Handball in Ulm und Region
: Gerhausen ruft starke Leistung ab – das Wochenende im Überblick

Der TV Gerhausen landet einen Erfolg gegen Spitzenreiter SG Lauterstein, die Frauen des SC Vöhringen ziehen ins Final Four des Bezirkspokals ein. Die Handball-Spiele in der Übersicht.
Von
red
Ulm
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GER, TVB Stuttgart - Bergischer HC, Opel HBL, Handball, Bundesliga, 1. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 28.08.2026: Feature, Symbolbild, Symbolfoto: Handball im Netz 

GER, TVB Stuttgart - Bergischer HC, Opel HBL, Handball, Bundesliga, 1. Spieltag, Spielzeit 2026/2027, 28.08.2026

Foto: Eibner-Pressefoto/Sandy Dinkelacker

Wie liefen die Handball-Spiele am Wochenende?

Eibner/Sandy Dinkelacker
  • TV Gerhausen bezwingt SG Lauterstein 41:34 und bleibt als Tabellenzweiter ungeschlagen.
  • SC Vöhringen siegt bei TG Biberach 23:22 – Torhüter Mitrofan pariert stark in der Schlussphase.
  • FC Burlafingen hält gegen HBZ Altenstadt-Geislingen lange mit, verliert am Ende 26:29.
  • SG Ulm/Wiblingen dominiert das Derby gegen SC Lehr deutlich mit 39:13.
  • SC Vöhringen zieht nach 30:20 bei SG Ehingen/Schemmerhofen/Uttenweiler ins Final Four ein.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Wie die Mannschaften in der Verbandsliga und Landesliga ihre Spiele am Wochenende vom 24. und 25. Oktober gesehen haben, lesen Sie in der Zusammenfassung vom Wochenende.

Verbandsliga Männer

TV Gerhausen gegen SG Lauterstein 41:34 (21:20): Mit einer starken Mannschaftsleistung feiert Handball-Verbandsligist TV Gerhausen einen 41:34-Sieg gegen den bisherigen Spitzenreiter SG Lauterstein. Die Anfangsphase der Partie gehörte den Gästen, die sich zwischenzeitlich auf drei Tore absetzten. Nach und nach stellte sich der TVG jedoch besser auf die bislang stärkste Abwehr der Liga ein und fand mit viel Geduld immer häufiger die Lücken. So hatte man beim 21:20 zur Pause schon öfter getroffen, als Lauterstein im Schnitt in einem ganzen Spiel zuließ.

Nach dem Seitenwechsel suchte der TVG immer wieder den schnellen Weg nach vorne und baute die knappe Halbzeitführung so kontinuierlich aus. Gemeinsam mit Torhüter Maurice Graf, der einige wichtige Bälle entschärfte, brachte die Abwehr den verdienten Heimsieg schließlich sicher über die Zeit. Als Tabellenzweiter und einzige ungeschlagene Mannschaft der Liga reist der TVG am Sonntag nach Reichenbach und hofft dort auf viele Fans.

TVG-Tore: Maier (11/3), Bohnacker (8), Brinz (6), Bux (5), Fiesel (5), Bohnacker (2), Brinz (1), Talmon l‘Armée (1), Mayer (1),  Ruf (1)

Landesliga Männer

SC Vöhringen gegen TG Biberach 23:22 (14:13): Der SC Vöhringen hat sich in einem umkämpften Derby bei der TG Biberach mit 23:22 (14:13) durchgesetzt und den ersten Auswärtssieg der noch jungen Landesliga-Saison gefeiert. Vor zahlreichen Zuschauern in der Mali-Halle dominierten die Abwehrreihen und Torhüter das intensive Duell.

Die Rot-Weißen erwischten den besseren Start und erspielten sich durch Luka Gegic, Niklas Appenrodt und Ben Demsky erste Führungen. Biberach hielt jedoch dagegen, sodass sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Dank wichtiger Treffer von Leon Hufnagel und Patrick Rapp ging der SCV mit einer knappen Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel gerieten die Gäste zunehmend unter Druck. Technische Fehler und zwei vergebene Siebenmeter nutzten die Hausherren, um sich in der 46. Minute erstmals auf drei Tore abzusetzen (20:17).

Doch die Vöhringer bewiesen Moral und kämpften sich mit einer leidenschaftlichen Abwehrleistung zurück ins Spiel. Torhüter Andrei Mitrofan glänzte mit wichtigen Paraden, während Rapp und Hufnagel im Angriff Verantwortung übernahmen. So drehte der SCV die Partie und ging mit 23:21 in Führung. In der Schlussphase sicherte Neuzugang Hufnagel mit einer starken Abwehraktion den knappen Erfolg.

Mit nun 5:3 Punkten stehen für den SCV zwei Heimspiele im Karl-Eychmüller-Sportpark an. Am 31. Oktober empfängt er um 19:30 Uhr die TG Geislingen.
Beste Torschützen: Rapp (6/1), Hufnagel (5), Gegic (3)

Landesliga Frauen

FC Burlafingen gegen HBZ Altenstadt-Geislingen 26:29 (11:11): Die Burlafinger Frauen zeigten am Sonntagnachmittag gegen den favorisierten Aufstiegsaspiranten HBZ Altenstadt-Geislingen eine starke Leistung und hielten über weite Strecken gut mit. Von Beginn an starteten die Damen aus Burlafingen gut in die Partie und machten es dem Gegner aus Altenstadt alles andere als leicht. So stand es nach 10 Minuten 4:1 für die Gastgeberinnen.

