DFB-Pokal
: 2:5! Heidenheim blamiert sich gegen Viertligisten

Was für eine Überraschung: Der Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim scheitert in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Regionalligisten Jeddeloh II – und das mit 2:5.
Von
dpa
Oldenburg
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SSV Jeddeloh II vs. 1. FC Heidenheim, Fussball, DFB-Pokal, 1. Runde, Saison 2026/2027, 23.08.2026: Marnon Busch (1. FC Heidenheim, #02) und enttaeuschte Heidenheimer

SSV Jeddeloh II vs. 1. FC Heidenheim, Fussball, DFB-Pokal, 1. Runde, Saison 2026/2027, 23.08.2026, Foto: Eibner-Pressefoto/Robert Gertzen

Marnon Busch und seine Mitspieler sind nach dem Schlusspfiff sichtlich bedient.

eibner/Robert Gertzen
  • Heidenheim schied im DFB-Pokal in Runde eins mit 2:5 bei Jeddeloh II aus.
  • Der Zweitligist führte durch Yannik Wagner, kassierte dann drei Gegentore in 17 Minuten.
  • Hyseni traf doppelt – einmal per Traumtor, später per Elfmeter; Janßen erhöhte auf 5:1.
  • Heidenheim vergab einen Elfmeter und erzielte durch Kaufmann spät nur Ergebniskosmetik.
  • Trainer Schmidt war gesperrt auf der Tribüne; Jeddeloh II erreichte erstmals die zweite Runde.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat im DFB-Pokal bei einem Viertligisten eine Demontage erlebt, der SSV Jeddeloh II jubelt über eine große Überraschung und seinen erstmaligen Zweitrunden-Einzug.

Ohne seinen gesperrten Langzeit-Trainer Frank Schmidt an der Seitenlinie blamierte sich der Fußball-Zweitligist nach einem schwachen Auftritt beim niedersächsischen Regionalligisten mit einer 2:5 (1:3)-Schlappe.

Drei Gegentore binnen Viertelstunde gegen den Viertligisten

Dabei waren die Gäste im Oldenburger Marschweg-Stadion dank des Treffers von Yannik Wagner noch in Führung gegangen (12. Minute) - doch schnell nahm das Pokal-Aus der Heidenheimer seinen Lauf. Nur zwei Minuten später glich Kamer Krasniqi aus. Ein Eigentor und von Jan Schöppner (27.) und ein Traumtor von Haris Hyseni (29.) führten zu einem klaren Pausen-Rückstand. 

Jeddeloh II jubelt über den DFB-Pokal-Coup.

Carmen Jaspersen/dpa

In der zweiten Hälfte verschoss der eingewechselte Budu Siwsiwadse einen selbst herausgeholten Foulelfmeter (58.). Heidenheim bemühte sich danach zwar um den Anschluss. Doch mit einem Konter holte der Außenseiter einen Strafstoß heraus - Hyseni erhöhte mit seinem zweiten Treffer vom Punkt (70.). Tim Janßen ließ die Heidenheimer mit dem 5:1 noch schlechter aussehen (72.). Mikkel Kaufmanns Anschluss war nur noch Ergebniskosmetik (89.) 

Ungewohnte Situation für beide Trainer

FCH-Coach Schmidt sah aus ungewohnter Position auf der Tribüne, wie sich die eklatante Defensivschwäche seines Teams fortsetzte. Der 52-Jährige war wegen einer Gelb-Roten-Karte aus der vergangenen DFB-Pokal-Saison gesperrt und wurde am Spielfeldrand von Co-Trainer Bernhard Raab vertreten.

Der gesperrte Frank Schmidt muss sich das Debakel von der Tribüne aus ansehen.

Carmen Jaspersen/dpa

In nur drei Pflichtspielen in dieser Saison kassierte der Ostalb-Club nun 12 Gegentore. Nach einem enttäuschenden 1:4 bei Hertha BSC am vergangenen Wochenende hatte Schmidt seine Elf deutlich kritisiert und vor dem Anpfiff des Pokalspiels angemahnt, dass ein Auftritt wie in Berlin nicht wieder vorkommen dürfe.

Für Jeddelohs Trainer Kristian Arambasic verlief der Nachmittag dagegen aus erfreulichen Gründen ungewohnt. Zum fünften Mal ist Arambasic im DFB-Pokal dabei - und das mit dem vierten Verein. Erstmals schaffte der 49-Jährige den Einzug in die zweite Runde. Zuvor war seine persönliche DFB-Pokal-Bilanz mit 1:27-Toren verheerend.

Jeddeloh II war zuvor nur 2018 im DFB-Pokal dabei und schied da noch deutlich mit 2:5 gegen Heidenheim aus.