Schiedsrichter Deutschland gegen Serbien: Dieser WM-Referee pfeift die Nations League

Referee Espen Eskas ist der Schiedsrichter beim Länderspiel der Nations League zwischen Deutschland und Serbien.
MARCO BERTORELLO/AFPFür die deutsche Nationalmannschaft geht es in der UEFA Nations League 2026/27 mit dem Heimspiel gegen Serbien weiter. Für die Partie in München setzt die UEFA auf einen international erfahrenen Unparteiischen aus Norwegen. Der 38-Jährige ist seit 2017 FIFA-Schiedsrichter, leitete bereits mehrere große Nachwuchs-Endspiele und gehörte im Sommer zum Schiedsrichter-Aufgebot der WM 2026. Für die DFB-Elf ist er zudem kein Unbekannter.
Wer ist der Schiedsrichter bei Deutschland gegen Serbien und was muss man zu ihm wissen?
Das ist das Schiedsrichter-Gespann für Deutschland gegen Serbien
Das Nations-League-Spiel zwischen Deutschland und Serbien am Donnerstag, 1. Oktober 2026, wird von Espen Eskas geleitet. Die Partie findet in der Allianz Arena in München statt.
Unterstützt wird Eskas an den Seitenlinien von seinen norwegischen Assistenten Jan Erik Engan und Alf Olav Rossland. Als Vierter Offizieller ist Sigurd Kringstad im Einsatz. Für die Entscheidungen am Videomonitor ist der Portugiese Tiago Martins als Video-Assistent verantwortlich.
Das ist das Schiedsrichter-Gespann bei Deutschland gegen Serbien
- Schiedsrichter
Espen Eskas (Norwegen) - Assistenten
Jan Erik Engan (Norwegen)
Alf Olav Rossland (Norwegen) - Vierter Offizieller
Sigurd Kringstad (Norwegen) - Video-Assistent (VAR)
Tiago Martins (Portgual)
Das muss man über Schiedsrichter Espen Eskas wissen
Espen Andreas Eskas wurde am 24. Juni 1988 geboren und stammt aus Oslo. Seine Laufbahn als Schiedsrichter begann bereits 2004 im Jugendalter. Ursprünglich spielte Eskas selbst Fußball. Über einen Bekannten seines Vaters fand er schließlich zur Schiedsrichterei. Neben seiner Tätigkeit als Unparteiischer besitzt Eskas einen Hochschulabschluss in Rechtswissenschaften und Sportmanagement.
In Norwegens höchster Spielklasse gehört Eskas seit Jahren zum etablierten Personal. Sein Erstliga-Debüt absolvierte er 2015. Auch in der laufenden Saison 2026 wird er regelmäßig in der Eliteserien eingesetzt.
Espen Eskas war Schiedsrichter bei der WM 2026
Den bislang größten Karriereschritt machte Eskas im Jahr 2026. Die FIFA berief den Norweger in das Schiedsrichter-Aufgebot für die Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko.
Eskas wurde gemeinsam mit seinen Assistenten Jan Erik Engan und Isaak Elias Bashevkin für das Turnier nominiert. Der norwegische Verband bezeichnete die WM-Berufung als Ergebnis einer über mehrere Jahre aufgebauten Entwicklung des gesamten Gespanns.
Damit zählt der Norweger inzwischen zu den international etablierten europäischen Referees. Noch wenige Jahre zuvor hatte Eskas den erstmaligen Einsatz in der Champions League als persönliches Ziel bezeichnet. 2026 folgte bereits die Berufung auf die größte Bühne des Weltfußballs.
So schätzen Experten Schiedsrichter Espen Eskas ein
Eine pauschale Einordnung von Eskas als besonders strengen oder großzügigen Schiedsrichter wäre zu kurz gegriffen. Aussagekräftiger ist, welchen Ansatz der Norweger selbst für seine Spielleitung formuliert.
Im Gespräch mit der UEFA erklärte Eskas vor dem U21-EM-Finale 2023, dass er auf dem Platz ein positives Umfeld für alle Beteiligten schaffen wolle. Bei der Entwicklung seines eigenen Schiedsrichterstils habe er zahlreiche internationale Top-Referees beobachtet. Entscheidend sei für ihn allerdings, authentisch zu bleiben und seinen eigenen Stil zu entwickeln.
