VfB Stuttgart: Bleibt Deniz Undav? VfB-Boss gibt neues Update

Bleibt VfB-Angreifer Deniz Undav den Schwaben erhalten?
Tom Weller/dpaDer VfB Stuttgart will seinen Torjäger Deniz Undav gerne längerfristig binden - jedoch nicht um jeden Preis. „Wir wissen, was wir an ihm haben. Er hat eine überragende Quote, ist ein guter Typ, ich mag ihn persönlich sehr und würde mir natürlich wünschen, dass wir zusammenkommen. Aber am Ende haben wir auch eine Gesamtverantwortung, da muss das auch in den finanziellen Rahmen passen“, sagte Vorstandschef Alexander Wehrle bei Sky. Undav wisse ja auch, so Wehrle, „was er am VfB hat, er weiß um seine Bedeutung für den VfB“.
Nun hat sich auch Sportvorstand Fabian Wohlgemuth zu den aktuellen Verhandlungen mit Undav zu Wort gemeldet.
Wohlgemuth über Verhandlungen mit Undav
„Deniz hat Selbstbewusstsein, was er auch auf die Mannschaft übertragen kann. Der nächste Vertrag wird für Deniz besonders wichtig sein, dementsprechend werden die Verhandlungen laufen. Wir sprechen mit den Beratern und sind regelmäßig im Austausch“, gibt sich Wohlgemuth gegenüber Sky gelassen.
Gleichzeitig setzt er alles daran, dass der 29-Jährige auch in den kommenden Jahren mit dem Brustring aufläuft – schließlich ist er nicht nur Schlüsselspieler, sondern auch absoluter Publikumsliebling. „Deniz ist aktuell in der Form seines Lebens, ist A-Nationalspieler, freut sich auf eine sehr wahrscheinliche WM-Teilnahme, ist Dreh- und Angelpunkt unseres Offensivspiels. Er ist ein unkonventioneller Mensch, der auch über die Platzgrenzen hinaus geliebt und gemocht wird“, schwärmt der 47-Jährige.
Undav ist mit 18 Treffern bester deutscher Torschütze der Bundesliga. Sein Vertrag bei den Schwaben läuft 2027 aus. Nach der Saison will der VfB die Gespräche mit dem 29 Jahre alten Angreifer, der mit angeblich 4,5 Millionen Euro Jahresgehalt schon jetzt der Topverdiener des Klubs ist, intensivieren.
Hängt Undav-Verbleib an der Champions League?
Die Mannschaft von Sebastian Hoeneß steht im Pokalfinale gegen den FC Bayern und hat gute Aussichten auf die Qualifikation zur Champions League. Bei einem Erreichen der Königsklasse habe man „sicherlich mehr Spielraum, das ist gar keine Frage. Wir haben aber auch Gehaltskosten, die wir stemmen müssen. Wir haben Verträge so gestaltet, dass wir ein Bundesliga-Gehalt haben, ein Europa-League-Gehalt und ein Champions-League-Gehalt“, sagte Wehrle und fügte an: „Wenn wir mit den Zusatzeinnahmen in der Champions League planen, dann machen wir das mit Vernunft. Wir machen nichts Verrücktes.“
Allerdings steht der VfB nach Aussagen des Vereinschefs aktuell sehr gut da: „Wir haben an Stabilität gewonnen und uns finanziell Eigenkapital aufgebaut. Wir haben bei 4 Millionen angefangen und sind Ende des letzten Geschäftsjahres schon bei über 60 Millionen gewesen. Wir hatten 2024 das höchste Ergebnis der Vereinsgeschichte. 2025 steigern wir das noch einmal.“
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