CHIO Aachen Ergebnisse 2025
: Verboomen schlägt Werth auch in der Dressur Kür

Bei der Grand-Prix-Kür am Sonntag konnte Isabell Werth mit Wendy die wieder Fans verzaubern. Der Sieg ging jedoch an den Überraschungssieger Justin Verboomen aus Belgien.
Von
Sara Loesenbeck,
Kai Winderl
Aachen
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CHIO Aachen: 03.07.2025, Nordrhein-Westfalen, Aachen: Pferdesport, Dressur, Grand Prix Einzelwertung: CHIO Aachen. Die deutsche Dressurreiterin Isabell Werth auf dem Pferd Wendy reitet im Parcours. Foto: Uwe Anspach/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Trotz einer mitreißenden Kür blieb Isabell Werth in Aachen ohne Sieg in der Grand Prix Kür.

Uwe Anspach/dpa

Isabell Werth und ihr Pferd Wendy haben bei der letzten großen Dressurprüfung beim CHIO in Aachen eine negative Überraschung erlebt. Nachdem die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt am Samstag im Grand Prix hinter Justin Verboomen mit Zonik Plus zurückgeblieben war, setzte sich der Belgier auch am Sonntag durch und krönte sich damit zum neuen König von Aachen.

Beeindruckende Kür von Werth reicht nicht für Sieg in Aachen

Am Sonntag verzauberten Isabell Werth und ihr Pferd Wendy mit ihrer Kür die Zuschauerinnen und Zuschauer im Dressurstadion in Aachen. Nach einer beeindruckenden Performance des Paares war Werth überaus zufrieden mit ihrem Ritt. „Ich muss sagen, dass Wendy super ging. Sie hat sich hier von Tag zu Tag gesteigert“, kommentierte Werth nach ihrer Kür. Doch der belgische Außenseiter Justin Verboomen auf Zonik Plus konnte am Sonntag noch einen draufsetzen. Mit seinem gerade einmal neunjährigen Hengst Zonik Plus holte der Belgier auf dem Viereck 89,400 Prozent und feierte in Aachen einen seiner bisher größten Erfolge seiner Karriere. Werth und Wendy, die durch diese beeindruckende Leistung auf Platz zwei rutschten, erreichten starke 88,440 Prozent in der Grand Prix Kür. Frederic Wandres holte mit einem dritten Platz und 84,490 Prozent das zweitbeste deutsche Kür-Ergebnis. Katharina Hemmer mit Denoix belegte Rang neun.

Überraschungssieger Verboomen schlägt Werth zweimal

Vor dem Grand Prix Special am Samstag hatten die Fans den 38-jährigen Belgier noch gar nicht auf dem Zettel. Doch Verboomen konnte bereits beim Grand Prix Special am Samstag mit starken 80,745 Prozent überzeugen und setzte sich an die Spitze. Rekordolympiasiegerin Werth auf Wendy mussten sich mit 80,106 Prozent und Platz zwei zufriedengeben. Anders als beim überlegenen Sieg im Nationenpreis wurde Werth ihrer Topfavoritenrolle damit nicht gerecht. Mit einer weiteren Niederlage gegen den Belgier war der Traum vom 16. Triumph in der Soers dann am Sonntag endgültig geplatzt. Verboomen selbst kommentierte nach seinem zweiten Sieg verblüfft: „Ich hatte damit nicht gerechnet.“ Isabell Werth ist trotz erneuter Niederlage zufrieden mit ihrem Pferd und kommentierte am Sonntag: „Ich muss sagen, dass Wendy super ging. Sie hat sich hier von Tag zu Tag gesteigert.“

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