Basketball Bundesliga
: Erst Bonn, dann Bayern? – Ratiopharm Ulm sicher in den Play-Ins

Das Saisonziel ist unverändert: Die Ulmer wollen einen direkten Playoff-Platz. Die Play-Ins sind nun schon einmal gesichert. So könnte es für das Harrelson-Team nach der Hauptrunde weitergehen.
Von
Felix Mahler
Ulm
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GER, ratiopharm ulm vs. Veolia Towers Hamburg, Basketball, 31. Spieltag, EasyCredit BBL, Spielzeit 2025/2026, 25.04.2026 : Jubel Justin Simon (ratiopharm ulm, #15) 

GER, ratiopharm ulm vs. Veolia Towers Hamburg, Basketball, 31. Spieltag, EasyCredit BBL, Spielzeit 2025/2026, 25.04.2026


Foto: Eibner-Pressefoto/Gerald Oelze-de Stoppany

Justin Simon gibt die Richtung vor, Ratiopharm Ulm kann mindestens auf die Play-Ins blicken.

eibner/Gerald Oelze-de Stoppany
  • Ratiopharm Ulm ist sicher in den Play-Ins und spielt um die Deutsche Meisterschaft.
  • Direktplätze: Top sechs in die Playoffs, Plätze sieben bis zehn spielen Play-Ins in einem Spiel.
  • Aktuell steht Ulm auf Rang fünf – möglicher Viertelfinalgegner wäre Bonn.
  • Bestfall für Ulm ist Platz vier, viele direkte Vergleiche sprechen für das Team.
  • Postseason terminiert: Play-Ins Di, 12. Mai und Do, 14.5. – Finals spätestens So, 21.6.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Just nach dem 81:72-Sieg von Ratiopharm Ulm gegen Veolia Towers Hamburg war es noch eine Frage des Rechnens im Pressekonferenz-Raum der Ratiopharm Arena. In einer Liga mit unterschiedlicher Restanzahl an Spielen unter den Teams wollte keiner zu voreilig sein – doch es steht fest: Die Ulmer werden die Hauptrunde in der Basketball-Bundesliga mindestens auf einem Play-In-Platz beenden und damit um die Deutsche Meisterschaft spielen. Das Team von Headcoach Ty Harrelson kann im schlechtesten Fall nur noch auf Platz zehn abrutschen.

Blicken wir darauf, wie die Postseason abläuft. Die besten sechs Mannschaften ziehen direkt in die Playoffs ein. Die Plätze sieben bis zehn kämpfen in den Play-Ins um weitere zwei Playoff-Plätze. Dies jeweils in einem Spiel. Der Siebte tritt gegen den Achten an, der Neunte gegen den Zehnten. Der Sieger zwischen Platz sieben und acht ist weiter. Der Verlierer spielt dann gegen den Gewinner aus dem Duell von Platz neun gegen zehn um den zweiten Playoff-Platz.

Die Playoffs beginnen im Viertelfinale. Die acht Teams spielen die Deutsche Meisterschaft aus. Jede Begegnung findet im „Best of Five“-Modus statt – wer zuerst drei Siege erreicht, gewinnt. Einen Vorteil erhält jeweils das nach der Hauptrunde höher platzierte Team. Die ersten beiden Partien hat es nach dem 2-2-1-System Heimrecht, ebenso im möglichen fünften Entscheidungsspiel.

Zuerst gegen Bonn, dann gegen Bayern?

Nach dem Sieg gegen Hamburg stehen die Ulmer auf dem fünften Platz. Wäre die Hauptrunde jetzt schon beendet, würden die Ulmer auf den Vierten aus Bonn treffen. Dazu spielen zunächst Platz drei gegen Platz sechs, Platz eins gegen den Sieger der dritten Play-Ins-Begegnung und Platz zwei gegen den ersten Sieger der Play-Ins. Danach würde es nach dem Turnierbaum im Halbfinale für Ratiopharm Ulm gegen Bayern München oder den zweiten Sieger der Play-Ins weitergehen.

„Lasst uns einen Playoff-Platz holen“, sagte Trainer Harrelson vor der Niederlage gegen Alba Berlin. Das ist das unveränderte Saisonziel. „Die Platzierung spielt dabei keine Rolle. Wir geben uns aber nicht mit einem niedrigeren Tabellenplatz zufrieden“, sagte der Headcoach weiter. Denn so einfach ist es: „Wenn man die Playoffs erreicht, hat man die Chance, die Meisterschaft zu gewinnen.“

Auf dem siebten Platz, also dem ersten Play-In-Rang, lauert Ludwigsburg mit einem Sieg, aber auch einem Spiel weniger als Ratiopharm. Das Gute ist, dass die Ulmer viele direkte Vergleiche für sich haben, so auch gegen die MHP Riesen. Auf diese kommt es bei gleicher Punktzahl zuerst an. Die bestmögliche Platzierung mit zwei ausstehenden Spielen für das Harrelson-Team ist der vierte Tabellenplatz. Der Turnierbaum bliebe also gleich wie oben beschrieben.

Play-In- und Playoff-Spielplan

Damit wären es drei Mannschaften, die gegen Ulm den Heimvorteil genießen, aktuell sind es vier. Zumindest zwischenzeitlich könnten es am kommenden Wochenende fünf Teams werden. Dafür müssten die Ulmer im Verfolger-Duell in Würzburg (Samstag, 2. Mai, 18:30 Uhr) den direkten Vergleich abgeben. Das Hinspiel gewannen sie mit 66:61, ein Plus von fünf Punkten. Im letzten Hauptrundenspiel geht es auswärts zu den Skyliners.

Der Rahmenterminkalender der Post-Season steht fest. Aktuell ginge es für die Ulmer am 16. oder 17. Mai los, der Meister steht spätestens am 21. Juni fest.

Play-Ins
Di, 12. Mai und Do, 14.5.

Playoffs

Viertelfinals
Spiel 1: Sa, 16. / So, 17.5. – Spiel 2: Mo, 18. / Di, 19.5. – Spiel 3: Fr, 22. / Sa, 23.5. – mögliches Spiel 4: So, 24. / Mo, 25.5. – mögliches Spiel 5: Mi, 27.5.

Halbfinals
Spiel 1: Sa, 30.5. – Spiel 2: Mo, 1. Juni – Spiel 3: Do, 4.6. – mögliches Spiel 4: Sa, 6.6. – mögliches Spiel 5: Di, 9.6.

Finals
Spiel 1: Fr, 12.6. – Spiel 2: So, 14.6. – Spiel 3: Mi, 17.6. – mögliches Spiel 4: Fr, 19.6. – mögliches Spiel 5: So, 21.6.

Ratiopharm Ulm

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