Biathlon-Weltcup: Julia Tannheimer punktet bei Preuß-Sieg

Julia Tannheimer (DAV Ulm) hat beim zweiten Sprint der Saison keine vordere Platzierung erzielt, aber erneut Weltcup-Punkte gesammelt.
Sven Hoppe/dpa- Franziska Preuß gewinnt den Biathlon-Sprint in Hochfilzen.
- Julia Tannheimer wird 29., qualifiziert sich aber für die Verfolgung.
- Preuß übernimmt nach 2154 Tagen erstmals wieder das Gelbe Trikot.
- Selina Grotian erreicht mit Platz fünf ihr bestes Karriereergebnis.
- Vanessa Voigt landet auf Rang zwölf.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Biathletin Franziska Preuß hat mit ihrem ersten Weltcup-Sieg seit 2154 Tagen das Gelbe Trikot der Gesamtführenden übernommen. Die 30-Jährige siegte im Sprint von Hochfilzen trotz eines Schießfehlers um 7,7 Sekunden vor der fehlerfreien Französin Sophie Chauveau und kletterte erst zum zweiten Mal überhaupt aufs oberste Podest. Ihren bislang einzigen Weltcupsieg hatte die Bayerin am 20. Januar 2019 im Massenstart von Ruhpolding geholt.
Für die immer wieder von gesundheitlichen Problemen geplagte Preuß war es nach Rang drei im Massenstart von Kontiolahti bereits der zweite Podestplatz der noch jungen Saison. Damals setzte sie sich im Dreikampf mit Vannes Voigt und Julia Tannheimer auf den letzten Metern durch.
Preuß lieferte auch in der Loipe eine starke Leistung ab und wandelte den Rückstand von 5,4 Sekunden auf Chaveau nach dem zweiten Schießen schon bei den Zwischenzeiten in einen Vorsprung um. Auch Knotten konnte auf der Schlussrunde Preuß nicht mehr abfangen.
Ebenfalls beste Chancen in der Verfolgung am Samstag (12.15 Uhr) hat Selina Grotian, die starke Fünfte (1 Fehler/+ 30,2 Sekunden) wurde und damit ihr bestes Karriereergebnis feierte. Vanessa Voigt (1/+44,7) wurde zum Auftakt des zweiten Weltcups der Saison Zwölfte.
Julia Tannheimer läuft auf Rang 29
Für Julia Tannheimer vom DAV Ulm reichte es hingegen nicht für eine vordere Platzierung. Nach Platz sechs im Sprint von Kontiolahti und dem darauffolgenden fünften Rang im Massenstart verpasste die 19-Jährige die Top Ten deutlich. Sie landete mit einem Rückstand von 1:10,6 Minuten auf Rang 29.
Los ging es für Tannheimer mit Startnummer 72. Auf der Lopie war sie gut unterwegs, auch beim Liegend-Schießen blieb sie fehlerfrei. Erst ihre zwei Fehlern im Stehen brachten sie um ein Top-Ergebnis. Für die Verfolgung ist sie dennoch qualifiziert.
