CHIO Aachen Ergebnisse 2025
: Werth tanzt zum Sieg – Deutschland holt Nationenpreis in der Dressur

Angeführt von Isabell Werth feiert das deutsche Dressurteam beim CHIO Aachen einen eindrucksvollen Sieg im Nationenpreis.
Von
Sara Loesenbeck,
Kai Winderl
Aachen
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CHIO Aachen: 03.07.2025, Nordrhein-Westfalen, Aachen: Pferdesport, Dressur, Grand Prix Einzelwertung: CHIO Aachen. Die deutsche Dressurreiterin Isabell Werth auf dem Pferd Wendy winkt. Foto: Uwe Anspach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Isabell Werth überzeugt beim Nationenpreis in der Dressur.

Uwe Anspach/dpa

Angeführt von Isabell Werth brillierte die deutsche Dressurmannschaft am Donnerstag im Grand Prix des CHIO in Aachen. Mit insgesamt 232,065 Punkten setzte sich das deutsche Team gegen die internationale Konkurrenz durch und holte sich beim Nationenpreis des CHIO den Sieg.

Deutsches Dressurteam feiert Sieg beim CHIO Aachen

In der Aachener Soers strahlten Isabell Werth und Bundestrainerin Monica Theodorescu am Donnerstag um die Wette. Am Mittwoch war das deutsche Dressurreiterteam mit dem Vier-Sterne-Grand-Prix noch etwas weniger erfolgreich gestartet und konnte auf dem Viereck nicht überzeugen. Auch für Isabell Werth reichte es nur für Rang sechs. Nach den ernüchternden Auftritten der deutschen Paare in der „Kleinen Tour“ am Vortag kippte die Stimmung am Donnerstag schließlich. In der ersten Fünf-Sterne-Prüfung des CHIO tanzten Werth und Wendy de Fontaine mit einer Glanzleistung zum Sieg in der Einzelwertung und die deutsche Mannschaft mit Katharina Hemmer (Denoix PCH) und Frederic Wandres (Bluetooth OLD) zum Triumph vor den Teams aus Belgien und Schweden.

Trotz Rothenberger-Ausfall: Wandres, Hemmer und Werth glänzen in Aachen

Eigentlich sollte der deutsche Meister Sönke Rothenberger als vierter im Bunde mit dem deutschen Team in Aachen an den Start gehen. Rothenberger war jedoch mit seinem Spitzenpferd Fendi kurzfristig ausgefallen. Somit zählte das Ergebnis jedes Duos in der Teamwertung. Frederic Wandres mit Bluetooth sowie Katharina Hemmer mit Denoix konnten im Dreiecksstadion neben der Dressurikone Werth ebenfalls durchweg überzeugen und holten sich in der Einzelwertung die Plätze drei und fünf.

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