
DSV-Gala: Ulmer Lukas Tannheimer als Rising Star im Biathlon ausgezeichnet

Biathlet Lukas Tannheimer (links) vom DAV Ulm im Kreis der Juniorsportler des Jahres aller Sportarten beim DSV.
NordicFocus- DSV ehrt Lukas Tannheimer als Juniorsportler des Jahres im Biathlon – Motivation für den Winter.
- Ziel für die Saison: die Junioren-Weltmeisterschaft, IBU-Cup wäre zusätzlich „cool“.
- Interne Quali für den IBU-Cup in Ruhpolding verpasst, weitere Chancen folgen im Winter.
- Trainer Roman Böttcher: verdienter Schritt auf dem Weg, aber „da gibt es noch was zu tun“.
- Gala in Herzogenaurach: Begegnungen mit Athleten anderer DSV-Sportarten, Veranstaltung als angenehm erlebt.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Den Koffer im Schlepptau der einen Hand, einige Paar Skistöcke in der anderen, den Rucksack auf dem Rücken. Voll bepackt kommt Lukas Tannheimer zum Pressegespräch zwischen Klamotten anprobieren und gegebenenfalls umtauschen, Fotoshooting und anderen Terminen. In Herzogenaurach kamen am Dienstag und Mittwoch die Kadersportler des Deutschen Skiverbands (DSV) zur Wintereinkleidung zusammen. Großer Auflauf im Gebäude „Halftime“ des Sponsors Adidas, der für seine 50-jährige Partnerschaft mit dem DSV auch einige Retro-Klamotten aufgelegt hat wie eine Trainingsjacke und ein T-Shirt. Traditionell wird der Termin für Hintergrundgespräche der Medien genutzt, bevor die Saison so richtig losgeht.
„Ich habe gar nicht damit gerechnet, weil letztes Jahr ja nicht so gut war“, sagt der 19-jährige Biathlet des DAV Ulm über seine Ehrung als Rising Star. Nicht so gut auch deswegen, weil er bei der Junioren-Weltmeisterschaft, wo der Jugendweltmeister von 2025 bei den Älteren gestartet war, keine Medaille holen konnte. Während einer Gala am Dienstagabend hat ihn der DSV bei den Männern und Sidney Wüstling (Oberhof) bei den Frauen als Juniorsportler des Jahres im Biathlon ausgezeichnet, sieht in ihm eines seiner größten Talente.
„Ein Schritt auf dem Weg“
„Ich hatte gar nicht auf dem Schirm, dass es sowas überhaupt gibt“, sagt Lukas Tannheimer zu der Ehrung. Die Veranstaltung sei ziemlich angenehm gewesen, empfand er es als interessant, die Athleten aus den anderen Sportarten zu treffen. „Man kriegt ja im Winter nicht alles mit von den anderen. Dann sieht man dort die größten Stars des DSV.“
„Es ist ein Schritt auf dem Weg“, den sein Schützling vor sich habe, ordnet Roman Böttcher, Stützpunkttrainer im Schwarzwald, die Ehrung ein. „Er hat es sich verdient, aber da gibt es schon noch ein bisschen was zu tun. Er ist jung, das Ziel ist die Junioren-WM.“
Die Auszeichnung nimmt Lukas Tannheimer als Motivation für den anstehenden Winter, sagt er. Dass es dort „hoffentlich genausogut läuft oder sogar besser“. Die Junioren-Weltmeisterschaft sei für ihn diese Saison „das größte Highlight. Wenn es mit dem IBU-Cup klappen würde, wäre es natürlich nochmal cooler, aber das Hauptziel ist die JWM“.
Die Chance, sich für die ersten internationalen Rennen bei den Aktiven im zweitklassigen IBU-Cup qualifizieren zu können, hat er am Wochenende in internen Wettkämpfen in Ruhpolding verpasst. Das sei für ihn schon enttäuschend gewesen. Doch während des Winters gibt es weitere Gelegenheiten dazu.


