Handball um Ulm: Patrick Maier wirft den TV Gerhausen zum nächsten Sieg – die Spiele in Verbands- und Landesliga

Vöhringens Alex Henze sucht im Angriff die Lücke.
SC Vöhringen/Samuel Mueller- TV Gerhausen siegte beim TSV Denkendorf 35:32 – Patrick Maier traf 15‑mal, davon drei Siebenmeter.
- SC Vöhringen Männer retteten ein 30:30 gegen TSG Schnaitheim, Ausgleich durch Eisenmann mit der Sirene.
- Landesliga-Derby Frauen: SC Vöhringen und SG Ulm&Wiblingen trennten sich 29:29 nach wechselnden Führungen.
- SC Lehr schlug HC Lustenau 32:28, Getz parierte stark und Ruhland erzielte elf Tore.
- HSG Langenau/Elchingen gewann bei TSG Eislingen 30:17, nach der Pause lief der Angriff deutlich besser.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
15 Tore von Patrick Maier – und etwas früher Feierabend. Handball-Verbandsligist TV Gerhausen feiert beim TSV Denkendorf den nächsten Sieg. Die Landesliga-Frauen des SC Vöhringen und des Aufsteigers SG Ulm&Wiblingen trennen sich unentschieden. Die HSG Langenau/Elchingen überzeugt auswärts. Die Landesliga-Männer des SC Vöhringen sichern sich einen Punkt in letzter Sekunde.
Die Teams aus der Region Ulm und Neu-Ulm haben an diesem Wochenende, 17. und 18. Oktober, für Spektakel in den Hallen gesorgt. Wie die Mannschaften in der Verbandsliga und Landesliga ihre Spiele gesehen haben, lesen Sie in der Zusammenfassung vom Wochenende.
Verbandsliga Männer
TSV Denkendorf – TV Gerhausen 32:35 (16:16). Beim TV Gerhausen läuft es in dieser frühen Phase der Saison. Beim TSV Denkendorf feierte das Team trotz einiger Ausfälle bereits den dritten Erfolg im vierten Spiel (ein Unentschieden). Protagonist des Abends war Patrick Maier, der einen Sahnetag erwischte und gleich 15 Tore (drei Siebenmeter) in der bis gut drei Minuten vor Ende völlig offenen Partie (32:31-Führung des TVG) beisteuerte. Eine Zwei-Minuten-Strafe in der Schlussphase bescherte ihm einen etwas früheren Feierabend, doch da war der Sieg eingetütet. Von Beginn an entwickelte sich eine enge Partie, in der vor allem Felix Bohnacker gut ins Spiel fand und vor der Pause fünfmal traf. Mit ihrem Tempospiel kamen die Gastgeber jedoch immer wieder zu einfachen Toren, sodass sich der TVG nicht absetzen konnte und es mit einem 16:16 in die Kabine ging.
In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr dann deutlich kompakter und ließ nur noch wenige Gegenstöße zu. Denkendorf legte zwar noch zum 26:24 vor, doch auch dank Torhüter Maurice Graf, der dahinter stark hielt, kämpfte sich der TVG zurück. In der 53. Minute brachte Lukas Bär die Gerhauser mit 30:31 in Führung. Danach sorgte Patrick Maier in der Schlussphase mit drei weiteren Treffern für die Entscheidung. Am kommenden Samstag, 24. Oktober, empfängt der TVG Spitzenreiter SG Lauterstein.
TVG-Tore: Maier 15/3, F. Bohnacker 7, Bär 6, J. Brinz 3, H. Brinz 2, Bux 2
Landesliga Männer
SC Vöhringen – TSG Schnaitheim 30:30 (16:13). Dramatischer hätte der Handballabend im Vöhringer Sportpark kaum enden können: Zehn Sekunden vor Ende lagen die Gastgeber mit 29:30 zurück, ehe Eisenmann mit der Schlusssirene den umjubelten Ausgleich erzielte. Sein Wurf aus dem rechten Halbfeld schlug im langen Kreuzeck ein und sicherte dem SC Vöhringen einen Punkt. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und erspielten sich durch eine starke Torhüterleistung von Andrei Mitrofan sowie Treffer von Laurens Schug, Niklas Appenrodt und Alex Henze eine 8:5-Führung. Schnaitheim kämpfte sich jedoch zurück, sodass Vöhringen beim Stand von 16:13 in die Pause ging. Neuzugang Leon Hufnagel feierte sein Debüt im SCV-Trikot und steuerte direkt einen Treffer bei. Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Auch Peter Frank setzte mit einer Parade direkt nach seiner Einwechslung ein Zeichen. Zehn Minuten vor Schluss lag Vöhringen mit 27:24 vorn. Doch Schnaitheim drehte die Partie zum 29:30 wenige Sekunden vor Schluss. Doch der SCV bewies Nervenstärke: Über die schnelle Mitte kam der Ball zu Eisenmann, der mit seinem letzten Wurf den Punkt rettete. Am kommenden Wochenende wartet das Derby bei der TG Biberach.
Beste Torschützen SCV: Schug 5/2, Kaifel 5
Landesliga Frauen

