DHB-Kader gegen Österreich
: Aufgebot in der EM-Quali - Gislason nominiert nach

Handball-Bundestrainer setzt in der EM-Qualifikation auf bewährtes Personal. Das ist der DHB-Kader gegen Österreich in der Übersicht.
Von
Florian Huth
Wien
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Alfred Gislason

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason muss gegen Österreich wieder eine Ausfälle kompensieren.

Soeren Stache/dpa
  • Bundestrainer Alfred Gislason setzt in der EM-Qualifikation auf bewährtes Team.
  • Juri Knorr reist trotz Krankheit nach Österreich, Jannik Kohlbacher fällt aus.
  • Tim Freihöfer debütiert im DHB-Team, weitere Ausfälle betreffen Fischer und Uscins.
  • DHB-Team führt Qualifikationsgruppe nach Siegen gegen Schweiz und Türkei.
  • Rückspiel gegen Österreich am Samstag in Hannover.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Handball-Bundestrainer Alfred Gislason setzt auch in der Qualifikation zur Handball-Europameisterschaft weiter stark auf seine Stammformation aus der Handball-Weltmeisterschaft 2025.

Knorr mit nach Österreich gereist - Kohlbacher fällt aus

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft kann im ersten der beiden EM-Qualifikationsspiele gegen Österreich offenbar noch auf einen Einsatz von Juri Knorr hoffen. Der zuletzt erkrankte Spielmacher trat die Reise nach Wien an.

Dagegen fällt Jannik Kohlbacher wegen eines über Nacht aufgetretenen Infekts kurzfristig aus. Der Kreisläufer ist laut Verband in Hannover geblieben. „Diese Nachricht kam für uns überraschend. Wir warten jetzt ab, wie der weitere Verlauf bei Jannik ist“, sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton. Das DHB-Team flog mit insgesamt 16 Spielern nach Österreich. Das Rückspiel findet schon am Samstag in Hannover statt.

Weitere Ausfälle im DHB-Team

Bundestrainer Alfred Gislason muss bereits einige Ausfälle verdauen. Kreisläufer Justus Fischer fehlt verletzt, im Rückraum fällt der angeschlagene Renars Uscins zumindest am Donnerstag aus. Für den Jungstar könnte der nachnominierte Miro Schluroff im rechten Rückraum auflaufen.

Nach Erfolgen gegen die Schweiz und die Türkei führt die deutsche Mannschaft seine Qualifikationsgruppe an. Die ersten beiden Teams der Vierergruppe sind sicher für die EM 2026 qualifiziert. Auch die vier besten Drittplatzierten aus den insgesamt acht Qualifikationsgruppen sind in Dänemark, Norwegen und Schweden dabei.

Gislason nominiert einen Debütanten

Der isländische Coach setzt auf frischen Wind auf Linksaußen und testet mit DHB-Debütant Tim Freihöfer aus Berlin eine neue Option. Ebenfalls im 18-köpfigen Kader für die EM-Qualifikation (15. Januar – 1. Februar 2026 in Dänemark, Schweden und Norwegen) steht Linkshänder Max Christoph Beneke von den Füchsen Berlin.

Gislason setzt auf „stabiles Fundament“

„Österreich hat uns im vergangenen Jahr zweimal extrem gefordert. Für die kommenden beiden Spiele brauchen wir deshalb ein stabiles Fundament“, sagte Gislason. Damit erinnerte er an das schwer erkämpfte Remis in der WM-Hauptrunde sowie an das entscheidende Spiel der Olympia-Qualifikation, in dem sich das Team um Kapitän Johannes Golla im vergangenen März knapp behauptet hatte.

DHB-Team mit weißer Weste in der EM-Qualifikation

Deutschland ist im November mit Erfolgen gegen die Schweiz (35:26) und die Türkei (36:29) optimal in die EM-Qualifikation gestartet. Für die letzten beiden Partien muss das DHB-Team dann am 7. Mai zum Spiel gegen die Schweiz nach Zürich und erwartet die Türkei am 11. Mai in Stuttgart.

Das DHB-Aufgebot zur EM-Quali

  • Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
  • Feld: Max Christoph Beneke (Füchse Berlin), Rune Dahmke (THW Kiel), Tim Freihöfer (Füchse Berlin), Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Marko Grgic (ThSV Eisenach), Timo Kastening (MT Melsungen), Juri Knorr (Rhein-Neckar Löwen), Julian Köster (VfL Gummersbach), Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Marian Michalczik (TSV Hannover-Burgdorf), Christoph Steinert (HC Erlangen), Renars Uscins (TSV Hannover-Burgdorf), Luca Witzke (SC DHfK Leipzig), Lukas Zerbe (THW Kiel), Miro Schluroff (24/VfL Gummersbach)