3. Turnen-Bundesliga Frauen Süd
: TSG Balingen - den Klassenerhalt fest im Blick

Die Mannschaft der TSG Balingen startet hoch motiviert in den dritten Bundesliga-Wettkampftag. Platz sechs oder sieben ist dabei das Ziel.
Von
Giovanni De Nitto
Balingen
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Sonja Lubitz wird für die TSG am Balken, Stufenbarren und Sprung an den Start gehen.

Sonja Lubitz wird für die TSG am Balken, Stufenbarren und Sprung an den Start gehen.

Verein/Hrivatakis​
  • TSG Balingen strebt in der 3. Turn-Bundesliga Süd Platz 6 oder 7 und den Klassenerhalt an.
  • Anna-Maria Netzer zeigt erstmals einen Doppelsalto am Boden – eine Premiere für den Verein.
  • Rückkehrerin Lani Gruber startet nach Auslandsaufenthalt an allen vier Geräten.
  • Florine Wörz glänzt mit neuer Bodenchoreografie und höchster Teamwertung am Boden.
  • Antonia Maurer fehlt wegen Studium – Team will Verlust durch gesteigerten Schwierigkeitsgrad kompensieren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Mit Lani Gruber kehrt eine wichtige Stütze ins Team zurück. Nach ihrem Auslandsaufenthalt ist sie wieder im Training angekommen und wird in Nürtingen an allen vier Geräten starten. ​

Auch Anna-Maria Netzer zeigt einen kompletten Vierkampf – mit einem besonderen Highlight: Sie wird am Boden erstmals einen Doppelsalto präsentieren und damit als erste Balinger Turnerin diese anspruchsvolle Anforderung in der Bundesliga erfüllen.

„Anna-Maria hat sich dieses schwierige Element trotz widriger Trainingsumstände hart erarbeitet. Wir mussten oft sonntags nach Tübingen fahren, um in einer Schnitzelgrube trainieren zu können. Daher freuen wir uns ganz besonders, dass sie den Doppelsalto nun auch im Wettkampf zeigen wird. Sie soll es ganz ohne Druck angehen, die Wertung ist erstmal zweitrangig“, so das Trainerteam, das auch in der zweiten Saisonhälfte aus Oliver Merz, Katja Bisinger, Jessica Bader und Denise Meboldt besteht. Meboldt wird zusammen mit Janine Kern zudem als A-Kampfrichterin im Einsatz sein.

Ein besonderer Tag

Für Cosima Lork steht ein besonderer Tag bevor: Die 16-Jährige gibt in Nürtingen ihr Bundesliga-Debüt am Boden. Im vergangenen Jahr zeigte sie bereits eine starke Verbandsligarunde und überzeugte zuletzt beim Stauseepokal.

Auch die erfahrenen Turnerinnen sind bestens vorbereitet. Sonja Lubitz wird am Balken, Stufenbarren und Sprung an den Start gehen. „Wir freuen uns sehr, dass Sonja nach ihrem Australienaufenthalt direkt wieder eingestiegen ist. Sie ist eine wichtige Punktegarantin und auch motivational eine große Stütze“, betont das Trainerteam.

Luisa Schneider, die beim Stauseepokal ins Winners Final am Boden einzog, wird diese Kür auch in der Bundesliga zeigen. Zusätzlich startet sie am Balken und erstmals wieder mit einem gebückten Tsukahara am Sprung.

Auch Katharina Bisinger bringt neue Elemente mit: Ihre Stufenbarrenübung wurde im vergangenen Jahr aufgewertet und enthält nun zwei zusätzliche Anforderungen. „Katharina hat hart für diesen Einsatz gearbeitet. Wir freuen uns, ihre neue Übung zu sehen“, so das Trainerteam. Luise Heim, seit diesem Jahr neu im TSG-Team, startet mit einer hochklassigen Barrenübung und unterstützt zusätzlich am Balken.

Höchste Bodenwertung fürs Balinger Team

Mannschaftskapitänin Florine Wörz sorgt nicht nur für Teamharmonie, sondern glänzt erneut mit ihrem verlässlichen Tsukahara am Sprung und einer neuen Bodenchoreografie. „Florine konnte ihre gymnastischen Elemente im letzten Jahr weiter stabilisieren – das zeigte sich bereits beim letzten Wettkampf, als sie die höchste Bodenwertung fürs Balinger Team erzielte“, freut sich das Trainerteam.

Nicht mit dabei ist Antonia Maurer, die sich derzeit auf ihr Studium konzentriert. Dennoch blickt die Mannschaft zuversichtlich auf den bevorstehenden Wettkampftag: „Mit Antonia fehlt uns eine unserer stärksten Turnerinnen, aber wir sind sicher, dass die aufgestellten Starterinnen den Verlust gut ausgleichen können. Unsere Turnerinnen haben hart trainiert und konnten an einigen Geräten den Schwierigkeitsgrad weiter erhöhen.

Am Sprung starten wir beispielsweise mit fünf Tsukaharas, auch am Barren zeigen unsere Athletinnen immer mehr Handstände. Damit steigt natürlich auch das Risiko. Wir hoffen, dass die Mädels gut durchkommen und am Ende auf Platz sechs oder sieben landen. Damit wäre uns der Klassenerhalt vorzeitig sicher“, so das Trainerteam.