30. Assa Abloy Albstadt Bike-Marathon: Einzelkämpfer und der große Gemeinschaftsgedanke

Beim 30. Assa Abloy Albstadt Bike-Marathon zelebrierten Sven Schadowski (hi.li.), Stephan Beutel, Chris Wenzel, Tmo Schöller (vo.li), Axel Streich und Robert Schweitzer auch ihre Freundschaft.
Campos- 30. Assa Abloy Albstadt Bike-Marathon: Hobbyfahrer berichten von ihrem Rennen.
- Sven Schadowski feierte Junggesellenabschied am Rennen – Verlobte gab Motivation.
- Stephan Beutel sprach von gutem Start, Chaos durch E-Bikes und Hitze, kam ohne Krämpfe ins Ziel.
- Mario Reif war zufrieden, trotz wenig Training; Zuschauer suchten Schatten, Cola gab es unterwegs.
- Stefan Schairer und Katrin Hocheder fuhren Tandem, erlebten einen Schreckmoment und wurden Zweite.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Denn der Ebinger und mittlerweile in München wohnhafte Sven Schadowski wird in zwei Wochen heiraten und verspürte deshalb eine besondere Motivation. „Meine zukünftige Frau war an der Strecke und hat mit wortwörtlich den letzten Push gegeben. An einem steilen Abschnitt hat sie mich regelkonform etwas angeschoben. Sie war voll motiviert und dabei.“
Sven Schadowski feierte quasi am Bike-Marathon seinen Junggesellenabschied. „Es war schön mit den Jungs. Uns verbinden 25 Jahre Bike-Marathon. Das ist schon was Besonderes. Wir warten immer im Zielbereich, bis alle da sind.“ Seine Mitstreiter sind Chris Wenzel, Timo Schöller, Axel Streich, Robert Schweitzer und Stephan Beutel.
Drei Hobby-Fahrer berichten über ihr Jubiläumsrennen
Der Balinger Stephan Beutel (50) rekapitulierte sein Rennen so: „Der Start war gut, die Kulisse war gut. Bis Onstmettingen ist es bei mir gut gelaufen. Der Start der E-Bike-Fahrer hat dann zu einem ziemlichen Chaos geführt.“ Der langjährige Teilnehmer spricht auch von einer Hitzeschlacht. „Die zweite Hälfte war für mich beschwerlich. Ich bin aber glücklich und ohne Krämpfe ins Ziel gekommen.“ Im Ziel wartete seine Tochter. „Das war noch eine zusätzliche Motivation.“

Mario Reif war beim 30. Jubiläum des Albstadt Bike-Marathons einer der Teilnehmer.
PrivatVielleicht der letzte Bike-Marathon?
Mario Reif (45) ist gut durchgekommen: „Alles in allem bin ich sehr zufrieden. Bei mir kommt das Trainingspensum in den letzten Jahren immer zu kurz.“ Der Hobbyfahrer aus Albstadt war auch froh, dass er ohne technischen Defekt durchfahren konnte. „Das ist bei mir immer auch so ein Thema. Wenn mein Fahrrad den Geist aufgibt, bin ich blank, dann muss ich raus, ich hab gar nichts dabei.“ Die Zuschauer hätten etwas die Sonnenplätze gemieden und Schatten gesucht. „Meine Familie hat mich unterstützt und auch außerhalb der Verpflegungsstationen gab es immer wieder Leute, die sich engagierten. Mir wurde ein Cola spendiert.“

Glücklich im Ziel: Katrin Hocheder und Stefan Schairer auf dem Tandem
CamposDenker und Lenker auf dem Tandem
Stefan Schairer (38) fuhr mit Katrin Hocheder Tandem und landete am Ende auf Platz zwei. Die beiden hatten sich spontan entschieden. „Es hat riesig Spaß gemacht. Es war warm, es war hart, es lief aber gut und wir haben uns ins Ziel gerettet.“ Zuletzt saßen die beiden 2018 gemeinsam auf dem Tandem. „Wir sind einmal gerade ausgefahren, weil ich es nicht mehr verbremst bekommen haben. Da hatte der Streckenposten kurz einen Schreckmoment, weil wir auf ihn zu gerutscht sind. Wir sind dann aber einen halben Meter vor ihm zum Stehen gekommen.“
Das war für Katrin Hocheder schon ein Moment, den sie nicht so schnell vergessen wird. „Da gehört schon Vertrauen dazu. Der hintere Fahrer auf dem Tandem hat ja keine Bremse“, weiß Schairer. Hinzu kam für die im Vergleich zu Stefan Schairer etwas kleinere Katrin Hocheder, dass die nur eingeschränkte Sicht nach vorne hatte. „Meine Wirbelsäule wurde da ganz schön gestreckt“, scherzte sie im Zielbereich.
Am Ende konnten sich Schairer/Hocheder über den zweiten Platz in der Tandemwertung freuen.


































