Derby zwischen Ulm&Wiblingen (weiß) und dem SC Vöhringen.
SC Vöhringen/Samuel MuellerSC Vöhringen – SG Ulm&Wiblingen 29:29 (16:18). Ein hochklassiges Lokalderby endet mit einem leistungsgerechten Unentschieden. Mit der SG Ulm&Wiblingen präsentierte sich ein spielstarker Aufsteiger im Sportpark, und die Partie bot alles, was zu einem Derby gehört: ein jederzeit faires Spiel, mehrfache Führungswechsel, Emotionen und Spannung bis zum Schlusspfiff. Die Vöhringerinnen waren sofort in der Spur. Abwehr und Torhüterin Katharina Hinterkircher verbuchten einige Ballgewinne und nutzten die Chancen zum 5:2 konsequent. Allerdings glichen die Gäste mit einem kurzen Zwischenspurt zum 7:7 aus und hatten kurze Zeit später die Partie beim 8:10 Mitte der ersten Halbzeit gedreht. Nach dem Seitenwechsel zeigte die Vöhringer Defensive ein komplett anderes Gesicht. Um jeden Ball wurde intensiv gekämpft, die SG Ulm&Wiblingen traf erst in der 36. Minute per Siebenmeter. Doch die SCV-Offensive vergab gleichzeitig mehrere hundertprozentige Chancen und die Möglichkeit, sich abzusetzen. Die Crunchtime war von Spannung und hochklassigem Fight geprägt. Eine Minute vor Schluss traf der SCV zum 29:29. Ein leistungsgerechtes Unentschieden, beide Teams dürfen sich nach bisherigem Tabellenstand im oberen Drittel einsortieren.
Beste Werferinnen SCV: Porkert 7, Staigmüller 6, beste Werferinnen SG: Seifried 9, Frank 4
SC Lehr – HC Lustenau 32:28 (13:13). Vor heimischem Publikum haben die Landesliga-Handballerinnen des SC Lehr am Samstagabend einen umkämpften 32:28-Erfolg gegen den HC Lustenau eingefahren. Die Lehrerinnen erwischten einen guten Start mit 4:2. Dann entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Dass der SC Lehr in dieser Phase nie ins Hintertreffen geriet, lag vor allem an Sophia Getz: Mit zahlreichen Paraden hielt sie ihr Team im Spiel. Auch nach dem Seitenwechsel blieb es lange eng, bis zum 17:17 in der 36. Minute schenkten sich beide Teams nichts. Dann übernahmen die Lehrerinnen nach und nach die Kontrolle und erarbeiteten sich einen knappen Vorsprung, der beim 23:21 in der 48. Minute allerdings noch wackelte. In der Crunchtime behielt das Team die Nerven, zog mit einem starken Zwischenspurt bis zur 54. Minute auf 28:24 davon und ließ sich den Sieg bis zum Schlusspfiff nicht mehr nehmen. Bemerkenswert ist, dass der Erfolg trotz sechs Zeitstrafen gelang. Insgesamt mussten die Lehrerinnen acht Minuten länger in Unterzahl agieren als ihre Gegnerinnen, ließen sich davon aber nicht aus dem Konzept bringen. Herausragende Akteurin im Angriff war Beatrice Ruhland, die mit elf Treffern mehr als ein Drittel aller Tore erzielte. Eine starke Partie zeigte auch Sarah Haas, die mit sechs Toren Verantwortung übernahm und dem Lehrer Spiel immer wieder wichtige Impulse gab.
SCL-Tore: B. Ruhland 11, Haas 6/1, Guggenmoos-Schreyer 5, Rössel 5, Kuzma 4, König 1

Die Handballerinnen des SC Lehr nach dem ersten Sieg in der Landesliga.
SC LehrTSG Eislingen – HSG Langenau/Elchingen 17:30 (7:11). Ein unbekannter Gegner wartete auf die Frauen der HSG bei der TSG Eislingen. Das Vorhaben: Sich wie in der Vorwoche über eine starke Abwehr, schnelles Umschaltspiel und einfache Tore schnell absetzen. In den ersten Spielminuten taten sich die Langenauerinnen aber schwerer als erwartet, musste man sich ohne Harz in der fremden Halle erstmal an das Spielgerät gewöhnen. Dennoch konnte man den Gegner bereits nach acht Minuten zur ersten Auszeit zwingen. Die Abwehr stand kompakt, lediglich der Angriff wollte noch nicht laufen. Mit viel Tempo ging es in die zweite Halbzeit und einen 15:7‑Zwischenstand (35.). Der Angriff lief nach kurzer Flaute deutlich besser, einfache und klare Torchancen wurden herausgespielt und auch der Umgang mit dem Ball ohne Harz gelang in der zweiten Hälfte wesentlich besser. Beim Spielstand von 13:22 wollte die TSG den Lauf der HSG-Frauen durch die letzte Auszeit stoppen. Doch die ließen sich nicht beeindrucken und zeigten sich souverän. Einziger Wehmutstropfen im Spiel war die frühe Verletzung von Leonie Besler.
HSG-Tore: Fischer 8/4, Schenk 6, Hepp 5, , Moll 4, Mannes 4, Hermann 1, Besler 1, Ott 1

