Heidenheim vor nächstem Abgang: Rekordzugang Dorsch offenbar vor Wechsel zu Toronto FC

Niklas Dorsch wechselt laut Medienberichten zu Toronto FC.
Harry Langer/dpaDer personelle Umbruch beim 1. FC Heidenheim nimmt weiter Fahrt auf. Nach mehreren Abgängen steht offenbar auch Niklas Dorsch vor dem Abschied. Medienberichten zufolge hat der Bundesliga-Klub mit Toronto FC eine Einigung erzielt. Für den ehemaligen Rekordzugang würde der FCH demnach erneut eine Ablösesumme kassieren – und seine Transferbilanz im Sommer weiter verbessern.
Toronto FC erzielt Einigung mit Heidenheim
Nach Informationen von Transferexperte Fabrizio Romano, über die unter anderem Sportsnet berichtet, haben sich der 1. FC Heidenheim und Toronto FC auf einen Transfer von Niklas Dorsch verständigt. Die Vereine sollen sich über eine Ablösesumme von 4,3 Millionen US-Dollar geeinigt haben. Der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler soll in Kanada einen Fünfjahresvertrag erhalten. Die endgültige Vertragsunterzeichnung steht dem Bericht zufolge noch aus, da die letzten Dokumente ausgetauscht werden.
Dorsch war Heidenheims Rekordzugang
Dorsch kehrte zur Saison 2024/25 vom FC Augsburg nach Heidenheim zurück und galt mit einer Ablösesumme von rund 3,5 Millionen Euro als teuerster Neuzugang der Vereinsgeschichte. Sollte der Wechsel nach Nordamerika wie berichtet zustande kommen, würde der FCH den defensiven Mittelfeldspieler nach nur zwei Jahren bereits wieder gewinnbringend abgeben.
Sechster Abgang des Sommers
Für den 1. FC Heidenheim wäre Dorsch bereits der sechste Abgang in der laufenden Transferperiode. Der Bundesligist arbeitet nach dem Klassenerhalt weiter am Umbau seines Kaders und hat in den vergangenen Wochen bereits mehrere Personalentscheidungen getroffen. Zuletzt verließ unter anderem Innenverteidiger Thomas Keller den Verein in Richtung Dynamo Dresden.
Toronto setzt auf Bundesliga-Erfahrung
Toronto FC befindet sich in der Major League Soccer im Neuaufbau und möchte den Kader gezielt mit erfahrenen Profis verstärken. Dorsch bringt die Erfahrung aus mehr als 100 Bundesliga-Partien sowie Einsätzen in Belgien und auf europäischer Bühne mit. Seine Qualitäten im Spielaufbau und gegen den Ball sollen das zentrale Mittelfeld des kanadischen Klubs stabilisieren.
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