Radprofi aus Laichingen: Tour-Star Florian Lipowitz sorgt für den Lacher auf der 12. Etappe

Florian Lipowitz war Biathlet, bevor er mit dem Radsport begann.
Nicolás Carvalho Ochoa/dpa- Florian Lipowitz sorgt auf der 12. Tour-Etappe mit einem Flaschen-Wurf für Lacher.
- Er verfehlt eine Zielscheiben-Tafel und sagt im TV: „Darum habe ich mit Biathlon aufgehört.“
- Lipowitz war früher Biathlet, wechselte nach viel Radtraining zum Radsport.
- In seiner ersten Tour fuhr er als Dritter aufs Podest – aktuell liegt er auf Rang sechs.
- Nächster Abschnitt: längste Etappe nach Belfort – mit Anstiegen der 3. und 1. Kategorie.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gute Laune trotz Zielschwierigkeiten: Deutschlands Radsport-Star Florian Lipowitz aus Laichingen hatte auf der 12. Etappe der Tour de France Zeit für Späße. Der 25-Jährige vom deutschen Red-Bull-Team zielte am Donnerstagnachmittag mit einer Trinkflasche auf eine am Straßenrand aufgestellte Tafel mit einer Zielscheibe, verfehlte diese und kommentierte das im Live-TV lapidar: „Das ist der Grund, warum ich mit Biathlon aufgehört habe.“
Hintergrund: Lipowitz hatte seine Sportkarriere als Biathlet begonnen und zählte auch zum Nationalkader. Weil er – auch verletzungsbedingt – viel auf dem Rad trainierte, entdeckte er seine Liebe und sein Talent für den Radsport. Bei seiner ersten Tour de France fuhr Lipowitz im vergangenen Jahr sensationell als Dritter gleich aufs Podest des berühmtesten Radrennens der Welt. Auch diesmal ist er der größte deutsche Hoffnungsträger in der Gesamtwertung.
Platz sechs nach zwölf Etappen
Nach 12 Etappen liegt der 25-Jährige in der Gesamtwertung auf Rang sechs. 4:44 Minuten beträgt der Abstand auf Spitzenreiter Tadej Pogacar. Viele Beobachterinnen und Beobachter trauen dem Laichinger erneut einen Podestplatz in der diesjährigen Tour zu, die nach der 18. Etappe in Paris endet.
Nach zwei Flachetappen geht es am Freitag zurück ins Gebirge, wenngleich auf der 13. Etappe die ganz großen Anstiege fehlen. Auf dem 205,8 km langen Ritt nach Belfort – der längsten Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt – stehen ein Anstieg der dritten sowie mit dem Ballon d'Alsace einer der ersten Kategorie auf dem Plan.

