Tübingen · Sport
: Mal was Neues: Vorbereitung auf den Triathlon

Mey-Generalbau-Triathlon: Die Wurmlingerin Steffi Zimmermann bereitet sich auf ihren ersten Triathlon vor.
Von
Jannis Hegele
Tübingen

Steffi Zimmermann / Privatbild

Nicht gesetzt

Radeln auf die Tübinger Morgenstelle, joggen auf den Wurmlinger Spitzberg und schwimmen im Frei- und Uhlandbad: So sieht die Triathlon-Vorbereitung von Steffi Zimmermann aus, die vom TAGBLATT einen Startplatz für den Tübinger Mey-Generalbau-Triathlon am 21. Juli gewonnen hat. „Ich trainiere damit erstmal für eine gute Grundkondition“, sagt Zimmermann.

Die Wurmlingerin trainiert seit dem 1. Mai für den Tübinger Triathlon, bei dem sie in der Schnupperdistanz (250 Meter Schwimmen/ 10 Kilometer Rad/ 2,5 Kilometer Laufen) starten wird. „Ich will eben erstmal schnuppern“, sagt die 43-Jährige schmunzelnd, die jedoch in der Lauf-Disziplin durch drei Halbmarathons schon Wettbewerbserfahrungen gesammelt hat. Zwei Mal lief sie den Tübinger Nikolauslauf, ein Mal einen Halbmarathon im Schwarzwald. Zudem ist sie schon länger beim Hirschauer Lauftreff dabei.

Und auch im Wasser fühlt sie sich wohl: „Da ich vorher schon gut geschwommen bin, fällt mir das, denke ich, am leichtesten“, sagt sie. Fehlt also noch eine Disziplin - das Radfahren: „Das ist derzeit noch am schwersten, ich denke wegen der hohen Belastung“, sagt sie. Deshalb will sie das Rad in Zukunft fest in ihren Alltag einbauen: „Ich habe mir vorgenommen, nun immer zur Arbeit auf die Morgenstelle zu radeln. Das sind zehn Kilometer auf den Berg“, sagt Zimmermann, die dort an der Universität Tübingen als Technische Assistentin arbeitet. Ein anderer Berg dient beim Laufen als Trainingsgelände: „Ich jogge regelmäßig den Spitzberg hoch.“

Training mit dem Bundesligisten

Die gebürtige Dessauerin (Sachsen-Anhalt) verdankt den Startplatz ihrem Ehemann. „Er hat mich auf die Anzeige im Tagblatt aufmerksam gemacht. Ich dachte ja nicht, dass ich gewinne“, sagt Zimmermann lachend.

Da sie nun fest dabei ist, will sie das Ganze richtig durchziehen: „Ich werde mir schon Ziele stecken, aber vor allem geht’s mir darum, was Neues auszuprobieren“, sagt Zimmermann. Vergangene Woche feilte sie dafür mit anderen Triathleten und Triathletinnen im Tübinger Freibad an ihrer Technik. Beim letzten Training fehlte sie, weil sie auf ihre zehnjährige Tochter aufpassen musste. Und auch neben dem eigenen Nachwuchs hat Zimmermann mit Kindern zu tun: Sie leitet in Wurmlingen ehrenamtlich das Kinderturnen der Vier- bis Sechsjährigen.

Auf den fünften Tübinger und ihren ersten Triathlon freut sich Zimmermann schon: „Ich wollte immer mitmachen und hab’ richtig Lust“, sagt sie.

Alkoholverbot auferlegt

Wa s nach US-amerikanischen Gesetz für Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr klingt, ist in Wirklichkeit ein Trinkverbot, das sich Triathletin Steffi Zimmermann während der Vorbereitung auf den Tübinger Triathlon (21. Juli) selbst auferlegt hat: „In den Wochen davor will ich keinen Alkohol trinken“, sagt sie. Alkoholkonsum verzögere auch vor allem die Muskelwachstumsprozesse. Nicht gerade förderlich für Triathleten.