobra“ Wegmann aus den 80er-Jahren: „Erst hatten wir kein Glück, dann kam noch Pech dazu“ wie die Faust aufs Auge.
Diese frustrierende Erkenntnis musste der FC 07 im Hinspiel gegen Zimmern zutreffend schmerzlich erfahren, denn die Match-Statistik nach Spielende zeigte es deutlich: Das FC 07-Team ackerte, kämpfte, agierte vor allem in puncto Ballbesitz und Torabschlüsse durchaus auf Augenhöhe mit dem Topteam SVZ. Doch insgesamt war die Genter-Elf deutlich effektiver vor dem gegnerischen Tor, nutzte ihre Möglichkeiten eiskalt zu einem 2:0.
Rückspiel unter anderen Vorzeichen
Und am Samstag? Beim Rückspiel ist der SV Zimmern haushoher Favorit. Doch endlich mal wieder ein Sieg nach zuletzt sieben Begegnungen ohne „Dreier“, würde man sicherlich im Lager der Blau-Weißen sofort unterschreiben. Doch schon die personelle Lage vor Matchbeginn spricht eigentlich nicht dafür: „Die Kaderbesetzung ist sehr angespannt, aber mal sehen, wer nach Verletzung rechtzeitig einsatzbereit ist und am Samstag noch dazu kommt“, gibt Spielertrainer Samed Akbaba zu Protokoll. Auch der Abstand auf zumindest Relegationsplatz 14 ist mit acht Zählern bei nur noch vier bevorstehenden Begegnungen wahrlich kaum aufholbar.
„Natürlich ist der Abstieg für uns brutal enttäuschend. Für die Mannschaft, für den Verein für die Menschen die jedes Wochenende hinter uns stehen. Wir haben uns den Verlauf dieser Saison anders vorgestellt - trotzdem müssen wir jetzt Verantwortung übernehmen.“
