Tischtennis
: Premiere für die U19 des SC Berg

Die Jungen des SC treten nach ihrem Aufstieg erstmals in der Verbandsoberliga zu einem Heimspieltag an.
Von
swp
Berg
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Die talentierte U19 des SC Berg (v. l.): Andreas Wagner, Tim Auburger, Benjamin Wenger, Micha Rueß.

Gerhard Scheuing

Erstmals in der Vereinsgeschichte des SC Berg spielen die Jungen 19 in der höchsten Spielklasse Baden–Württembergs und gehören damit zu den besten Teams des Landes. Am Sonntag genießen sie in der Verbandsoberliga das erste Mal Heimrecht. Vor drei Jahren wurde mit den Jugend–Verbandsoberligen zwei neue Spielklassen für die Mädchen und Jungen geschaffen, die ganz Baden–Württemberg abdecken.

Das Spielsystem hat Vorteile

Damit sich die teilweise weiten Anfahrtswege lohnen, wird nicht, wie in anderen Ligen, jeden Samstag eine Begegnung ausgetragen. Stattdessen werden Vierergruppen gebildet, die sich an drei Sonntagen pro Halbrunde jeweils in einer Halle treffen und dann diese Gruppe komplett ausspielen. Nebeneffekt ist, dass die Akteure auch noch Zeit haben, bei den Damen und Herren zu spielen und sich nicht zwischen Jugend– und Aktiven–Spielbetrieb entscheiden müssen.

Mit 12 Jahren bereits der Spitzenspieler

Spitzenspieler des SC Berg ist der erst 12 Jahre alte Tim Auburger. Auf Position 2 spielt Micha Rueß (13 Jahre) gefolgt von Andreas Wagner (16 Jahre) und Benjamin Wenger (14 Jahre). Es ist wahrscheinlich das jüngste Team der Liga, weshalb das Ziel auch nur der Klassenerhalt sein kann. In den beiden ersten Durchgängen der Vorrunde erwischte der SC Berg jeweils starke Gruppen. Das junge Team konnte zwar teilweise mithalten, aber kein Spiel gewinnen. In der dritten Runde gelang gegen den SVW Weingarten dann der erste Sieg.

Am Sonntag dürfen die Jungen nun erstmals in der Sporthalle Berg ran. Es ist der erste Spieltag in der Rückrunde und für die Gastgeber geht es um eine gute Ausgangsposition im Abstiegskampf. Die Gruppen sind nun etwas ausgeglichener, es fehlen die absoluten Top–Teams, aber das Niveau ist immer noch sehr hoch. Wenn der TSV Rot a.d. Rot, gegen den um 13 Uhr gespielt wird, komplett kommt, wird er für den SC Berg wohl kaum zu schlagen sein. Spitzenspieler Adrian Kling spielt in der Herren–Landesliga. Besser könnten die Chancen gegen den TSV Korntal (15 Uhr) stehen. Die größten Chancen kann sich Berg gegen den TSF Ditzingen (10 Uhr) ausrechnen.