Basketball-EM 2025
: Diese NBA-Stars sind bei der Europameisterschaft dabei

Bei der Basketball-Europameisterschaft werden auch einige Stars aus der NBA dabei sein. Welche Nationen mit NBA-Spielern antreten, erfahrt ihr hier.
Von
Kai Winderl
Berlin
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Dennis Schröder

Dennis Schröder spielt aktuell bei den Sacramento Kings in der NBA.

Sven Hoppe/dpa

Deutschland hat sich längst als Basketball-Nation etabliert – und bei der EM 2025 ruhen die Hoffnungen einmal mehr auf den Stars aus der NBA. Drei Spieler im deutschen Kader spielen aktuell für einen NBA-Club. Doch auch andere Nationen haben zahlreiche NBA-Spieler in ihren Reihen. Wer sie sind, erfahrt ihr hier.

Die NBA-Stars im deutschen Team

Mit Dennis Schröder (Sacramento Kings), Tristan Da Silva und Franz Wagner (beide Orlando Magic) spielen aktuell drei deutsche Spieler aus dem EM-Kader in der NBA. Anführer Schröder und NBA-Jungstar Wagner sind auch in diesem Sommer offensiv die ersten Optionen, Herbert nannte sie einst das „zweiköpfige Monster“. Spielen sie gut, gewinnt Deutschland meist. Auch Isaac Bonga, einst in der NBA und heute beim EuroLeague-Klub Partizan Belgrad, glänzte in der Vorbereitung von der Dreierlinie und als Anker in der Defense.

Basketball: Welche NBA-Stars sind sonst dabei?

Neben Jokic (Denver Nuggets) blicken auch Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks) und Luka Doncic (Los Angeles Lakers) von allen Werbeplakaten für das EM-Turnier. Anders als der Serbe dürften der griechische und der slowenische Superstar in ihren Teams jedoch nicht genug Hilfe bekommen, um nach einer Medaille zu greifen. Hinzu kommt die Tatsache, dass Antetokounmpo in der Vorbereitung aufgrund von Versicherungsproblemen lange pausierte und Doncic immer wieder angeschlagen fehlte. Nicht zu verachten sind der türkische Jungstar Alperen Sengün (Houston Rockets) und Lettlands Center Kristaps Porziņgis (Atlanta Hawks).

Alle NBA-Stars der EM-Teams im Überblick:

Gruppe A

  • Tschechien: Vit Krejci (Atlanta Hawks)
  • Estland: Kein NBA-Spieler
  • Lettland: Kristaps Porzingis (Atlanta Hawks)
  • Portugal: Neemias Queta (Boston Celtics)

Gruppe B

  • Finnland: Lauri Markkanen (Utah Jazz)
  • Deutschland: Tristan Da Silva (Orlando Magic), Dennis Schröder (Sacramento Kings), Franz Wagner (Orlando Magic)
  • Großbritannien: Kein NBA-Spieler
  • Litauen: Jonas Valanciunas (Denver Nuggets)
  • Montenegro: Nikola Vucevic (Chicago Bulls)
  • Schweden: Pelle Larson (Miami Heat)

Gruppe C

  • Bosnien: Jusuf Nurkic (Utah Jazz)
  • Zypern: Kein NBA-Spieler
  • Georgien: Goga Bitadze (Orlando Magic), Sandro Mamukelashvili (Toronto Raptors)
  • Griechenland: Giannis Antetokounmpo (Milwaukee Bucks)
  • Italien: Simone Fontecchio (Miami Heat)
  • Spanien: Santi Aldama (Memphis Grizzlies), Eli John Ndiaye (Atlanta Hawks)

Gruppe D

  • Belgien: Kein NBA-Spieler
  • Frankreich: Bilal Coulibaly (Washington Wizards), Moussa Diabate (Charlotte Hornets), Ousmane Dieng (Oklahoma City Thunder), Zaccharie Risacher (Atlanta Hawks), Alex Sarr (Washington Wizards), Guerschon Yabusele (New York Knicks)
  • Island: Kein NBA-Spieler
  • Israel: Deni Avdija (Portland Trail Blazers)
  • Polen: Kein NBA-Spieler
  • Slowenien: Luka Doncic (Lakers)

Die Favoriten bei der Basketball-EM

Serbien und Deutschland gelten als die heißesten Anwärter auf Gold, dahinter tummeln sich einige Verfolger. Der Olympiazweite Frankreich muss zwar auf Stars wie Victor Wembanyama und Rudy Gobert verzichten, wartet trotzdem mit einem interessanten Team auf, das um Edelmetall spielen kann. Auch Gastgeber Lettland, die Türkei oder die in der Vorbereitung starken Litauer könnten überraschen. Titelverteidiger Spanien hat nach dem Abschied der letzten Altstars aus der goldenen Generation allenfalls Außenseiterchancen.

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