Das gesamte Spiel war ein offener Schlagabtausch, wobei die Führung immer wieder wechselte. Erst gegen Ende der Partie entschied Altenstadt das Spiel für sich, angeführt von ihrer starken Rückraumspielerin Line Schreitmüller, die Burlafingen vor allem in Halbzeit zwei nicht wirklich in den Griff bekam. Nichtsdestotrotz zeigten die Damen aus Burlafingen einen großen Kampfgeist und eine tolle Mannschaftsleistung gegen einen starken Gegner aus Altenstadt.

SG Ulm/Wiblingen gegen SC Lehr 39:13 (15:7): Schon vor der Partie am vergangenen Samstag war klar, dass die Wiblingerinnen die deutlich besseren Startvoraussetzungen haben würden. Beim SC Lehr fehlte nahezu der gesamte Rückraum, sodass das Team mit nur zwei Auswechselspielerinnen zum Derby anreiste. Die Heimmannschaft hingegen konnte mit einer vollen Bank starten.

Wie erwartet wurden die Lehrerinnen von den Gastgeberinnen zunächst überrannt und gerieten direkt ins Hintertreffen. Nach etwa zehn Minuten wurde es dann etwas besser. Die Abwehr fand ihren Rhythmus und es gelang, durch harte Arbeit den einen oder anderen Treffer zu erzielen. Auch Torhüterin Luisa Müller fand gut ins Spiel und bot dem Team mit einigen Paraden Rückhalt.

Zuweilen sah der Angriff sogar ganz ansehnlich aus, jedoch saßen die Abschlüsse nicht. Das ungewohnte Spiel ohne Harz forderte seinen Tribut. Viele herausgespielte Chancen landeten neben dem Tor oder direkt in den Armen der gegnerischen Torhüterin. Gegen Ende des Spiels schwanden die Kräfte und die dünn besetzte Bank machte sich nun endgültig bemerkbar.

Obwohl die Mannschaft eine deutliche Niederlage hinnehmen musste, bleiben einige lobenswerte Punkte: Dilara Hackali konnte bei ihrem Debüt für den SC Lehr zwei Tore erzielen. Außerdem war der Kampfgeist im Team bis zum Ende da – trotz des frühen Rückstandes. Zusätzlich mussten in dieser Partie andere Spielerinnen Verantwortung übernehmen und konnten sich ausprobieren.

Bezirkspokal Frauen

SG Ehingen/Schemmerhofen/Uttenweiler gegen SC Vöhringen 20:30 (11:18): Die Vöhringer Landesliga-Handballerinnen ziehen ins Final Four um den Bezirkspokal 2026/27 ein. Dank eines deutlichen 30:20-Sieges gegen die SG Ehingen/Schemmerhofen/Uttenweiler stand das am Samstag fest. Das Spiel fand in einer verkürzten Halle statt und kurzfristig musste auch ohne Harz gespielt werden.

Die ersten 20 Minuten verliefen mehr als holprig, im Angriff wurden Chancen liegen gelassen und die gewohnt starke Abwehr wies reihenweise Lücken auf, die die Gastgeberinnen gekonnt nutzten. Gerade das gegnerische Kreisspiel konnten die Vöhringerinnen kaum bis gar nicht unterbinden und so stand es nach zwischenzeitlicher Führung 4:6 in der elften Minute, 11:10 für die SG ESU nach gut 20 Minuten. Nach diesem unglücklichen Start konnte sich der SCV durch eine Abwehrumstellung und einen 8:0‑Lauf auf 11:18 bis zum Halbzeitpfiff absetzen und fand so langsam wieder in das gewohnte Spiel. Vor allem Lina Schiller übernahm in dieser Phase viel Verantwortung und trug mit zwei Toren und einigen herausgeholten Zeitstrafen zur Vöhringer Führung bei. Auch Nicole Fuchs und Mara Hilsenbeck konnten sich mit Treffern in dieser Phase in die Torschützenliste eintragen.

Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten in der zweiten Halbzeit und dem daraus resultierenden 13:18 brach Leonie Schiller nach knapp neun Minuten den Bann und konnte auf 13:19 stellen. Ab diesem Zeitpunkt ließen die Handballerinnen des SCVs nichts mehr anbrennen und spielten die restliche Spielzeit runter. Zu erwähnen in dieser Phase sind zwei 7-Meter-Paraden von Torfrau Katharina Hinterkircher und einige Tempotore unter anderem von Marina Gruber. Den Schlusspunkt der Partie setzte Lilli Hieber mit dem 20:30 in der 60. Minute.

Beste Torschützinnen für den SCV waren Theresia Miller, Nina Porkert und Alicia Staigmüller mit jeweils 5 Treffern.