Biathlon Weltcup
: Die Gesundheit geht vor! Julia Tannheimer fehlt auch beim Massenstart

Das Jahr ist für den Nachwuchsstar vom DAV Ulm gelaufen. Die erkrankte 19-Jährige geht am Sonntag nicht an den Start.
Von
Carsten Muth
Annecy-Le Grand Bornand
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Germany's Julia Tannheimer competes during the women's 4x6km relay event of the IBU Biathlon World Cup in Hochfilzen, Austria, on December 15, 2024. (Photo by GEORG HOCHMUTH / APA / AFP) / Austria OUT

Muss am Sonntag passen: Julia Tannheimer aus Ulm.

GEORG HOCHMUTH/AFP
  • Julia Tannheimer aus Ulm verpasst den Biathlon-Weltcup in Annecy wegen Krankheit.
  • Die 19-Jährige zeigt weiterhin Symptome und startet nicht beim Massenstart.
  • Tannheimer möchte 2024 bei den Heimweltcups und der WM in Lenzerheide angreifen.
  • Der Deutsche Skiverband betont, dass Gesundheit Vorrang hat.
  • Tannheimer verpasste bereits das Verfolgungsrennen und beendete den Sprint auf Platz 53.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Den Jahresabschluss hätte sich Julia Tannheimer sicher ganz anders vorgestellt. Beim Weltcup im französischen Annecy-Le Grand Bornand wollte die 19-Jährige vom DAV Ulm nochmal ihr großes Potenzial unter Beweis stellen. Doch ein Infekt hat der deutschen Biathlon-Hoffnung nun vollends einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie der Deutsche Skiverband (DSV) via Instagram mitteilt, wird Tannheimer auch an diesem Sonntag nicht zum Einsatz kommen – und beim Massenstart nicht an den Start gehen können. Die Gesundheit geht vor, hieß es. „Julia zeigt weiterhin Symptome“, sagt Mannschaftsärztin Katharina Blume. Deshalb wolle man kein Risiko eingehen. Zumal die Ulmerin seit November kein Rennen ausgelassen und ein sehr anstrengendes Programm hinter sich habe. „Jetzt gilt es, wieder mit voller Gesundheit und Energie ins neue Jahr zu starten.“

Der Weltcup in Frankreich ist für Tannheimer also gelaufen. Schon am vergangenen Freitag im Sprint war sie augenscheinlich nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte und lief der Musik – ganz anders als sonst – hinterher. Am Ende sprang nur Platz 53 heraus. Die Ulmer fühlte sich nicht gut, berichtete der DSV hinterher. Am Samstag ließ der Verband dann bereits Vorsicht walten. Auf Anraten der Mediziner verzichtete Julia Tannheimer auf einen Start im Verfolgungsrennen.

Viele Highlights warten

Die 19-Jährige möchte sich nun erholen und im Januar und Februar wieder angreifen. Denn da warten große Aufgaben und Wettbewerbe, darunter die Heimweltcups in Oberhof (9. bis 12. Januar) und Ruhpolding (15. bis 19. Januar), der Klassiker in Antholz (23. bis 26. Januar/Südtirol) sowie die Weltmeisterschaft in Lenzerheide (Schweiz) vom 12. bis 23. Februar.