WM 2026: Auf diese Gegner könnte Deutschland treffen

In dieser Woche werden die Gruppen für die Weltmeisterschaft ausgelost.
Christian Charisius/dpaMit US-Präsident Donald Trump als Stargast und Heidi Klum als Moderatorin steigt in Washington die große Gala zur Gruppenauslosung der Fußball-WM. Ein halbes Jahr vor dem Turnier-Anpfiff erfährt Bundestrainer Julian Nagelsmann am Freitag, gegen wen die Nationalmannschaft beim XXL-Turnier in den USA, Mexiko und Kanada in der Vorrunde antreten muss. Fans können die WM-Auslosung live im TV und Stream verfolgen.
Deutschland entgeht WM-Favoriten
Die DFB-Auswahl ist bei der rund zweistündigen Zeremonie im John F. Kennedy Center for the Performing Arts in der US-Hauptstadt im Topf 1 der besten Teams gesetzt. Frühe Duelle mit Turnierfavoriten wie Argentinien, Spanien, Frankreich, Brasilien oder den vom deutschen Trainer Thomas Tuchel betreuten Engländern sind damit ausgeschlossen.
Italien als möglicher Gegner aus Playoff-Pfad
Doch auch in den weiteren Lostöpfen befinden sich schlagkräftige Mannschaften. So könnte es dennoch eine zumindest sportlich herausfordernde Gruppe mit Kolumbien oder Uruguay, den Norwegern um Superstar Erling Haaland. Japan und Südkorea befinden sich ebenso wie Ralf Rangnicks Österreicher, die Schweiz und Kroatien in Lostopf zwei. Es könnte auch ein Duell mit WM-Angstgegner Italien geben, sofern der vierfache Weltmeister sich in den Playoffs im März 2026 durchsetzt. Im vierten Topf werden zudem weitere Europäer als Play-off-Sieger landen.
Vier WM-Neulinge dabei
In Kap Verde, Usbekistan, Jordanien und Curacao haben sich vier Teams erstmals für eine WM-Endrunde qualifiziert. Zum ersten Mal sind 48 Mannschaften dabei, die Zahl der Spiele steigt dadurch um 40 auf 104 Partien vom 11. Juni bis 19. Juli in insgesamt 16 Spielorten.
Nagelsmann gehört zu einer DFB-Delegation um Präsident Bernd Neuendorf und Sportdirektor Rudi Völler, die bei der Show am Potomac River dabei ist. Das WM-Glück liegt dabei in den Händen von vier großen nordamerikanischen Sportstars.
Lostöpfe für die WM-Auslosung
Erstmals spielen 48 Teams bei einer WM mit, seit 1998 bis 2022 waren es 32 Mannschaften. Es gibt vier Lostöpfe, aus denen jeweils ein Los in jede der zwölf Gruppen A bis L gezogen wird. Für die Sieger der Playoffs, die im März 2026 stattfinden, liegen Platzhalter in der Lostrommel.
Die drei Gastgeber sind allesamt in Topf eins gesetzt. Hinzu kommen die Topteams der vergangenen Jahre wie Titelverteidiger Argentinien, Europameister Spanien, Frankreich und England – und: die DFB-Auswahl. Die hat sich dank des Endspurts in der Qualifikation gerade noch über die Weltranglistenposition in den ersten Lostopf gerettet und geht damit den Topgegnern vorerst aus dem Weg.
Die Lostöpfe im Überblick:
- Topf 1: Kanada, Mexiko, USA, Spanien, Argentinien, Frankreich, England, Brasilien, Portugal, Niederlande, Belgien, Deutschland
- Topf 2: Kroatien, Marokko, Kolumbien, Uruguay, Schweiz, Japan, Senegal, Iran, Südkorea, Ecuador, Österreich, Australien
- Topf 3: Norwegen, Panama, Ägypten, Algerien, Schottland, Paraguay, Tunesien, Elfenbeinküste, Usbekistan, Katar, Saudi-Arabien, Südafrika
- Topf 4: Jordanien, Kap Verde, Ghana, Curacao, Haiti, Neuseeland, UEFA-Playoff A, UEFA-Playoff B, UEFA-Playoff C, UEFA-Playoff D, FIFA-Playoff 1, FIFA-Playoff 2
Welche Teams spielen in den Playoffs?
Einige Teams müssen sich noch über die Playoffs für die WM-Endrunde in Übersee qualifizieren. Folgende Teams können noch auf die Qualifikation zur Endrunde hoffen:
- UEFA-Playoff A: Italien, Nordirland, Wales oder Bosnien/Herzegowina
- UEFA-Playoff B: Ukraine, Schweden, Polen oder Albanien
- UEFA-Playoff C: Türkei, Rumänien, Slowakei oder Kosovo
- UEFA-Playoff D: Dänemark, Nordmazedonien, Tschechien oder Irland
- FIFA-Playoff 1: Demokratische Republik Kongo, Neukaledonien oder Jamaika
- FIFA-Playoff 2: Irak, Bolivien oder Suriname
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