Basketball ProA: Wendepunkt im letzten Viertel – Orange Academy verliert auswärts

Lucas Fischer (links, beim Spiel gegen Crailsheim) spielte noch am Mittwoch in Griechenland.
Matthias Kessler- Orange Academy verliert in Paderborn mit 71:83 nach Wendepunkt im letzten Viertel.
- Ulm führte vor dem Schlussabschnitt mit 66:61 – dann kassierte das Team einen 20:3-Lauf.
- Dreier der Gastgeber trafen plötzlich, während Ulm offensiv kaum noch Zählbares erzielte.
- Coach Mehdy Mary: junges Team verlor Fokus und hatte Probleme unter den Brettern.
- Lucas Fischer machte 17 Punkte; Platz sechs nach sechs Spielen bleibt bestehen.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Orange Academy konnte nicht an die Erfolge der vergangenen Woche in der ProA in Bayreuth und gegen Crailsheim anknüpfen und unterlag bei den Paderborn Baskets mit 71:83. Der Wendepunkt war das letzte Viertel. Die Mary-Schützlinge starteten mit einer Führung in den Schlussabschnitt (66:61), mussten diese allerdings schnell wieder abgeben und verlieren damit erstmals auswärts.
In der ersten Halbzeit erlebten die Zuschauer ein sehr ausgeglichenes Spiel mit einigen Führungswechseln und schnellen Offensivsequenzen (41:45). Im dritten Viertel gelang es den jungen Basketballern der Orange Academy erstmals, sich einen Sechs-Punkte-Vorsprung zu erarbeiten. Dieser sollte allerdings nicht halten, da die Paderborner im Schlussabschnitt die passende Antwort parat hatten. Das lag vor allem daran, dass die zuvor kaltgestellten Dreierschützen der Gastgeber erstmals Feuer fingen.
Dies mündete in einem bemerkenswerten 20:3-Lauf der Hausherren, die die Weichen bereits vor der Crunchtime auf Sieg stellte. Die Orange Academy hatte im letzten Viertel sichtliche Probleme, in der Offensive Zählbares zu generieren. „Wir wussten, dass es hart wird hier zu bestehen, da sie sehr talentiert und offensiv begabt sind. Heute hat man gesehen, dass wir ein sehr junges Team sind“, sagte Academy-Cheftrainer Mehdy Mary in seinem Fazit zum Auswärtsspiel.
Platz sechs nach sechs Spieltagen
„Im letzten Viertel haben wir etwas den Fokus verloren und uns einfache Fehler geleistet. Auch unter den Brettern haben sie uns viele Probleme bereitet. Das alles gehört allerdings auch dazu. Aus dem Spiel heute können wir wieder lernen“, hieß es weiter. Die meisten Zähler für Ulm erzielte Lucas Fischer. Der Franzose, der unter der Woche im Eurocup für Ratiopharm Ulm bei Paok Thessaloniki für starke Momente sorgte, steuerte 17 Punkte bei.
Nach dem 84:78-Heimsieg gegen Crailsheim war Mary solz auf seine Mannschaft, rief aber auch schon ins Bewusstsein, nun durch die gezeigten Leistungen den Faktor des unbeschriebenen Neulings und Außenseiters zu verlieren – die ProA weiß, wie kompetitiv die Orange Academy ist. Platz sechs nach sechs Spielen unterstreicht das trotz der Niederlage in Paderborn. Weiter geht es am 1. November am Orange Campus gegen Köln.


