Leichtathletik-EM
: Hindernisläuferin Krause gewinnt EM-Gold

Gesa Felicitas Krause hat bei der Leichtathletik-EM Gold über 3000 Meter Hindernis gewonnen. Für den DLV ist es der erste Titel in England.
Von
red/sid
Birmingham
Leichtathletik: Europameisterschaft: 13.08.2026, Großbritannien, Birmingham: Leichtathletik: Europameisterschaft, Frauen, 3.000 Meter Hindernis, Finale, Gesa Krause (Deutschland) jubelt über Gold. Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Gesa Krause hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham Gold über 3000 m Hindernis gewonnen.

Sven Hoppe/dpa
  • Gesa Felicitas Krause gewinnt EM-Gold über 3000 m Hindernis in Birmingham.
  • Es ist der erste Titel für den Deutschen Leichtathletik-Verband in England.
  • Silber geht an Alice Finot, Bronze an Olivia Gürth – Lea Meyer wird Vierte.
  • Die Deutschen bestimmten das Tempo, Krause hatte den besten Spurt.
  • Krause siegte zuvor 2016 und 2018, dazu Bronze 2012 und Silber 2021.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Gesa Felicitas Krause hat bei der Leichtathletik-EM in Birmingham Gold über 3000 m Hindernis gewonnen und damit den ersten Titel für den Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in England geholt. Die 34-Jährige aus Trier setzte sich am Donnerstagabend vor Alice Finot (Frankreich) und ihrer Teamkollegin Olivia Gürth durch. Lea Meyer strauchelte beim letzten Durchgang am Wassergraben und wurde Vierte.

„Mir fehlen fast ein bisschen die Worte“, sagte Krause im ZDF: „Ich bin einfach unfassbar dankbar, dass dieser Rennplan heute so aufgegangen ist, dass ich trotz der ganzen Nervosität dann heute im Rennen ganz bei mir war. Ich fühle mich so gut, es macht mir Spaß, es ist mein Leben und ich habe mir irgendwie mein eigenes Lebenswerk damit geschaffen.“

Krause hatte den mit Abstand besten Spurt

Krause hatte bereits 2016 und 2018 im Hindernisrennen gesiegt, zudem holte sie 2012 Bronze und 2021 Silber. Nun krönte sie mit 34 Jahren ihre Karriere – vorerst.

Im Finale bestimmten die Deutschen das Tempo. Meyer ging sehr schnell an, Krause blieb ihr auf den Fersen, das Feld war früh weit auseinandergezogen. Auch Gürth blieb in der Spitzengruppe dabei. Nach gut zwei Kilometern wurde das Rennen vorne etwas langsamer, damit taktischer und schließlich auch dramatisch. Krause hatte aber den mit Abstand besten Spurt.