Handball Regionalliga
: Lassen TSV Blaustein und TSG Söflingen ihre Niederlagen-Serien enden?

Nach zwei Niederlagen in Folge wollen die Handballer des TSV Blaustein wieder in die Spur finden. Das Problem: Es geht zur HSG Ostfildern, die keine leichte Aufgabe sein wird.
Von
SWP
Ulm
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Handball Regionalliga: So war das Derby zwischen TSV Blaustein und der TSG Söflingen in der Lixsporthalle Blaustein

Endet die Niederlagenserie für die TSG Söflingen an diesem Wochenende beim VfL Wiblingen?

Volkmar Könneke
  • TSV Blaustein spielt am Samstag gegen HSG Ostfildern nach zwei Niederlagen.
  • TSG Söflingen tritt beim ungeschlagenen VfL Waiblingen an.
  • TSV Blaustein will seine Abwehr verbessern, um die Serie zu brechen.
  • HSG Ostfildern hat starke Spieler wie Manuel Späth und Sebastian Arnold.
  • TSG Söflingen hofft auf Überraschung gegen VfL Waiblingen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach den zwei deutlichen Niederlagen gegen die beiden Topteams aus Köndringen/Teningen und Bittenfeld steht für den TSV Blaustein ein ganz wichtiges Spiel an. Am Samstag (19.30 Uhr) gastiert die Mannschaft von Trainer Hagen Gunzenhauser bei der HSG Ostfildern. Das Team aus Ostfildern steht aktuell mit sechs Punkten auf dem neunten Platz der Tabelle. Mit einem Sieg hätten die Blausteiner also die Chance aufzuschließen und den Anschluss ans Mittelfeld herzustellen.

Leicht wird die Aufgabe aber sicherlich nicht. Die HSG verfügt über viel Qualität im Kader und hat sich auch im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Ex-Nationalspieler Manuel Späth organisiert noch immer den 6:0-Verbund, im Tor steht mit Sebastian Arnold ein alt bekannter guter Schlussmann dahinter und auch im Angriff verfügt Ostfildern mit Spielern wie Dominik Keim oder Neuzugang Janne Böhm über ordentlich Wurfgefahr aus dem Rückraum.

Aufarbeitung der Heimniederlage

Diese Qualität bekam der TSV letztes Jahr deutlich zu spüren. Das Hinspiel in Ostfildern ging mit 22:32 deutlich verloren und auch im Rückspiel waren die Rothemden beim 28:33 nur teilweise in Schlagweite. Zuletzt gelang der HSG ein Auswärtserfolg in Neuenbürg und in der Vorwoche bot sie dem TSV Heiningen lange Paroli und verlor erst am Ende knapp.

An der Blau beschäftige sich der TSV zu Wochenbeginn mit der Aufarbeitung der Heimniederlage gegen Bittenfeld. Ein Auftritt wie in der ersten Halbzeit gelte es in Zukunft tunlichst zu vermeiden, wobei Trainer Gunzenhauser auch noch Positives sah: In der zweiten Halbzeit kassierte der TSV immerhin sieben  Tore weniger zu kassieren als im ersten Abschnitt. Das ist ein kleiner Hoffnungsschimmer für zuletzt so anfällige Defensive. Wollen die Blausteiner in Ostfildern ein Erfolgserlebnis feiern, muss der eigene Abwehrverbund besser funktionieren.

Zweimal in Folge kassierte der TSV 43 Gegentore, die oft aus einfachen Ballverlusten resultierten und die Gegner zu Tempogegenstößen einluden. Ein Wert, mit dem sich kein Spiel in der Regionalliga gewinnen lässt. In Ostfildern will die junge Blausteiner Mannschaft zeigen, was in ihr steckt und der erfahrenen HSG das Leben so schwer wie möglich machen. Mit dem notwendigen Einsatz und Kampf soll das Unternehmen Auswärtssieg gestartet werden und so die zwei enorm wichtigen Punkte hoffentlich mit auf die Heimreise genommen werden.

TSG Söflingen beim VfL Waiblingen gefordert

Die TSG Söflingen steht vor einer Mammutaufgabe. Die seit sieben Spielen sieglosen Handballer spielen beim VfL Waiblingen. Und für den läuft die Saison genau umgekehrt: Der VfL hat aus sieben Partien sieben Siege geholt. Dass die TSG Söflingen ausgerechnet in Waiblingen ihre ersten Zähler holt ist zwar nicht ausgeschlossen, wäre aber die große Überraschung des Spieltages. Die Partie steigt am Samstag um 20 Uhr.