Schiedsrichter Argentinien - Schweiz heute
: Dieser Portugiese pfeift das WM-Viertelfinale

Dieser Schiedsrichter pfeift das WM-Viertelfinale Argentinien gegen Schweiz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Das müssen Fans wissen.
Von
Florian Huth
Kansas City
Jetzt in der App anhören
WM 2026 - Schweiz - Bosnien-Herzegowina: 18.06.2026, USA, Inglewood: Fußball, Männer, WM, Schweiz - Bosnien-Herzegowina, Vorrunde, Gruppe B, 2. Spieltag. Schiedsrichter Joao Pinheiro gibt dem bosnischen Spieler Amar Dedic ein Zeichen. Foto: Mark J. Terrill/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schiedsrichter Joao Pinheiro leitet das Viertelfinale Argentinien gegen Schweiz bei der Fußball-WM 2026.

Mark J. Terrill/AP/dpa

Argentinien trifft im Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2026 am Sonntag, dem 12. Juli 2026, auf die Schweiz. Geleitet wird das Spiel von Schiedsrichter Joao Pinheiro aus Portugal. Besonders die Fans des FC Bayern München dürften ihn noch gut in Erinnerung haben. Das muss man zum Referee wissen.

Das ist das Schiedsrichter-Gespann für Argentinien gegen Schweiz

Für das Viertelfinale Argentinien gegen Schweiz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 hat die FIFA den portugiesischen Schiedsrichter Joao Pinheiro angesetzt. Der 38-Jährige leitet das WM-Spiel in Kansas City. Pinheiro gehört zu den angesehensten Schiedsrichtern Portugals und hat sich auch auf internationaler Ebene etabliert.

Unterstützt wird Pinheiro von seinen Landsleuten Bruno Miguel Alves Jesus und Luciano Antonio Gomes Maia als Linienrichter. Als Vierter Offizieller ist Drew Fischer aus Kanada im Einsatz.

Das ist das Schiedsrichter-Gespann beim WM-Spiel Argentinien gegen Schweiz

  • Schiedsrichter
    Joao Pinheiro (Portugal)
  • Assistenten
    Bruno Miguel Alves Jesus (Portugal)
    Luciano Antonio Gomes Maia (Portugal)
  • Vierter Offizieller
    Drew Fischer (Kanada)

Ihr wollt kein WM-Spiel verpassen? Hier geht es direkt zum Angebot von MagentaTV.

Das muss man zu Schiedsrichter Joao Pinheiro wissen

Joao gehört seit 2016 dem FIFA-Aufgebot an und wurde Anfang 2025 in die UEFA-Elite-Kategorie aufgenommen. Seither zählt der 38-Jährige regelmäßig zum Kreis der Unparteiischen für internationale Topspiele.

International sammelte er kontinuierlich Erfahrung in der UEFA Europa League, der UEFA Conference League und seit der Saison 2022/23 auch in der UEFA Champions League. Bei der Europameisterschaft 2021 war er als Videoschiedsrichter im Einsatz, ehe er sich als Feldschiedsrichter auf höchstem Niveau etablierte.

Zu seinen wichtigsten Nominierungen zählen die U21-Europameisterschaft 2023, die U17-Weltmeisterschaft 2023, die U20-Weltmeisterschaft 2025 sowie der UEFA Super Cup 2025 zwischen Paris Saint-Germain und Tottenham Hotspur. Zudem fungierte er als Vierter Offizieller beim Champions-League-Finale 2025.

So schätzen Experten Joao Pinheiro ein

Auf dem Platz gilt Pinheiro als Schiedsrichter mit einer klaren, konsequenten Linie. Er legt großen Wert auf eine gute Laufarbeit und eine enge Positionierung zum Spielgeschehen, sucht den Dialog mit den Spielern und versucht, den Spielfluss so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig greift er bei taktischen Fouls oder Unsportlichkeiten frühzeitig ein, um die Kontrolle über die Partie zu behalten.

Pinheiros bisherige Spiele bei der WM 2026

Joao Pinheiro hat bei der WM 2026 bislang zwei Partien geleitet und dabei einen insgesamt souveränen Eindruck hinterlassen. Der Portugiese war zunächst beim 4:1-Erfolg der Schweiz gegen Bosnien und Herzegowina in der Gruppenphase im Einsatz, ehe er das Achtelfinale zwischen Südafrika und Kanada (0:1) leitete.

In seinen beiden WM-Partien sprach Pinheiro bislang eine Gelb-Rote Karte aus und verwarnte fünf Spieler. Strafstöße oder Platzverweise musste er nicht aussprechen.

Pinheiro stand nach Champions-League-Halbinale zwischen FC Bayern und PSG in der Kritik

Nach dem Ausscheiden des FC Bayern München gegen Paris Saint-Germain in der Champions League geriet Schiedsrichter Joao Pinheiro in den Mittelpunkt der Diskussionen. Der portugiesische Unparteiische leitete die umkämpfte Begegnung in der Allianz Arena und sah sich nach dem Schlusspfiff mit deutlicher Kritik aus dem Lager des deutschen Rekordmeisters konfrontiert.

Aus Sicht der Münchner prägten vor allem mehrere strittige Entscheidungen den Spielverlauf. In den entscheidenden Szenen entschied Pinheiro jeweils zugunsten von Paris Saint-Germain, was bei Spielern, Trainerteam und Vereinsverantwortlichen für großen Unmut sorgte und die Debatte über seine Spielleitung nach dem Abpfiff weiter anheizte.