Viernheim · Triathlon: Vier Rennen, vier Titel: Post-SV Tübingen mischt vorne mit

Deutsche Meister im Team der Altersklasse 30-39: Die Triathleten des Post-SV Tübingen mit (von links) Felix Otto, Vincent Schipperges und Eugen Ruff. Privatbild
Nicht gesetztT riathlon-Dreiklang in Viernheim: Beim Zweitliga-Start für Frauen- und Männer-Teams, dem Finale des Rhein-Neckar-Cups über die Olympische Distanz und den Deutschen Meisterschaften im Sprinttriathlon mischte der Post-SV Tübingen vorne mit.
In der Altersklasse M30 gab es einen Tübinger Doppelsieg durch Felix Otto und Vincent Schipperges. Nach dem Schwimmen im 25 Grad warmen Wiesensee in Hemsbach und überwiegend flachen Rad- und Laufstrecken kam Otto nach 57:15 Minuten mit 29 Sekunden Vorsprung auf seinen Tübinger Teamkollegen ins Ziel. An der Seite von Eugen Ruff sicherte sich das Duo den Sieg in der Teamwertung der Altersklasse 30-39. Für Ruff, der auf dem letzten Laufkilometer Schipperges passieren lassen musste, kam der Einzel-Titel in der Altersklasse M 35 hinzu.
Tags zuvor stand bei brütender Hitze die Schluss-Etappe der 2. Bundesliga auf dem Programm. Mit besonderem Rennformat: Vier Kopf-an-Kopf-Rennen über 550 Meter Schwimmen, 15 Kilometer Radfahren und 3,75 Kilometer Laufen. Jede Mannschaft stellte einen Athleten pro Lauf, sodass taktische Teamstrategien kaum möglich waren. Der Post-SV Tübingen mit Vincent Schipperges, Tom Holzmann, Dominic Ehinlanwo und Eugen Ruff kam auf den 12. Platz in der Tageswertung und landete in der Endabrechnung der Saison auf dem 9. Platz.
Auch das Tübinger Frauen-Team beendete die Zweitliga-Saison auf dem 9. Platz. In Viernheim eröffnete Monika Wensing den Wettkampf und kämpfte sich auf den 7. Platz vor. Henrike Prokopp überquerte als beste Tübingerin auf Platz 4 in ihrem Lauf die Ziellinie. Nicole Müller zeigte insbesondere auf dem Rad eine starke Leistung und belegte den 13. Platz. In der Tageswertung kam Tübingen auf den 7. Platz. Der TSV Mannheim bei den Frauen und die TSG Roth bei den Männern machten in Viernheim jeweils den Meister-Titel und den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt.
Elias Schipperges erwischte beim Finale des Rhein-Neckar-Cups einen Traumtag. Er kam als Vierter aus dem Wasser und übernahm al s Schnellster auf dem Rad die Führung. Sein Polster von über zwei Minuten auf den schärfsten Verfolger schrumpfte beim Laufen zwar etwas, doch mit über einer Minute Vorsprung entschied Schipperges das Rennen für sich. Tom Holzmann verlor durch einen Platten beim Radfahren Zeit. Trotz schnellster Laufzeit im Feld war nicht mehr als der 5. Platz drin.