Real Madrid gegen ManCity
: Verrückt! Pep Guardiola schreibt eigene Mannschaft ab

Pep Guardiola steht mit Manchester City bei Real Madrid mit dem Rücken zur Wand. Der Startrainer stapelt vor dem Play-off-Rückspiel sehr tief.
Von
Kai Winderl
Madrid
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Pep Guardiola

Realistische Einschätzung oder Griff in die Psycho-Trickkiste? Pep Guardiola schließt Comeback aus.

Matthieu Mirville/ZUMA Press Wire/dpa
  • Pep Guardiola glaubt kaum an ein Comeback von Manchester City gegen Real Madrid.
  • Er beziffert die Chancen auf ein Weiterkommen auf nur ein Prozent.
  • Guardiola will so den Druck auf seine Mannschaft senken.
  • Real-Trainer Ancelotti sieht einen kleinen Vorteil für sein Team.
  • Omar Marmoush erzielte kürzlich einen Hattrick für City.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Glaubt Startrainer Pep Guardiola vor dem Champions-League-Kracher zwischen Manchester City und Real Madrid nicht mehr an sein eigenes Team? Für den Startrainer ist ein sensationelles Comeback im sagenumwobenen Bernabeu nahezu ausgeschlossen. Auf „ein Prozent“ bezifferte der Spanier die Chance auf ein Weiterkommen ins Achtelfinale. Das steckt wirklich dahinter.

Guardiola versucht es mit Psycho-Tricks

Hinter der öffentlich inszenierten Selbstaufgabe steckt in Wahrheit ein Griff in die psychologische Trickkiste. Guardiola will seiner in dieser Saison so wankelmütigen Mannschaft nach der 2:3-Heimniederlage im Hinspiel den Druck nehmen. Die Realität dieser Saison zeige, dass man „meilenweit“ von der Bestform entfernt sei. „Aber solange man eine Chance hat, werden wir es versuchen“, betonte Guardiola: „Das steht fest.“

Real-Trainer Carlo Ancelotti nahm die Ein-Prozent-Aussage seines Gegenübers amüsiert zur Kenntnis. „Er glaubt das nicht wirklich“, sagte der Italiener am Dienstag. Er werde Guardiola vor dem Spiel noch einmal persönlich darauf ansprechen. Ancelotti stellte klar: „Wir glauben nicht daran, dass wir eine 99-prozentige Chance haben. Wir glauben, dass wir einen kleinen Vorteil haben, den wir ausnutzen müssen.“ Deswegen gelte es für das Team um Jude Bellingham und Antonio Rüdiger die gleiche Leistung abzurufen wie im Hinspiel.

Manchester City: Neuzugang Marmoush schlägt voll ein

Guardiolas größter Hoffnungsträger auf eine erfolgreiche Aufholjagd ist diesmal nicht etwa Superstürmer Erling Haaland. Beim Champions-League-Sieger von 2023 sorgte zuletzt ein gewisser Omar Marmoush für Schlagzeilen.  Beim 4:0 am Samstag gegen Newcastle United erzielte der Ex-Frankfurter seine ersten Tore für City - und schnürte mit seinem Dreierpack binnen 14 Minuten (19., 24., 33.) auch gleich den ersten Hattrick seiner Karriere. „Das ist erst der Anfang“, kündigte Marmoush gewohnt selbstbewusst an, „wir freuen uns auf die nächsten Spiele.“

Ein wenig zurückhaltender fiel der Kommentar seines Teammanagers aus. „Ich war zufrieden mit der Art und Weise, wie er die Tore geschossen hat“, sagte Guardiola: „Wir wussten, dass er früher oder später treffen würde, er ist eben ein guter Finisher. Aber jetzt schauen wir mal, wie er mit den ganzen Komplimenten umgeht.“

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