Start der Handball-EM 2026
: Wann geht es los? Deutschland mit zwei schweren Testspielen

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist in Hannover in die Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Dänemark, Norwegen und Schweden gestartet.
Von
Florian Huth
Hannover
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Die deutsche Handball-Nationalmannschaft beim Training in Hannover.

Sina Schuldt/dpa
  • Die Handball-EM 2026 beginnt am 15. Januar mit dem ersten Spiel Deutschlands gegen Österreich.
  • Zwei Testspiele gegen Kroatien sind für den 8. und 11. Januar in Zagreb und Hannover geplant.
  • Deutschland trifft in der Vorrunde auf Österreich, Serbien und Spanien – eine schwere Gruppe.
  • Die Hauptrunde könnte Gegner wie Dänemark, Frankreich, Norwegen und Portugal enthalten.
  • Spieler wie Renars Uscins sind wieder fit, anders als vor der WM 2025 mit vielen Ausfällen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 steht kurz bevor. Anders als vor der WM im vergangenen Jahr beklagt Bundestrainer Alfred Gislason keine verletzten, angeschlagenen oder erkrankten Spieler. „Der Kader sieht sehr gut aus, was Fitnesszustand und Gesundheit angeht. Das war letztes Jahr zu diesem Zeitpunkt noch anders.“ Das müssen Fans zum Start der Handball-EM 2026 wissen.

Zwei Tests gegen Vize-Weltmeister Kroatien

Vor dem ersten EM-Spiel am 15. Januar gegen Österreich bestreiten die deutschen Handballer zwei Testspiele gegen den Vize-Weltmeister Kroatien: am 8. Januar in Zagreb und am 11. Januar in Hannover. „Wir haben uns bewusst einen starken Gegner ausgesucht“, sagte Gislason. „Denn wir müssen direkt in Topform sein gegen Österreich. Jeder Punktverlust kann bei dieser EM schwere Folgen haben.“ Deutschland trifft in der schweren Vorrunde auf Österreich, Serbien und Spanien.

Mehr Lospech als die Deutschen hätte man vor einem großen Turnier kaum haben können. „Aber danach wird es die Hauptrunde richtig in sich haben mit vermutlich Dänemark, Frankreich, Norwegen und Portugal“, sagte Gislason.

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Frankreich ist der Titelverteidiger. Portugal warf die angeschlagenen Deutschen vor einem Jahr im WM-Viertelfinale raus. Und die Dänen „sind allen anderen Mannschaften voraus. Sie haben eine unglaubliche Breite im Kader“, sagte der Bundestrainer über die aktuellen Kräfteverhältnisse im europäischen Handball. „Auf den Plätzen zwei bis zehn stehen alles Mannschaften, bei denen jeder jeden schlagen kann. Dazu gehören wir.“

Auch Uscins wieder fit

Vor der WM im vergangenen Jahr hatte die deutsche Handball-Nationalmannschaft mit zahlreichen Verletzungen und Krankheitsausfällen zu kämpfen. Vor dem nächsten großen Turnier präsentiert sich die Lage deutlich entspannter. Zu den Spielern, die 2025 immer wieder mit körperlichen Problemen zu tun hatten, zählt auch Rückraumspieler Renars Uscins. Den 23-Jährigen von der TSV Hannover-Burgdorf setzte die dichte Abfolge aus Bundesliga-, Europapokal- und Länderspielen in den vergangenen Jahren besonders stark unter Druck.

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