Vierter Platz für Biathlon-Staffel
: Olympia-Quartett um Julia Tannheimer aus Ulm verpasst Medaille

Kein Edelmetall für die Frauen-Staffel. Nach einem starken Auftakt der 20-Jährigen vom DAV Ulm gehen die deutschen Biathletinnen leer aus.
Von
Nadine Vogt
Antholz
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776396066: Germany's Julia Tannheimer competes in the women's biathlon 4x6km relay event during the Milano Cortina 2026 Winter Olympic Games at the Anterselva Biathlon Arena (Sudtirol Arena) in Anterselva (Val Pusteria) on February 18, 2026. (Photo by Odd ANDERSEN / AFP)

War als Starläuferin gefragt: Julia Tannheimer vom DAV Ulm.

ODD ANDERSEN/AFP
  • Frauen-Staffel wird Vierte in Antholz – Medaille knapp verpasst
  • Startläuferin Julia Tannheimer (DAV Ulm) legt stark vor, 5 Sek. hinter Schweden
  • Preuß kassiert Strafrunde nach Stehenschießen – Rückstand 42 Sekunden
  • Hettich-Walz bringt Team von Platz 11 auf Rang 5 zurück
  • Voigt trifft fehlerfrei, holt Norwegen nicht ein – Frankreich siegt, Schweden 2., Norwegen 3.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Hochspannung bis zum Schluss in der Biathlon-Arena in Antholz. Unter den Augen von zahlreichen Fans aus Deutschland konnte sich die Frauen-Staffel um die Ulmerin Julia Tannheimer am Ende nicht mit einer Medaille belohnen.

Die 20-jährige Tannheimer, die für den DAV Ulm startet, begann stark. Trotz zweier Nachlader ließ die Startläuferin ihr Herz auf der Strecke und übergab mit lediglich fünf Sekunden Rückstand auf Schweden an Franziska Preuß.

Wegen Strafrunde: Frauen-Staffel verpasst Podest

Nach einem sauberen ersten Schießen wackelte diese im Stehen:: Nach zwei Nachladern und einem weiteren Fehlschuss musste Preuß in die Strafrunde, aus der wiederum ein Rückstand von 42 Sekunden resultierte. Im Anschluss brachte Janina Hettich-Walz als dritte Läuferin die Staffel von Platz elf auf Rang fünf und damit zumindest wieder in Reichweite.

Schlussläuferin Vanessa Voigt hielt mit zwei fehlerfreien Schießen zwar die Hoffnungen zwischenzeitlich hoch. Am Ende konnte sie aber den Abstand von zu diesem Zeitpunkt rund 14 Sekunden auf die Norwegerin nicht mehr aufholen. Die deutsche Staffel landete hinter Norwegen (3.), Schweden (2.) und den überragenden Französinnen um Camille Bened, Lou Jeanmonot, Oceane Michelon, Julia Simon auf dem undankbaren vierten Platz.

Ein ausführlicher Bericht von unserem Olympia-Reporter vor Ort folgt.

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