Handball Regional- und Oberliga: Sechste Auswärtsfahrt in Folge für den TSV Blaustein

Sowohl die HSG Langenau/Elchingen, am Ball Felix Junginger, als auch die TSG Söflingen haben zuletzt in die Erfolgsspur zurückgefunden.
Samuel Tschaffon- TSV Blaustein mit sechster Auswärtsfahrt in Folge seit 14. Dezember; Heimspiel erst 7. Februar
- Gegner Baden-Baden (Rheintalhalle Sandweier), Anpfiff Samstag 20 Uhr; TVS im Aufstiegsrennen
- TSG Söflingen: drei Siege in Folge, auswärts bei SG Hegensberg-Liebersbronn, Samstag 20 Uhr
- Hegensberg: zweitbeste Abwehr (383 Gegentore/14 Spiele); Hinspiel 30:25 gegen Söflingen
- HSG Langenau/Elchingen am Sonntag 17 Uhr bei Wölfe Plankstadt; Rembold fällt aus
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es ist die sechste Auswärtsfahrt in Folge, zu der sich die Regionalliga-Handballer des TSV Blaustein an diesem Samstag auf den Weg machen. Seit dem 14. Dezember (Albstadt) spielen die Blausteiner ununterbrochen in der Fremde, das letzte Heimspiel war am 6. Dezember gegen Steißlingen (35:44). Kein Affront des Verbands: Grund dafür sind unter anderem die Nachwuchsturniere der Fußballer, die dieses und vergangenes Wochenende die Blausteiner Lixsporthalle mit Beschlag belegen.
Für die Handballer geht es zum Drittliga-Absteiger TVS Baden-Baden, Spielbeginn ist um 20 Uhr. Nach dem jüngsten 38:34-Sieg bei der HSG Ostfildern gehen die Gastgeber mit Rückenwind ins Heimspiel in der Sandweierer Rheintalhalle. Schließlich sind sie mitten drin im Kampf um die Aufstiegsplätze, liegen nur einen Punkt hinter dem zweitplatzierten TSV Weinsberg. Erneut eine hohe Hürde für die junge Blausteiner Truppe von Trainer Felix Hirsmüller, die am Samstag, 7. Februar, aber endlich wieder zuhause auflaufen darf.
Oberligisten wollen Trend auswärts bestätigen
Nach drei Siegen in Folge wollen die Oberliga-Handballer der TSG Söflingen ihren positiven Trend auch auswärts bestätigen. Mit der SG Hegensberg-Liebersbronn wartet an diesem Samstag, 20 Uhr, jedoch eine der defensivstärksten Mannschaften der Liga. Trotz klarer Rollenverteilung wollen die Söflinger mit Selbstvertrauen auftreten und möglichst lange um Punkte kämpfen.
Die SG Hegensberg-Liebersbronn stellt mit nur 383 Gegentoren in 14 Spielen die zweitbeste Abwehr der Liga – und genau darin liegt das Markenzeichen der Gastgeber. Mit aktuell 18:10 Punkten rangiert Hegensberg im oberen Tabellendrittel und hat sich vor allem durch physische Abwehrarbeit und hohe Konstanz ausgezeichnet. Offensiv stützen sich die Gastgeber auf mehrere Leistungsträger. Bester Torschütze ist Linksaußen Yannik Heetel mit 87 Treffern.
Im Hinspiel tat sich Söflingen lange schwer und musste sich am Ende deutlich mit 25:30 geschlagen geben. Vor allem die kompakte Defensive der Gäste brachte den Söflinger Angriff immer wieder ins Stocken. TSG-Trainer Philipp Eberhardt betont: „Uns erwartet ein schweres Spiel gegen eine sehr physische Mannschaft mit aber auch starken Eins-gegen-eins-Spielern. Im Hinspiel haben wir uns an der kompakten Defensive die Zähne ausgebissen und am Ende deutlich verloren. Wir wollen das Selbstvertrauen aus den letzten drei Spielen mitnehmen und möglichst lange für etwas Zählbares in Frage kommen.“ Mit aktuell 12:16 Punkten reist der Tabellenzehnte Söflingen zwar als Außenseiter an, will sich davon aber nicht einschüchtern lassen.
Gute Erinnerungen an Plankstadt
Auswärts ist auch die elfplatzierte HSG Langenau/Elchingen gefordert – im spannenden Verfolgerduell: Es ist zudem der erste HSG-Auswärtsauftritt im neuen Jahr. An diesem Sonntag, 17 Uhr, ist das Team bei den Handball Wölfen Plankstadt, mit aktuell 11:19 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz, zu Gast. Ein Erfolg wäre für die HSG enorm wichtig, um den Abstand nach hinten zu vergrößern. Im Hinspiel gelang den Nau-Handballern beim 28:24 der erste Saisonsieg. Nach dem Auftakterfolg gegen Wolfschlugen will die HSG nun auch auswärts nachlegen, um das erste Mal in dieser Runde zwei Spiele in Folge zu gewinnen. Leon Rembold wird verletzungsbedingt bis auf Weiteres ausfallen. Der restliche Kader ist jedoch voller Vorfreude, die zwei Punkte aus dem Badischen mit auf die lange Heimreise zu nehmen.

