Handball Mini-WM in Ulm: Bundestrainer Markus Gaugisch zeigt sich begeistert

Jede Menge Autogramme musste Markus Gaugisch in der Kuhberghalle geben. Der Bundestrainer der deutschen Handballerinnen zeigte sich begeistert von der Mini-WM, die von der SÜDWEST PRESSE präsentiert wurde.
Volkmar Könneke- Bundestrainer Markus Gaugisch begeistert von der Mini-WM in Ulm, organisiert von der SÜDWEST PRESSE.
- Gaugisch betont die Bedeutung des Handball-Nachwuchses und die Unterstützung der Eltern.
- Ziel der deutschen Handballerinnen bei der EM: die Großen angreifen; Turnier vom 28. November bis 15. Dezember.
- Hoffnung auf Halbfinale; Fokus auch auf Olympia 2028.
- Junge Spielerinnen drängen in die Nationalmannschaft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Unter den prominenten Gästen bei der Mini-WM des Handballverbands Württemberg (HVW) war auch der Bundestrainer der Frauen, Markus Gaugisch. Der Handball-Nachwuchs liegt ihm sehr am Herzen: Gaugisch ist selbst als ehrenamtlicher Jugendtrainer aktiv, wie er verriet.
Vom Format Mini-WM ist er begeistert. „Ich find’s unbezahlbar“, meinte Gaugisch: „Das ist super, wenn man sieht, was hier an Begeisterung da ist.“ Mit der Mannschaft seines Sohnes sei er bereits vor einigen Jahren bei einer Mini-WM gewesen. „Die sprechen heute noch von der Mini-WM.“ Auch der Support der Eltern sei wichtig: „Wenn die Eltern da mit unterstützen und ein gemeinsames Familienerlebnis daraus machen, ist das, glaube ich, eine Sache, die sehr wertvoll ist.“
Gaugisch zum EM-Ziel: „Wir wollen die Großen angreifen“
Was die Unterschiede zwischen der Arbeit mit großen und kleinen Handballern sind? Das komme immer auf das Niveau der Mannschaft an. „Inzwischen ist das teilweise wirklich Leistungssport, was da schon in der Jugend gemacht wird, aber das ist abhängig vom Ziel“, sagte Gaugisch: „Gemeinsam ist immer, dass es auf jeden Fall sehr viel Spaß machen soll.“
Mit dem Nationalteam steht für Gaugisch in diesem Jahr noch die EM an. Vom 28. November bis zum 15. Dezember geht es in Österreich, Ungarn und der Schweiz um den Titel. Das Ziel sei ähnlich wie bei den vergangenen Turnieren, etwa den Olympischen Spielen in Paris, wo die deutschen Frauen zum ersten Mal seit langem wieder dabei waren: „Wir wollen die Großen angreifen.“ Nach hinten habe man inzwischen eine Lücke gerissen. Gerade die nordischen Länder und Frankreich seien jedoch zurecht einen Schritt voraus. Sein Ziel sei es, irgendwann einmal an einem Halbfinale teilzunehmen: „Auch wenn das noch ein Riesen-Schritt ist für uns.“
Der Blick geht daher nicht nur auf das kommende Turnier, sondern auch schon bis Olympia 2028 in Los Angeles. Daher sei es wichtig, nicht nur auf den eingespielten Stamm zu setzen. „Wir haben auch junge Spielerinnen, die jetzt schon in die Mannschaft reindrängen, Konkurrenzkampf schüren“, sagte Gaugisch: „Diesen Spagat müssen wir machen.“
