Luis Suárez
: Spuck-Skandal bei Messi-Niederlage – Eklat im Finale

Erst verlieren Lionel Messi und Inter Miami das Finale um den Ligapokal gegen Seattle Sounders, dann rastet Luis Suárez aus. Nicht zum ersten Mal.
Von
Florian Huth
Seattle
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Seattle Sounders v Inter Miami CF - Leagues Cup Final: SEATTLE, WASHINGTON - AUGUST 31: Luis Suárez #9 of Inter Miami CF argues after the Leagues Cup Final match between Seattle Sounders and Inter Miami CF at Lumen Field on August 31, 2025 in Seattle, Washington.   Alika Jenner/Getty Images/AFP (Photo by Alika Jenner / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

Luis Suárez ist nach der Finalniederlage gegen Seattle Sounders ausgerastet.

ALIKA JENNER/AFP
  • Inter Miami verliert das Ligapokal-Finale 0:3 gegen die Seattle Sounders.
  • Luis Suárez sorgt mit Spuckvorwurf und Rauferei für Eklat nach Abpfiff.
  • Trainer Mascherano spricht von möglicher Provokation, Seattle-Coach Schmetzer bedauert Vorfälle.
  • Messi vergibt mehrere Chancen; Torschützen für Seattle: De Rosario, Roldan, Rothrock.
  • Suárez' Verhalten erinnert an frühere Skandale, u. a. Chiellini-Biss 2014.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Ärger über die Pleite im Ligapokal-Finale hat sich bei Lionel Messis Inter Miami in Schubsereien und einer vermeintlichen Spuck-Attacke von Luis Suárez entladen. Das war passiert.

Hat Suárez einen Mitarbeiter ins Gesicht gespuckt?

Bilder zeigen den Luis Suárez dabei, wie er nach dem 0:3 gegen die Seattle Sounders im Endspiel um den Leagues Cup der US-Fußballprofiliga einen Betreuer des Gegners angeht. Unter anderem das Portal „The Athletic“ berichtete, dass Suárez den Mitarbeiter ins Gesicht zu spucken schien. Zuvor hatte der Angreifer mit einer Rauferei mit Seattles Obed Vargas schon für Wirbel gesorgt.

„Niemand mag solche Vorfälle“

„Niemand mag solche Vorfälle am Ende eines Spiels, aber wenn es eine Reaktion gab, dann gab es vielleicht auch eine Provokation“, sagte Miamis Trainer Javier Mascherano. Seattle-Coach Brian Schmetzer bedauerte, dass die Geschehnisse den Sieg seines Teams überschatteten. „Wir können es als Kompliment nehmen, dass der Frust von Miami dazu führte, dass auf dem Platz Dinge passiert sind, die nichts auf dem Platz zu suchen haben“, sagte Schmetzer.

Messi vergibt beste Chancen

Für Suárez war es nicht der erste Ausraster dieser Art. 2014 hatte er bei der Weltmeisterschaft Italiens Giorgio Chiellini gebissen. Für weitere Attacken auf Gegenspieler und rassistische Beleidigungen war der 38-Jährige in seiner Karriere mehrfach bestraft worden.

Im Ligapokal-Finale hatte Miami enttäuscht. Osaze De Rosario (26. Minute), Alex Roldan (84.) und Paul Rothrock (89.) stellten Seattles Sieg mit ihren Treffern sicher. Miami-Superstar Messi vergab eine Reihe guter Chancen. Vor zwei Jahren hatte der Argentinier sein Team noch zum Triumph im Leagues Cup geführt.

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