Frühes Aus bei den US Open: Alcaraz und Zverev scheiden im Achtelfinale aus

Alexander Zverev ist im Mixed-Wettbewerb ausgeschieden.
Wally Nell/ZUMA Press Wire/dpa24 Stunden nach seinem Triumph beim ATP-Masters in Cincinnati ist Tennisstar Carlos Alcaraz beim Mixed-Wettbewerb der US Open schon im Achtelfinale ausgeschieden. Mit seiner britischen Partnerin Emma Raducanu unterlag der Spanier beim reformierten Event in New York dem Briten Jack Draper und der US-Amerikanerin Jessica Pegula 2:4, 2:4. Der Weltranglistenerste Jannik Sinner sagte seine Teilnahme aufgrund gesundheitlicher Probleme ab, nachdem er im Finale von Cincinnati gegen Alcaraz hatte aufgeben müssen.
Zverev/Bencic scheiden gegen US-Duo aus
Auch für Deutschlands Tennisstar Alexander Zverev hat es im reformierten Mixed-Wettbewerb der US Open nur ein kurzes Gastspiel gegeben. Im Achtelfinale unterlagen der Hamburger und seine Schweizer Partnerin Belinda Bencic dem US-Duo Danielle Collins/Christian Harrison 0:4, 3:5. Drei Tage, nachdem Zverev im Halbfinale von Cincinnati völlig entkräftet gegen Carlos Alcaraz verlor, fehlte dem Hamburger noch die Spritzigkeit.
Für Zverev liegt der Fokus nun voll auf dem Einzel, das am Sonntag beginnt. Der 28-Jährige jagt in New York seinem ersten Grand-Slam-Titel hinterher, in Toronto und Cincinnati hatte er zuletzt aufsteigende Form bewiesen – aber bei heißen Temperaturen auch körperliche Defizite offenbart, die sich in Atem- und Kreislaufproblemen äußerten.
Mixed-Wettbewerb sorgt für Diskussionen
Dabei hatte der Mixed-Wettbewerb im Vorfeld für Diskussionen gesorgt: Das Turnier wurde modifiziert und wird nun am Dienstag und Mittwoch in der Vorwoche der Einzelwettbewerbe mit 16 Teams durchgezogen. Auch die Nominierungskriterien wurden geändert: Neben den Topspielern der Tour, die sich über ihre Ranglistenposition qualifiziert haben, gab es Wildcards. Für Doppel-Expertinnen wie Laura Siegemund war unter diesen Umständen praktisch kein Platz.
Wimbledon-Siegerin Iga Swiatek erreichte am Dienstag an der Seite des Norwegers Casper Ruud das Halbfinale – und das weniger als einen Tag nach ihrem Titelgewinn in Cincinnati. Die Polin war erst tief in der Nacht in New York gelandet. „Ich könnte auch noch das Halbfinale und Finale spielen. Ich fühle mich gut. Das macht echt Spaß“, sagte Swiatek.
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