Eddie Jordan ist tot
: Die Formel-1-Legende wurde 76 Jahre alt

Eddie Jordan ist tot. Michael Schumachers einstiger Förderer starb im Alter von 76 Jahren. Das ist zur Todesursache der Formel-1-Legende bekannt.
Von
Florian Huth
Kapstadt
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Eddie Jordan: ARCHIV - 05.07.2012, Großbritannien, Silverstone: Der ehemalige Formel 1-Teamchef Eddie Jordan geht durch das Fahrerlager beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Eddie Jordan ist tot. Der frühere Rennstall-Chef starb im Alter von 76 Jahren nach einer Krebserkrankung, wie die Formel 1 mitteilte. ** SW-Version ** Foto: Peter Powell/EPA/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Formel  1 trauert um Eddie Jordan.

Peter Powell/EPA/dpa
  • Eddie Jordan, Formel-1-Legende, starb mit 76 Jahren an Krebs in Kapstadt.
  • Jordan litt an Prostata- und Blasenkrebs, öffentlich machte er dies im Dezember.
  • Jordan war Teamchef und Teambesitzer, förderte einst Michael Schumacher.
  • Sein Team gewann vier Grand-Prix-Siege, zwei durch Frentzen 1999.
  • Nach Verkauf 2005 wurde Jordan TV-Experte, bekannt für spöttische Kommentare.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Formel1-Welt trauert um Eddie Jordan. Wie die Familie der 76 Jahre alten Formel-1-Legende mitteilte, starb Jordan im Kreise seiner Liebsten in Kapstadt.

Was zur Todesursache von Eddie Jordan bekannt ist

Eddie Jordan starb in Kapstadt nach einer Krebserkrankung. Der exzentrische Ire hatte erst im Dezember öffentlich gemacht, dass er unter Prostata- und Blasenkrebs leidet und sich die Krankheit anschließend weiter ausgebreitet hatte.

„Es war ziemlich aggressiv“, hatte Jordan im Podcast „Formula For Success“ gesagt und über „einige sehr dunkle Tage“ gesprochen. Jordan ist der frühere Teamchef und Teambesitzer des gleichnamigen Rennstalls.

Jordan schrieb unzählige Formel-1-Geschichten

Als Fahrer war Jordan in unteren Formel-Klassen aktiv, feierte einige Siege und durfte sogar ein Formel-1-Auto von McLaren testen. „Früher hatte ich einmal den Traum, Weltmeister zu werden, doch dann gelangte ich an den Punkt, an dem ich wusste, dass ich es als Fahrer nicht schaffen konnte“, sagte Jordan einmal.

Er war in den frühen 1990er Jahren Schumachers erster Boss in der Motorsport-Königsklasse. Der spätere Rekordweltmeister Schumacher fuhr 1991 in Spa-Francorchamps sein erstes und einziges Rennen für das Team.
Nach einigen Erfolgen wagte sich Jordan 1991 schließlich in die Formel 1. Als Rennstallbetreiber entwickelte er kreative Methoden zur Geldbeschaffung. Angeblich gaben ihm die Gerichtsvollzieher immer wieder rechtzeitig Tipps, bevor sie zur Pfändung anrückten, damit er verschwinden kann.

Jordan war immer mit der Formel 1 verbunden

Jordan sicherte sich lukrative Sponsorendeals, schmiss schrille Partys. Er war quasi der Erfinder der Boxenluder. Für Jordan fuhren Weltmeister Damon Hill, Rubens Barrichello, Eddie Irvine und mehrere Deutsche. Ralf Schumacher, Heinz-Harald Frentzen, Nick Heidfeld und Timo Glock heuerte er an.

Jordan hatte ein Auge für Talente. Insgesamt gelangen dem Team vier Grand-Prix-Siege, zwei davon durch Frentzen 1999. Aber mit der Geldverbrennung der Werksrennställe konnte der Vater von vier Kindern nicht mithalten. 2005 war Schluss, Jordan verkaufte seine Anteile. Doch auch später konnte er nicht von der Rennserie lassen und wurde TV-Experte bei der BBC. Dort sorgte er mit spöttischen Kommentaren für Aufsehen, eher er sich im Alter zurückzog.