Radsport
: Missverständnis kostet Adamietz den Sieg in Schönaich

Der Ulmer Radprofi wird beim süddeutschen Frühjahrsklassiker „Rund um Schönaich“ nach starkem Rennen Zweiter.
Von
swp
Schönaich/Ulm
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Johannes Adamietz (Rembe/Rad-net) verpasste den Zielsprint und wurde in Schönaich Zweiter.

Johannes Adamietz (vorne/Team Rembe/Rad-net) verpasste den Zielsprint und wurde in Schönaich Zweiter.

Ansgar Adamietz
  • Adamietz wurde beim Frühjahrsklassiker „Rund um Schönaich“ nach starkem Rennen Zweiter.
  • Ein Missverständnis vor der Schlussrunde kostete ihm den Zielsprint und damit den Sieg.
  • Er war mit Lachlan McNabb voraus – nach 16 Runden über 144 Kilometer verpasste er den Sprint.
  • In der U17 wurde Philipp Hackenbroch Dritter; Vincent Adamietz erreichte Platz 48.
  • Franziska Brauße gewann bei den Frauen, Ulmer Fahrer Hieke und Bickel gaben auf.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Vorjahressieger Johannes Adamietz hat den Sieg beim diesjährigen Frühjahrsklassiker am Ostermontag in Schönaich nach starkem Rennen knapp verpasst und wurde Zweiter. Ein Missverständnis in der Schlussphase kostete den Ulmer Radprofi von Team Rembe/Rad-net den Triumph.

„Leider habe ich den Zielsprint aus unserer Zweiergruppe verpasst, weil mir vor der Schlussrunde noch zwei Runden angezeigt wurden“, bedauerte Adamietz nach der 50. Auflage von „Rund um Schönaich“. Er ist sich sicher: Nach den insgesamt 16 Runden (144 Kilometer) „wäre noch mehr drin gewesen“. Der 27-Jährige hatte sich mit dem Neuseeländer Lachlan McNabb rund eine halbe Minute vom Rest abgesetzt, ging aber den Sprint nicht mit. Trotz der Enttäuschung zeigte sich der Radprofi kämpferisch und blickt bereits auf die nächsten Herausforderungen.

Ulmer Hackenbroch Dritter der U17

In der U17-Wertung überzeugte Philipp Hackenbroch von Adamietz' Heimatverein SSV Ulm 1846 mit einem starken dritten Platz. Auch Vincent Adamietz, ebenfalls in der U17 am Start, belegte mit Platz 48 eine achtbare Position. In der U15-Klasse vertrat Jakob Reiser die SSV-Jugend. Er belegte Rang 13. Bei den Frauen setzte sich Bahn-Olympiasiegerin Franziska Brauße souverän durch. Lorena Seckinger vom SSV Ulm erreichte in einem hochkarätigen Feld einen beachtlichen 39. Platz.

Im Rennen der Männer forderten das anspruchsvolle Profil und das hohe Tempo ihren Tribut: Die Ulmer Jakob Hieke und Elmar Bickel mussten das Rennen vorzeitig beenden. Die Rennen boten bei schönstem Frühlingswetter spannende Duelle, und die vielen Zuschauer zeigten einmal mehr die starke Radtradition in der Region.