Biathlon beim DAV Ulm: Rückkehrerin Braun: Positives Fazit nach dem IBU-Cup

David Schmutz vom DAV Ulm war zweimal Zweiter der Junioren beim Deutschland-Pokal.
Michael Kasper/DAV Ulm- Mareike Braun vom DAV Ulm überzeugt nach einem 25. Platz im IBU-Cup-Verfolger in Ridnaun.
- Braun kämpfte sich mit Atemtherapie aus einer Krise und zieht ein positives Fazit ihres Comebacks.
- Ulmer Biathleten dominieren den Deutschland-Pokal am Arber und holen fünf Führungstrikots.
- Lukas Tannheimer siegt mit der schnellsten Laufzeit im Sprint und gewinnt auch die Verfolgung.
- In Altersklasse 17 dominieren Paul Achatz und Yannick Schraag, Mia Kasper wird Gesamtführende.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Ich bin echt froh, wieder im IBU-Cup zu laufen, hab’ mich riesig über den Anruf gefreut und darüber, dass ich international laufen darf“, sagt Mareike Braun. Die 25-jährige Biathletin des DAV Ulm hatte einen versöhnlichen Abschluss des IBU-Cup-Wochenendes in Ridnaun. Nach einem 33. Platz im Einzel und einem 47. Platz im Sprint lief sie in der Verfolgung am Sonntag auf den 25. Platz nach vorne. Braun hatte in den vergangenen Jahren viele Wettkämpfe nicht beenden können, da sie erbrechen musste. Mit Atem-Physiotherapeutin Brigitte Schmailzl konnte sie sich aus dieser Krise zurückkämpfen.
So zieht sie ein gutes Fazit: „Der Einzel war ein gutes Rennen, um reinzukommen, Fokus auf sich im Laufen und Schießen zu haben. Im Sprint hab’ ich leider zu viele Fehler gehabt, um in dem Feld vorne dabei zu sein. Umso mehr freut es mich, dass ich mich im Verfolger von 47 auf 25 vorgelaufen und -geschossen habe.“
Fünf Führungstrikots
Der Auftritt beim Deutschland-Pokal am Arber war eine Demonstration der Stärke der Ulmer Biathleten – obwohl mit Charlotte Gallbronner (Magen-Darm) eine Athletin kurzfristig passen musste. Lena Hanses und Philipp Lipowitz brachten sich mit jeweils zwei Siegen bei den Aktiven für höhere Aufgaben ins Spiel. David Schmutz, der in dieser Saison keinen Platz in den DSV-Kadern zugesprochen bekam, wurde bei den Junioren zweimal Zweiter.
In der Verlosung um Plätze im anstehenden IBU-Junior-Cup sind aber auch die Jüngeren. An Lukas Tannheimer führt da wohl kein Weg vorbei: Der Jugendweltmeister legte im Sprint am Samstag über die zehn Kilometer die schnellste Laufzeit aller Sportler hin. Das sicherte ihm trotz drei Schießfehlern den Tagessieg. Auch in der Verfolgung schwächelte er zwischenzeitlich am Schießstand, stand im Ziel aber doch wieder auf dem obersten Podest.
Melina Gaupp, die schon bei den Aktiven für Aufmerksamkeit gesorgt hat, musste dieses Mal mit den Rängen drei und vier zufrieden sein. Am zweiten Wettkampftag sprang dafür Hanna Beck in die Bresche und nach einer schwächeren Saison als Zweite der Verfolgung aufs Podest. Die Altersklasse 17 war bei den Jungs fest in Ulmer Hand: Paul Achatz, den sie am Arber fast schon als Einheimischen feiern, weil Vater Gerhard einst dort aktiv war, brachte an beiden Tagen die beste Leistung ins Ziel. Yannick Schraag (2./3.) war nicht weit entfernt. Die Entscheidung fiel am Schießstand, wo Achatz stabiler unterwegs war.
Bei den Jüngsten musste Mia Kasper nach überstandener Krankheit im Sprint mit Platz vier zufrieden sein, doch in der Verfolgung wurde sie Zweite und eroberte das Trikot der Gesamtführenden, ebenso wie Hanses, Lipowitz, Beck und Achatz.


