Eisschnelllauf bei Olympia 2026
: 500 m Finale heute live! Zeitplan, TV und Livestream

Die Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina d'Ampezzo stehen an. Hier findet ihr das komplette Programm im Eisschnelllauf.
Von
Kai Winderl
Mailand
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Olympische Winterspiele 2026: 12.02.2026, Italien, Mailand: Olympia, Olympische Winterspiele Mailand Cortina 2026, Eisschnelllauf, 5000m Frauen, die Niederländerin Merel Conijn nimmt am 5.000-Meter-Eisschnelllauf der Frauen teil. Foto: Luca Bruno/AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wie sieht das Programm der Eisschnellläufer aus?

Luca Bruno/AP/dpa

Mit den Olympischen Winterspielen steht ein absolutes Sport-Highlight an. Eisschnelllauf ist bereits seit den ersten Olympischen Spielen 1924 ein wesentlicher Bestandteil im Olympia-Kalender. In den insgesamt 16 Wettbewerben im Milano Speed Skating Stadium in Mailand geben vor allem Technik, Ausdauer und Tempo den Ausschlag im Kampf um die Medaillen.

In diesem Artikel findet ihr alle Informationen rund um Zeitplan und Übertragung der Wettbewerbe im Eisschnelllauf bei Olympia 2026.

Eisschnelllauf bei den Winterspielen 2026: Termine und Zeitplan

Bei den olympischen Wettkämpfen im Eisschnelllauf gibt es insgesamt 16 Entscheidungen. Die Medaillen werden zwischen dem 7. und 21. Februar vergeben.

Der Zeitplan im Eisschnelllauf bei den Olympischen Winterspielen:

  • Samstag, 7.2., 16.00 Uhr: 3000m Frauen
  • Sonntag, 8.2., 16.00 Uhr: 5000m Männer
  • Montag, 9.2., 17.30 Uhr: 1000m Frauen
  • Mittwoch, 11.2., 18.30 Uhr: 1000m Männer
  • Donnerstag, 12.2., 16.30 Uhr: 5000m Frauen
  • Freitag, 13.2., 16.00 Uhr: 10000m Männer
  • Samstag, 14.2., 17.00 Uhr: 500m Männer
  • Sonntag, 15.2., 17.03 Uhr: 500m Frauen
  • Dienstag, 17.2., 16.22 Uhr: Mannschaftsverfolgung Männer Finale B
  • Dienstag, 17.2., 16.28 Uhr: Mannschaftsverfolgung Männer Finale A
  • Dienstag, 17.2., 16.41 Uhr: Mannschaftsverfolgung Frauen Finale B
  • Dienstag, 17.2., 16.47 Uhr: Mannschaftsverfolgung Frauen Finale A
  • Donnerstag, 19.2., 16.30 Uhr: 1500m Männer
  • Freitag, 20.2., 16.30 Uhr: 1500m Frauen
  • Samstag, 21.2., 16.40 Uhr: Massenstart Männer Finale
  • Samstag, 21.2., 17.15 Uhr: Massenstart Frauen Finale

Alle weiteren Infos zu den Olympischen Winterspielen bekommt ihr in diesem Artikel.

Der Kader der Männer und Frauen

Für die Eisschnelllauf-Wettbewerbe haben sich 13 deutsche Athletinnen und Athleten qualifiziert, darunter sechs Frauen und sieben Männer. Bei den Frauen sind Josie Hofmann, Maira Jasch, Anna Ostlender, Josephine Schlörb, Lea Sophie Scholz und Sophie Warmuth mit dabei. Für die Männer gehen Patrick Beckert, Hendrik Dombek, Gabriel Groß, Moritz Klein, Felix Maly, Fridtjof Petzold und Finn Sonnekalb auf Medaillenjagd.

Hier seht ihr Olympia 2026 live im TV und Stream

Wo können Wintersport-Fans die Wettkämpfe live verfolgen? Die Medienrechte für die Olympischen Winterspiele 2026 wurden vom IOC an die Europäische Rundfunkunion (EBU) und Warner Bros. Discovery vergeben. Die Spiele werden somit wie gewohnt live bei ARD, ZDF und Eurosport / discovery+ zu sehen sein.

Alle Infos zur Übertragung im Überblick:

  • Pay-TV: -
  • Free-TV: ARD, ZDF, Eurosport
  • Livestream: ARD-Mediathek, ZDF-Mediathek, discovery+

Eisschnelllauf: Wer sind die Favoriten?

Die Eisschnelllauf-Wettbewerbe werden einmal mehr von den Oranje-Stars aus den Niederlanden geprägt. Auf den kurzen Strecken der Frauen gilt Femke Kok als nahezu unschlagbar, während bei den Männern Jordan Stolz aus den USA auf sämtlichen Distanzen als Topfavorit ins Rennen geht. Auf den langen Strecken hofft der 19-jährige Metodej Jilek aus Tschechien, für Furore zu sorgen. Im Shorttrack treten Athleten wie William Dandjinou (Kanada) oder die Italienerin Arianna Fontana an, während die Starter aus Südkorea traditionell stark aufgestellt sind.

Die deutschen Medaillenchancen sind dagegen durchwachsen. Zwar haben die Eisschnellläuferinnen und -läufer die schwierigsten Phasen hinter sich gelassen, doch zur absoluten Weltspitze zählen sie derzeit nicht. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf dem 18-jährigen Nachwuchstalent Finn Sonnekalb. Auf den Mitteldistanzen, insbesondere über 1500 m, gehört der Erfurter zum erweiterten Favoritenkreis. Sollte Sonnekalb den Sprung aufs Podest schaffen, würde er die lange Durststrecke der deutschen Eisschnellläufer beenden: 2014, 2018 und 2022 blieben die vormals erfolgsverwöhnten Kufenflitzer ohne Medaille.

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