US Open: Struff gegen Djokovic chancenlos – Kein Deutscher mehr dabei

Jan-Lennard Struff in Aktion.
Adam Hunger/AP/dpa- Jan-Lennard Struff unterlag Novak Djokovic bei den US Open deutlich mit 3:6, 3:6, 2:6.
- Djokovic dominierte das Match; Struff fand keinen Weg, den Serben unter Druck zu setzen.
- Nach Zverevs Ausscheiden ist kein deutscher Spieler mehr im Turnier vertreten.
- Djokovic erreichte das Viertelfinale und trifft auf den US-Amerikaner Taylor Fritz.
- Struff scheidet mit 400.000 US-Dollar Preisgeld nach einem starken Turnier aus.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Jan-Lennard Struff hat bei den US Open die Sensation gegen Grand-Slam-Rekordsieger Novak Djokovic klar verpasst. Im Achtelfinale setzte es ein klares 3:6, 3:6, 2:6.
Struff verliert bei den US Open deutlich
„Er hat mich leider zerpflückt. Er hat wenige Fehler gemacht und ich konnte gar nicht attackieren“, sagte Struff im Anschluss: „Ich habe es immer wieder versucht, zurückzukommen, aber es war echt tough, er hat mir keine Chance gelassen.“
Djokovic bestrafte Struffs Fehler gnadenlos und zog schnell auf 4:0 davon. Der Deutsche meldete sich mit einem Break dann zwar endlich in der Partie an - auch zur Freude von Ex-Nationalspieler Hummels, der in der Box applaudierte - doch der erste Satz war kurz darauf weg.
Kein Deutscher mehr bei den US Open dabei
Nach dem überraschend frühen Scheitern von Alexander Zverev ist damit auch der letzte verbliebene deutsche Tennisprofi beim Turnier in New York ausgeschieden. Djokovic (38) jagt hingegen weiter dem 25. Major-Titel nach - und trifft nun im Viertelfinale, das er in New York zum 14. Mal erreichte, auf den US-Amerikaner Taylor Fritz.
400.000 US-Dollar Preisgeld für Struff
Für den Deutschen, der große Probleme mit seinem Aufschlag offenbarte, klappte es damit auch im achten Anlauf nicht mit einem Sieg über den Serben - nach einem zuvor überragenden Turnier tritt der Qualifikant aber immerhin mit 400.000 US-Dollar Preisgeld die Heimreise an. Er hatte auf seinem Weg ins Achtelfinale unter anderem den Dänen Holger Rune und den Vorjahreshalbfinalisten Frances Tiafoe (USA) ausgeschaltet.
Struffs Aufschlag gibt den Ausschlag
Weil den etwas eingeschüchtert wirkenden Warsteiner, anders als bei den Überraschungssiegen gegen Rune und Tiafoe, sein Service auch im Anschluss im Stich ließ, bekam Djokovic erneut einen Fuß in die Tür. Die insgesamt schwache Quote beim ersten Aufschlag und ein Doppelfehler zur Unzeit kosteten Struff den zweiten Satz. Bereits nach 75 Minuten stand er mit dem Rücken zur Wand und erholte sich davon nicht mehr.
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